<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>News der Freikirche der STA in Deutschland</title>
		<link>http://www.adventisten.de/</link>
		<description>News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>News der Freikirche der STA in Deutschland</title>
			<url>http://www.adventisten.de/fileadmin/design-blue1/images/logo-email.png</url>
			<link>http://www.adventisten.de/</link>
			<width>550</width>
			<height>50</height>
			<description>News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:14:01 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>100 Jahre Öffentlichkeitsarbeit der Adventisten</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////100-jahre-oeffentlichkeitsarbeit-der-adventisten-3/</link>
			<description>Z&#252;rich/Schweiz, 07.02.2012/APD   Seit 100 Jahren gibt es bei der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, eine Abteilung f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit. Bereits 1912 richtete die weltweite Freikirche an ihrem Verwaltungssitz im Gro&#223;raum der US-Hauptstadt Washington ein &#8220;Presseb&#252;ro&#8221; ein. Der ehemalige Reporter bei den Zeitungen &#8220;American&#8221; und Baltimore &#8220;Sun&#8221;, Walter Lee Burgan (1883-1940), baute das B&#252;ro auf und leitete es bis zu seinem Tod.
&#8220;1912 waren die Adventisten die erste protestantische Kirche in den USA, die sich hauptamtlich mit Public Relations befasste&#8221;, informierte Herbert Bodenmann (Z&#252;rich), Kommunikations-Abteilungsleiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der deutschsprachigen Schweiz. Burgan habe seine Aufgabe darin gesehen, Kontakte zu s&#228;kularen Medien aufzubauen und interessierte Adventisten im Umgang mit der Presse auszubilden.
Seitdem die Adventisten in den USA ab 1929 den Rundfunk und seit 1950 das Fernsehen nutzen, gr&#252;ndete die Weltkirchenleitung auch eine Abteilung f&#252;r Radio und TV. 1973 wurden das Presseb&#252;ro sowie die Rundfunk- und Fernsehabteilung in der Abteilung f&#252;r Kommunikation vereint. Heute ist die Kommunikations-Abteilung der Generalkonferenz f&#252;r Nachrichten und Information, &#214;ffentlichkeitsarbeit, f&#252;r die Erstellung von Rundfunk- und Fernsehbeitr&#228;gen, Krisenmanagement sowie Online-Dienste zust&#228;ndig. Seit 1994 geh&#246;rt zur Abteilung auch die Nachrichtenagentur &#8220;Adventist News Network&#8221; (ANN – http://news.adventist.org.).
Laut Herbert Bodenmann gebe es inzwischen auch bei den adventistischen Kirchenleitungen auf kontinentaler, nationaler und regionaler Ebene Kommunikations-Abteilungen. Zudem seien in zahlreichen &#246;rtlichen Kirchengemeinden Adventisten ehrenamtlich f&#252;r den Kontakt zu den Medien zust&#228;ndig.
In der Schweiz habe 1974 und in Deutschland 1984 die Freikirchenleitung den Adventistischen Pressedienst (APD) gegr&#252;ndet. Die Nachrichtenagentur APD wende sich mit ihren Meldungen an s&#228;kulare und kirchliche Medien sowie an weitere Multiplikatoren, so Bodenmann. Sie informiere nach den Prinzipien einer konfessionellen Nachrichtenagentur mit Informationen, Hintergrundberichten, Kommentaren und Dokumentationen aus dem christlichen Weltgeschehen. Dabei gehe es um die Bereiche Kirche, &#214;kumene, Religionsfreiheit, Kultur, Medien, Bildung, Gesellschaft, Soziales, Dritte Welt und Entwicklung. Nachrichten aus der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bildeten einen Schwerpunkt. Die APD-Meldungen befassen sich aber auch mit Ereignissen aus anderen Kirchen und Organisationen. APD Schweiz ist im Internet unter www.stanet.ch/APD, APD Deutschland unter www.apd.info zu finden.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;rich/Schweiz, 07.02.2012/APD   Seit 100 Jahren gibt es bei der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, eine Abteilung f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit. Bereits 1912 richtete die weltweite Freikirche an ihrem Verwaltungssitz im Gro&#223;raum der US-Hauptstadt Washington ein &#8220;Presseb&#252;ro&#8221; ein. Der ehemalige Reporter bei den Zeitungen &#8220;American&#8221; und Baltimore &#8220;Sun&#8221;, Walter Lee Burgan (1883-1940), baute das B&#252;ro auf und leitete es bis zu seinem Tod.</p>
<p>&#8220;1912 waren die Adventisten die erste protestantische Kirche in den USA, die sich hauptamtlich mit Public Relations befasste&#8221;, informierte Herbert Bodenmann (Z&#252;rich), Kommunikations-Abteilungsleiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der deutschsprachigen Schweiz. Burgan habe seine Aufgabe darin gesehen, Kontakte zu s&#228;kularen Medien aufzubauen und interessierte Adventisten im Umgang mit der Presse auszubilden.<br />
Seitdem die Adventisten in den USA ab 1929 den Rundfunk und seit 1950 das Fernsehen nutzen, gr&#252;ndete die Weltkirchenleitung auch eine Abteilung f&#252;r Radio und TV. 1973 wurden das Presseb&#252;ro sowie die Rundfunk- und Fernsehabteilung in der Abteilung f&#252;r Kommunikation vereint. Heute ist die Kommunikations-Abteilung der Generalkonferenz f&#252;r Nachrichten und Information, &#214;ffentlichkeitsarbeit, f&#252;r die Erstellung von Rundfunk- und Fernsehbeitr&#228;gen, Krisenmanagement sowie Online-Dienste zust&#228;ndig. Seit 1994 geh&#246;rt zur Abteilung auch die Nachrichtenagentur &#8220;Adventist News Network&#8221; (ANN – <em>http://news.adventist.org</em>.).</p>
<p>Laut Herbert Bodenmann gebe es inzwischen auch bei den adventistischen Kirchenleitungen auf kontinentaler, nationaler und regionaler Ebene Kommunikations-Abteilungen. Zudem seien in zahlreichen &#246;rtlichen Kirchengemeinden Adventisten ehrenamtlich f&#252;r den Kontakt zu den Medien zust&#228;ndig.</p>
<p>In der Schweiz habe 1974 und in Deutschland 1984 die Freikirchenleitung den Adventistischen Pressedienst (APD) gegr&#252;ndet. Die Nachrichtenagentur APD wende sich mit ihren Meldungen an s&#228;kulare und kirchliche Medien sowie an weitere Multiplikatoren, so Bodenmann. Sie informiere nach den Prinzipien einer konfessionellen Nachrichtenagentur mit Informationen, Hintergrundberichten, Kommentaren und Dokumentationen aus dem christlichen Weltgeschehen. Dabei gehe es um die Bereiche Kirche, &#214;kumene, Religionsfreiheit, Kultur, Medien, Bildung, Gesellschaft, Soziales, Dritte Welt und Entwicklung. Nachrichten aus der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bildeten einen Schwerpunkt. Die APD-Meldungen befassen sich aber auch mit Ereignissen aus anderen Kirchen und Organisationen. APD Schweiz ist im Internet unter <em>www.stanet.ch/APD,</em> APD Deutschland unter <em>www.apd.info</em> zu finden.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:14:01 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beim Bibelfernkurs geht es nicht nur um Wissensvermittlung</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////beim-bibelfernkurs-geht-es-nicht-nur-um-wissensvermittlung-2/</link>
			<description>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 06.02.2012/APD   &#8220;Immer wieder berichten Teilnehmer unserer Bibelkurse davon, wie sehr sich ihr Leben im Laufe des Bibelstudiums zum Guten ver&#228;ndert hat&#8221;, teilte Pastor Siegfried Wittwer, Leiter des Internationalen Bibelstudien-Instituts des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Bis zu drei Jahre studierten manche Teilnehmer die gro&#223;en Themen der Bibel – angefangen bei den Grundlagen &#252;ber Gott, die Bibel und Jesus, bis hin zum Studium einzelner biblischer B&#252;cher. Sogar ein Gesundheitskurs sei darunter sowie drei Kurse f&#252;r Kinder und Teenager. Seit dem Start der neuen Online-Kurse im Oktober 2011 (www.bibelkurse.de) h&#228;tten sich 160 Teilnehmer f&#252;r diese Art des Bibelstudiums entschieden.
Beim Fernstudium gehe es nicht nur um reine Wissensvermittlung, so Wittwer. &#8220;Die Teilnehmer bitten ebenso um Hilfe bei der L&#246;sung ihrer pers&#246;nlichen Probleme. So entstehen Brieffreundschaften und auch tiefer gehende Beziehungen.&#8221; In den letzten zehn Jahren h&#228;tten 1.290 Teilnehmer des Bibelfernunterrichtes den Entschluss gefasst, ganz bewusst mit Jesus Christus zu leben und sich taufen zu lassen. Im Jahr 2011 seien es allein 116 Menschen gewesen, die sich f&#252;r den Glauben an Jesus Christus entschieden h&#228;tten. &#8220;Andere konnten nicht nur ihr Bibelwissen vergr&#246;&#223;ern, sondern auch den Glauben an Gott neu entdecken.&#8221;
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 06.02.2012/APD   &#8220;Immer wieder berichten Teilnehmer unserer Bibelkurse davon, wie sehr sich ihr Leben im Laufe des Bibelstudiums zum Guten ver&#228;ndert hat&#8221;, teilte Pastor Siegfried Wittwer, Leiter des Internationalen Bibelstudien-Instituts des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Bis zu drei Jahre studierten manche Teilnehmer die gro&#223;en Themen der Bibel – angefangen bei den Grundlagen &#252;ber Gott, die Bibel und Jesus, bis hin zum Studium einzelner biblischer B&#252;cher. Sogar ein Gesundheitskurs sei darunter sowie drei Kurse f&#252;r Kinder und Teenager. Seit dem Start der neuen Online-Kurse im Oktober 2011 (<em>www.bibelkurse.de</em>) h&#228;tten sich 160 Teilnehmer f&#252;r diese Art des Bibelstudiums entschieden.</p>
<p>Beim Fernstudium gehe es nicht nur um reine Wissensvermittlung, so Wittwer. &#8220;Die Teilnehmer bitten ebenso um Hilfe bei der L&#246;sung ihrer pers&#246;nlichen Probleme. So entstehen Brieffreundschaften und auch tiefer gehende Beziehungen.&#8221; In den letzten zehn Jahren h&#228;tten 1.290 Teilnehmer des Bibelfernunterrichtes den Entschluss gefasst, ganz bewusst mit Jesus Christus zu leben und sich taufen zu lassen. Im Jahr 2011 seien es allein 116 Menschen gewesen, die sich f&#252;r den Glauben an Jesus Christus entschieden h&#228;tten. &#8220;Andere konnten nicht nur ihr Bibelwissen vergr&#246;&#223;ern, sondern auch den Glauben an Gott neu entdecken.&#8221;<br />
__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:08:44 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>4.000 Betten für Besucher des Katholikentages gesucht</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////4000-betten-fuer-besucher-des-katholikentages-gesucht/</link>
			<description>Mannheim, 05.02.2012/APD   Unter dem Motto &#8220;Ein Bett w&#228;r nett!&#8221; hat der 98. Deutsche Katholikentag in Mannheim seine Privatquartierkampagne gestartet. Mindestens 4.000 kostenfreie Betten werden f&#252;r die Gro&#223;veranstaltung vom 16. bis 20. Mai 2012 ben&#246;tigt, und zwar in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und den umliegenden Ortschaften, die gut an den &#214;ffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind. Informationen zur Privatquartiersuche sind online abrufbar unter www.katholikentag.de/betten und k&#246;nnen telefonisch unter der &#8220;Schlummernummer&#8221; 0621.76 440 222 erfragt werden.
Insgesamt werden zum 98. Deutschen Katholikentag mindestens 25.000 Dauerteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 30.000 Tagesg&#228;ste aus der Region erwartet. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 97. Deutsche Katholikentag fand 2008 in Osnabr&#252;ck statt, 2010 trafen sich Christinnen und Christen beim Zweiten &#214;kumenischen Kirchentag in M&#252;nchen.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mannheim, 05.02.2012/APD   Unter dem Motto &#8220;Ein Bett w&#228;r nett!&#8221; hat der 98. Deutsche Katholikentag in Mannheim seine Privatquartierkampagne gestartet. Mindestens 4.000 kostenfreie Betten werden f&#252;r die Gro&#223;veranstaltung vom 16. bis 20. Mai 2012 ben&#246;tigt, und zwar in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und den umliegenden Ortschaften, die gut an den &#214;ffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind. Informationen zur Privatquartiersuche sind online abrufbar unter<em> www.katholikentag.de/betten</em> und k&#246;nnen telefonisch unter der &#8220;Schlummernummer&#8221; 0621.76 440 222 erfragt werden.</p>
<p>Insgesamt werden zum 98. Deutschen Katholikentag mindestens 25.000 Dauerteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 30.000 Tagesg&#228;ste aus der Region erwartet. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 97. Deutsche Katholikentag fand 2008 in Osnabr&#252;ck statt, 2010 trafen sich Christinnen und Christen beim Zweiten &#214;kumenischen Kirchentag in M&#252;nchen.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:23:05 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Daniel Heinz (Hg.), “Freikirchen und Juden im ‘Dritten Reich’”</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////daniel-heinz-hg-freikirchen-und-juden-im-dritten-reich-1/</link>
			<description>Daniel Heinz (Hg.), &#8220;Freikirchen und Juden im &#8216;Dritten Reich&#8217;. Instrumentalisierte Heilsgeschichte, antisemitische Vorurteile und verdr&#228;ngte Schuld&#8221;, hrsg. vom Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes unter Mitarbeit der Evangelischen Zentralstelle f&#252;r Weltanschauungsfragen, V &amp; R unipress, G&#246;ttingen, 2011, gebunden, 343 Seiten, 49,90 Euro, ISBN 978-3-89971-690-0.
Ostfildern, 04.02.2012/APD   Lange hielt in Freikirchen das Schweigen &#252;ber die eigene Haltung zu den Juden in der Zeit des Nationalsozialismus an. Der Sammelband ist ein wichtiger Ansto&#223;, eine vielfach verdr&#228;ngte Schuld aufzuarbeiten.
Bis auf die Qu&#228;ker, die als zahlenm&#228;&#223;ig beinah verschwindend geringe Denomination eine beispiellose Hilfsarbeit f&#252;r Juden leisteten, verbindet die weiteren betrachteten Freikirchen eine Schuldspur: Mennoniten, Br&#252;derbewegung, Methodisten, Pfingstbewegung, Baptisten, Selbst&#228;ndige Evangelisch-Lutherische Kirche, Br&#252;dergemeine und Siebenten-Tags-Adventisten. F&#252;r Angeh&#246;rige dieser Freikirchen k&#246;nnen die Beitr&#228;ge schmerzlich sein. Sie offenbaren, dass die Freikirchen nicht frei von gesellschaftlichen Str&#246;mungen waren, sondern an der nationalsozialistischen Judenverfolgung mitschuldig wurden. Deutlich wird zudem, dass die Aufarbeitung in den Freikirchen h&#228;ufig ein erst m&#252;hsam beginnender Prozess ist.
Beispielhaft soll hier der Beitrag zu den Siebenten-Tags-Adventisten (Seite 281-308) vorgestellt werden, den der Herausgeber des Sammelbandes selbst verfasst hat. Dr. Daniel Heinz, Leiter des in Friedensau bei Magdeburg beheimateten Historischen Archivs der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa, legt dar, dass seit der Macht&#252;bernahme die NS-Ideolo¬gie in die adventistischen Publikationen Eingang fand. Der Rektor des damaligen adventistischen Predigerseminars in Friedensau, Walter Eberhardt, schrieb, dass seine Einrichtung &#8220;die Aufgabe [hat], auch den nationalsozialistischen Geist zu pflegen&#8221; (289). Das Advent-Wohlfahrtswerk forderte unisono mit der staatlichen Propaganda eine &#8220;Rassenhygiene&#8221; (ebd.). Die Sprache und das Denken des Nationalsozialismus waren in die Druckerzeugnisse der Siebenten-Tags-Adventisten eingegangen. Heinz sieht zu Recht eine &#8220;unmittelbare ideologische Unterst&#252;tzung des nationalsozialistischen Rassenwahns&#8221; (ebd.) durch die adventistischen Publikationen.
Der Autor h&#228;lt es jedoch f&#252;r &#8220;h&#246;chst zweifelhaft&#8221; (287), dass die einzelnen Adventisten tats&#228;chlich von der NS-Ideologie &#252;berzeugt waren, auch wenn die adventistischen Zeitschriften den Anschein erweckten. Um die Einstellung der einzelnen Adventisten zu erhellen, bedient sich Heinz der &#8220;Oral History&#8221;, der erz&#228;hlten Geschichte. Dazu hat er &#8220;mehr als 80 adventistische Zeitzeugen&#8221; (ebd.) &#252;ber einen Zeitraum von 25 Jahren befragt. Diese Forschungsleistung ist ein unermesslich wertvoller Beitrag, f&#252;r den Heinz gro&#223;er Respekt zu zollen ist.
Zeitzeugenberichte geben individuelle Lebensgeschichten wieder, die von offiziellen Dokumenten nicht erfasst werden. Hier kommt die emotionale, pers&#246;nliche Dimension des Zeitgeschehens zur Sprache. Das ist bereichernd. Es darf jedoch nicht &#252;ber einen wichtigen Punkt hinwegt&#228;uschen: Beim Erz&#228;hlen der eigenen, zur&#252;ckliegenden Erlebnisse werden unvermeidbar die historischen Fakten mit der sp&#228;teren Bewertung verflochten. Aus gutem Grund weist Heinz darauf hin, dass &#8220;im R&#252;ckblick manche Erinnerungen &#8216;retuschiert&#8217; erscheinen m&#246;gen&#8221; (ebd.). Daher mag es den Leser &#252;berraschen, wenn der Autor aufgrund der erz&#228;hlten Geschichte dennoch zu der Einsch&#228;tzung gelangt, dass es &#8220;nicht fair und nicht richtig zu behaupten [w&#228;re], dass die Mehrzahl der Adventisten … die nationalsozialistische Gewaltherrschaft mitgetragen habe&#8221; (ebd.). Lassen die zur&#252;ckblickenden Zeitzeugenberichte diesen weitreichenden Schluss zu?
Ersch&#252;tternd sind die pers&#246;nlichen Leidensgeschichten, die Heinz anf&#252;hrt, allemal. Wilhelm Jokel, ein in Wien lebender Adventist j&#252;discher Herkunft, wandte sich 1938 ver&#228;ngstigt an seine Freikirchenleitung. Seine dringende Bitte um Hilfe wurde von ihr abgelehnt, weil angeblich nicht seine (!) Kirche, sondern die j&#252;dische Kultusgemeinschaft f&#252;r ihn zust&#228;ndig sei (290f). Franz A. Ludwig, Leiter des adventistischen Verlages in Br&#252;nn, wurde entlassen, weil seine Ehefrau j&#252;discher Herkunft war. 1941 wurden sie und weitere Personen aus ihrer Gemeinde ausgeschlossen, weil sie als &#8220;j&#252;disch versippt&#8221; galten. Am Gemeinderaum wurde eine Tafel &#8220;F&#252;r Juden verboten&#8221; angebracht (291ff). In Minden war der konvertierte Jude Max Munk Gemeindeleiter. 1938 wurde auch er mitsamt Familie aus seiner Gemeinde ausgeschlossen. Der Zutritt zu den Gemeinder&#228;umen wurde ihnen untersagt. &#214;ffentlich forderte der Mindener Prediger die Gemeinde auf, jeglichen Kontakt zu den Ausgeschlossenen abzubrechen. Munk &#252;berlebte das KZ Theresienstadt. Nach Kriegsende bat er um Wiederaufnahme in seine Gemeinde, ohne dass es seitens der Freikirchenleitung ein Schuldeingest&#228;ndnis gegeben h&#228;tte (293ff).
Heinz kommentiert: &#8220;Die angef&#252;hrten Einzelbeispiele sind in ihrer Tragik kaum zu &#252;berbieten und stellen aus moralischer Sicht die gr&#246;&#223;te Glaubw&#252;rdigkeitskrise in der Geschichte des deutschen Adventismus dar.&#8221; (295)
Ein Kapitel gilt dem selbstlosen Einsatz von Adventisten, die Juden geholfen haben. Jean Henri Weidner, Gr&#252;nder der Untergrundorganisation &#8220;Réseau Dutch-Paris&#8221;, rettete in einer engen &#246;kumenischen Kooperation 800 Juden und bis zu 300 weitere Menschen. Heinz w&#252;rdigt das Verhalten der Judenretter, ohne der Gefahr zu erliegen, dies gegen das Versagen der Mehrheit aufzuwiegen und deren Schuld zu relativeren.
Am Ende geht der Autor der Frage nach, welche Konsequenzen aus dem Versagen in der NS-Zeit f&#252;r das adventistische Selbstverst&#228;ndnis gezogen wurden. Sein Urteil ist ern&#252;chternd. &#8220;Auch die adventistische Weltkirchenleitung scheint eher geneigt, das dunkle Kapitel &#8216;Adventisten, Juden und Nationalsozialismus&#8217; als regionale, historisch abgeschlossene Verirrung betrachten zu wollen, ohne f&#252;r sich daraus ernsthafte Lehren zu ziehen. Die Frage, weshalb die Freikirche die Rolle einer &#8216;gehorsamen&#8217; Kirche so konsequent bis zum Ende des NS-Regi¬mes und des Krieges durchgehalten hat, ist bis heute offengeblieben.&#8221; (307)
Aus diesem unterschwelligen Vorwurf an die Weltkirche klingt ein ganz anderer Tenor als aus den einleitenden S&#228;tzen. Zu Beginn der Darstellung legt Heinz Wert darauf, den weltweiten Adventismus nicht in das Versagen der deutschen Adventisten einzubeziehen. Die &#8220;besch&#228;mende ideologische Blindheit vieler deutscher Adventisten in der NS-Zeit&#8221; entspreche nicht der &#8220;missionarische[n] Weitsicht der adventistischen Weltkirche&#8221; (281), mit der Adventisten auch den Juden das Evangelium Jesu Christi verk&#252;ndigen wollten. Heinz stellt sogar fest, dass der Freikirche &#8220;sicherlich die antij&#252;dische Schuldgeschichte der beiden gro&#223;en Volkskirchen grunds&#228;tzlich fremd&#8221; (281f) sei. Adventisten w&#228;ren nach diesen Worten von dem christlichen Antijudaismus ausgenommen, der sich fast &#252;berall und &#252;ber Jahrhunderte im christlichen Denken festsetzen konnte. Aber ist das wirklich so? Vereinzelte Untersuchungen tragen dagegen berechtigte Zweifel vor (so z. B. Erich Spier, Der Sabbat, Berlin 1989, 114).
Es ist dem Beitrag wie dem gesamten Band zu w&#252;nschen, dass er zu einer vertieften geschichtlichen und dogmatischen Aufarbeitung der Judenfeindschaft und des schuldhaften Versagens beitr&#228;gt. Vor diese schmerzhafte Aufgabe sind Freikirchenleitungen und Gemeinden gleicherma&#223;en gestellt. Am Ende k&#246;nnten etwa &#8220;Stolpersteine&#8221; ein sichtbarer Ausdruck der Reue sein. Solche &#8220;Stolpersteine&#8221;, ebenerdig in das Gehwegpflaster eingelassen und mit den Namen der Verfolgten versehen, erinnern vielerorts vor Wohnh&#228;usern an ehemalige j&#252;dische Bewohner. Es w&#228;re zu &#252;berdenken, ob solche Steine nicht auch vor Gemeindeh&#228;usern und kirchlichen Einrichtungen an die ausgegrenzten und get&#246;teten Schwestern und Br&#252;der j&#252;discher Herkunft erinnern sollten.
Dietmar P&#228;schel
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daniel Heinz (Hg.), &#8220;Freikirchen und Juden im &#8216;Dritten Reich&#8217;. Instrumentalisierte Heilsgeschichte, antisemitische Vorurteile und verdr&#228;ngte Schuld&#8221;, hrsg. vom Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes unter Mitarbeit der Evangelischen Zentralstelle f&#252;r Weltanschauungsfragen, V & R unipress, G&#246;ttingen, 2011, gebunden, 343 Seiten, 49,90 Euro, ISBN 978-3-89971-690-0.</strong></p>
<p>Ostfildern, 04.02.2012/APD   Lange hielt in Freikirchen das Schweigen &#252;ber die eigene Haltung zu den Juden in der Zeit des Nationalsozialismus an. Der Sammelband ist ein wichtiger Ansto&#223;, eine vielfach verdr&#228;ngte Schuld aufzuarbeiten.</p>
<p>Bis auf die Qu&#228;ker, die als zahlenm&#228;&#223;ig beinah verschwindend geringe Denomination eine beispiellose Hilfsarbeit f&#252;r Juden leisteten, verbindet die weiteren betrachteten Freikirchen eine Schuldspur: Mennoniten, Br&#252;derbewegung, Methodisten, Pfingstbewegung, Baptisten, Selbst&#228;ndige Evangelisch-Lutherische Kirche, Br&#252;dergemeine und Siebenten-Tags-Adventisten. F&#252;r Angeh&#246;rige dieser Freikirchen k&#246;nnen die Beitr&#228;ge schmerzlich sein. Sie offenbaren, dass die Freikirchen nicht frei von gesellschaftlichen Str&#246;mungen waren, sondern an der nationalsozialistischen Judenverfolgung mitschuldig wurden. Deutlich wird zudem, dass die Aufarbeitung in den Freikirchen h&#228;ufig ein erst m&#252;hsam beginnender Prozess ist.</p>
<p>Beispielhaft soll hier der Beitrag zu den Siebenten-Tags-Adventisten (Seite 281-308) vorgestellt werden, den der Herausgeber des Sammelbandes selbst verfasst hat. Dr. Daniel Heinz, Leiter des in Friedensau bei Magdeburg beheimateten Historischen Archivs der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa, legt dar, dass seit der Macht&#252;bernahme die NS-Ideolo¬gie in die adventistischen Publikationen Eingang fand. Der Rektor des damaligen adventistischen Predigerseminars in Friedensau, Walter Eberhardt, schrieb, dass seine Einrichtung &#8220;die Aufgabe [hat], auch den nationalsozialistischen Geist zu pflegen&#8221; (289). Das Advent-Wohlfahrtswerk forderte unisono mit der staatlichen Propaganda eine &#8220;Rassenhygiene&#8221; (ebd.). Die Sprache und das Denken des Nationalsozialismus waren in die Druckerzeugnisse der Siebenten-Tags-Adventisten eingegangen. Heinz sieht zu Recht eine &#8220;unmittelbare ideologische Unterst&#252;tzung des nationalsozialistischen Rassenwahns&#8221; (ebd.) durch die adventistischen Publikationen.</p>
<p>Der Autor h&#228;lt es jedoch f&#252;r &#8220;h&#246;chst zweifelhaft&#8221; (287), dass die einzelnen Adventisten tats&#228;chlich von der NS-Ideologie &#252;berzeugt waren, auch wenn die adventistischen Zeitschriften den Anschein erweckten. Um die Einstellung der einzelnen Adventisten zu erhellen, bedient sich Heinz der &#8220;Oral History&#8221;, der erz&#228;hlten Geschichte. Dazu hat er &#8220;mehr als 80 adventistische Zeitzeugen&#8221; (ebd.) &#252;ber einen Zeitraum von 25 Jahren befragt. Diese Forschungsleistung ist ein unermesslich wertvoller Beitrag, f&#252;r den Heinz gro&#223;er Respekt zu zollen ist.</p>
<p>Zeitzeugenberichte geben individuelle Lebensgeschichten wieder, die von offiziellen Dokumenten nicht erfasst werden. Hier kommt die emotionale, pers&#246;nliche Dimension des Zeitgeschehens zur Sprache. Das ist bereichernd. Es darf jedoch nicht &#252;ber einen wichtigen Punkt hinwegt&#228;uschen: Beim Erz&#228;hlen der eigenen, zur&#252;ckliegenden Erlebnisse werden unvermeidbar die historischen Fakten mit der sp&#228;teren Bewertung verflochten. Aus gutem Grund weist Heinz darauf hin, dass &#8220;im R&#252;ckblick manche Erinnerungen &#8216;retuschiert&#8217; erscheinen m&#246;gen&#8221; (ebd.). Daher mag es den Leser &#252;berraschen, wenn der Autor aufgrund der erz&#228;hlten Geschichte dennoch zu der Einsch&#228;tzung gelangt, dass es &#8220;nicht fair und nicht richtig zu behaupten [w&#228;re], dass die Mehrzahl der Adventisten … die nationalsozialistische Gewaltherrschaft mitgetragen habe&#8221; (ebd.). Lassen die zur&#252;ckblickenden Zeitzeugenberichte diesen weitreichenden Schluss zu?</p>
<p>Ersch&#252;tternd sind die pers&#246;nlichen Leidensgeschichten, die Heinz anf&#252;hrt, allemal. Wilhelm Jokel, ein in Wien lebender Adventist j&#252;discher Herkunft, wandte sich 1938 ver&#228;ngstigt an seine Freikirchenleitung. Seine dringende Bitte um Hilfe wurde von ihr abgelehnt, weil angeblich nicht seine (!) Kirche, sondern die j&#252;dische Kultusgemeinschaft f&#252;r ihn zust&#228;ndig sei (290f). Franz A. Ludwig, Leiter des adventistischen Verlages in Br&#252;nn, wurde entlassen, weil seine Ehefrau j&#252;discher Herkunft war. 1941 wurden sie und weitere Personen aus ihrer Gemeinde ausgeschlossen, weil sie als &#8220;j&#252;disch versippt&#8221; galten. Am Gemeinderaum wurde eine Tafel &#8220;F&#252;r Juden verboten&#8221; angebracht (291ff). In Minden war der konvertierte Jude Max Munk Gemeindeleiter. 1938 wurde auch er mitsamt Familie aus seiner Gemeinde ausgeschlossen. Der Zutritt zu den Gemeinder&#228;umen wurde ihnen untersagt. &#214;ffentlich forderte der Mindener Prediger die Gemeinde auf, jeglichen Kontakt zu den Ausgeschlossenen abzubrechen. Munk &#252;berlebte das KZ Theresienstadt. Nach Kriegsende bat er um Wiederaufnahme in seine Gemeinde, ohne dass es seitens der Freikirchenleitung ein Schuldeingest&#228;ndnis gegeben h&#228;tte (293ff).</p>
<p>Heinz kommentiert: &#8220;Die angef&#252;hrten Einzelbeispiele sind in ihrer Tragik kaum zu &#252;berbieten und stellen aus moralischer Sicht die gr&#246;&#223;te Glaubw&#252;rdigkeitskrise in der Geschichte des deutschen Adventismus dar.&#8221; (295)</p>
<p>Ein Kapitel gilt dem selbstlosen Einsatz von Adventisten, die Juden geholfen haben. Jean Henri Weidner, Gr&#252;nder der Untergrundorganisation &#8220;Réseau Dutch-Paris&#8221;, rettete in einer engen &#246;kumenischen Kooperation 800 Juden und bis zu 300 weitere Menschen. Heinz w&#252;rdigt das Verhalten der Judenretter, ohne der Gefahr zu erliegen, dies gegen das Versagen der Mehrheit aufzuwiegen und deren Schuld zu relativeren.</p>
<p>Am Ende geht der Autor der Frage nach, welche Konsequenzen aus dem Versagen in der NS-Zeit f&#252;r das adventistische Selbstverst&#228;ndnis gezogen wurden. Sein Urteil ist ern&#252;chternd. &#8220;Auch die adventistische Weltkirchenleitung scheint eher geneigt, das dunkle Kapitel &#8216;Adventisten, Juden und Nationalsozialismus&#8217; als regionale, historisch abgeschlossene Verirrung betrachten zu wollen, ohne f&#252;r sich daraus ernsthafte Lehren zu ziehen. Die Frage, weshalb die Freikirche die Rolle einer &#8216;gehorsamen&#8217; Kirche so konsequent bis zum Ende des NS-Regi¬mes und des Krieges durchgehalten hat, ist bis heute offengeblieben.&#8221; (307)</p>
<p>Aus diesem unterschwelligen Vorwurf an die Weltkirche klingt ein ganz anderer Tenor als aus den einleitenden S&#228;tzen. Zu Beginn der Darstellung legt Heinz Wert darauf, den weltweiten Adventismus nicht in das Versagen der deutschen Adventisten einzubeziehen. Die &#8220;besch&#228;mende ideologische Blindheit vieler deutscher Adventisten in der NS-Zeit&#8221; entspreche nicht der &#8220;missionarische[n] Weitsicht der adventistischen Weltkirche&#8221; (281), mit der Adventisten auch den Juden das Evangelium Jesu Christi verk&#252;ndigen wollten. Heinz stellt sogar fest, dass der Freikirche &#8220;sicherlich die antij&#252;dische Schuldgeschichte der beiden gro&#223;en Volkskirchen grunds&#228;tzlich fremd&#8221; (281f) sei. Adventisten w&#228;ren nach diesen Worten von dem christlichen Antijudaismus ausgenommen, der sich fast &#252;berall und &#252;ber Jahrhunderte im christlichen Denken festsetzen konnte. Aber ist das wirklich so? Vereinzelte Untersuchungen tragen dagegen berechtigte Zweifel vor (so z. B. Erich Spier, Der Sabbat, Berlin 1989, 114).</p>
<p>Es ist dem Beitrag wie dem gesamten Band zu w&#252;nschen, dass er zu einer vertieften geschichtlichen und dogmatischen Aufarbeitung der Judenfeindschaft und des schuldhaften Versagens beitr&#228;gt. Vor diese schmerzhafte Aufgabe sind Freikirchenleitungen und Gemeinden gleicherma&#223;en gestellt. Am Ende k&#246;nnten etwa &#8220;Stolpersteine&#8221; ein sichtbarer Ausdruck der Reue sein. Solche &#8220;Stolpersteine&#8221;, ebenerdig in das Gehwegpflaster eingelassen und mit den Namen der Verfolgten versehen, erinnern vielerorts vor Wohnh&#228;usern an ehemalige j&#252;dische Bewohner. Es w&#228;re zu &#252;berdenken, ob solche Steine nicht auch vor Gemeindeh&#228;usern und kirchlichen Einrichtungen an die ausgegrenzten und get&#246;teten Schwestern und Br&#252;der j&#252;discher Herkunft erinnern sollten.</p>
<p>Dietmar P&#228;schel<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:29:28 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Hope Channel TV” mit Zuschauern in allen Kontinenten</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////hope-channel-tv-mit-zuschauern-in-allen-kontinenten-1/</link>
			<description>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 03.02.2012/APD   &#8220;Immer wieder sto&#223;en Menschen beim Zappen per Zufall auf &#8216;Hope Channel TV&#8217; und melden sich anschlie&#223;end bei uns, um ein Programmheft zu bestellen&#8221;, informierte Pastor Matthias M&#252;ller, Leiter des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt. Auch im Jahr 2011 h&#228;tten die R&#252;ckmeldungen zugenommen.
&#8220;Unser Zuschauerkreis erstreckt sich mittlerweile &#252;ber alle Kontinente dorthin, wo Menschen Deutsch sprechen&#8221;, so M&#252;ller. Das sei vor allem dem Internet zu verdanken, durch welches das laufende Programm von allen Orten der Welt abgerufen werden k&#246;nne. Im vergangenen Jahr sei die Internetseite www.hope-channel.de &#252;ber eine Million Mal aufgerufen. Auch die Mediathek werde genutzt. &#8220;2011 wurden die Sendungen der Mediathek insgesamt 44.886 Mal angeklickt.&#8221; Die am meisten aufgerufenen Beitr&#228;ge w&#228;ren &#8220;2 weiter&#8221;, &#8220;glauben.einfach.&#8221; und die Kindersendung &#8220;Fribos Dachboden&#8221; gewesen. Es handele sich dabei um ganz unterschiedliche Sendungen, die zeigten, dass &#8220;Hope Channel Fernsehen&#8221; von verschiedenen Generationen gesehen werde.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 03.02.2012/APD   &#8220;Immer wieder sto&#223;en Menschen beim Zappen per Zufall auf &#8216;Hope Channel TV&#8217; und melden sich anschlie&#223;end bei uns, um ein Programmheft zu bestellen&#8221;, informierte Pastor Matthias M&#252;ller, Leiter des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt. Auch im Jahr 2011 h&#228;tten die R&#252;ckmeldungen zugenommen.</p>
<p>&#8220;Unser Zuschauerkreis erstreckt sich mittlerweile &#252;ber alle Kontinente dorthin, wo Menschen Deutsch sprechen&#8221;, so M&#252;ller. Das sei vor allem dem Internet zu verdanken, durch welches das laufende Programm von allen Orten der Welt abgerufen werden k&#246;nne. Im vergangenen Jahr sei die Internetseite www.hope-channel.de &#252;ber eine Million Mal aufgerufen. Auch die Mediathek werde genutzt. &#8220;2011 wurden die Sendungen der Mediathek insgesamt 44.886 Mal angeklickt.&#8221; Die am meisten aufgerufenen Beitr&#228;ge w&#228;ren &#8220;2 weiter&#8221;, &#8220;glauben.einfach.&#8221; und die Kindersendung &#8220;Fribos Dachboden&#8221; gewesen. Es handele sich dabei um ganz unterschiedliche Sendungen, die zeigten, dass &#8220;Hope Channel Fernsehen&#8221; von verschiedenen Generationen gesehen werde.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:47:55 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Bibel gibt es in Zentralasien nur in wenigen Buchläden</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////die-bibel-gibt-es-in-zentralasien-nur-in-wenigen-buchlaeden-3/</link>
			<description>Stuttgart, 02.02.2012/APD   Auf die schwierige Situation der Christen in Zentralasien macht die Aktion Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen Usbekistan und Kasachstan. Bei letzterem gelte seit Oktober 2011 ein neues restriktives Religionsgesetz. Ohne eine staatliche Registrierung d&#252;rfe in Kasachstan keine religi&#246;se Literatur ver&#246;ffentlicht, importiert oder verbreitet werden.
In &#246;ffentlichen Buchl&#228;den gebe es keine Bibeln zu kaufen, berichteten die Bibelgesellschaften aus Zentralasien. Sie seien oft die einzige Anlaufstelle f&#252;r die Heilige Schrift. &#8220;In Schulen ist die Bibel verboten, und es gibt keinen Religionsunterricht f&#252;r Christen&#8221;, sagte Khalmat Ashirov, Leiter der Bibelgesellschaft in Usbekistan, mit Blick auf seine Heimat. Die Bibel k&#246;nne aber bei Jugendfreizeiten und an Kinder in Waisenh&#228;usern weitergegeben werden.
In Kasachstan zwinge ein neues Gesetz alle Religionsgemeinschaften, sich registrieren zu lassen. Religionsaus&#252;bung in der &#214;ffentlichkeit sei untersagt. Bei Zuwiderhandlung drohten hohe Geldstrafen oder sogar ein Verbot der Religionsgemeinschaft. In Kasachstan gebe es nur drei christliche Buchl&#228;den, berichtet die Aktion Weltbibelhilfe. Einige Christen reisten von weit her an, um dort eine Bibel zu bekommen.
Mit der aktuellen Spendenaktion unterst&#252;tze die Weltbibelhilfe Projekte in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die Bibelgesellschaften stellten unter anderem Bibeln und biblische Kinderb&#252;cher f&#252;r christliche Jugendlager bereit. Au&#223;erdem w&#252;rden Kinderbibeln und Bibelpakete f&#252;r Kirchengemeinden zur Verf&#252;gung gestellt. Die Aktion f&#252;r Zentralasien steht unter dem Motto &#8220;Gottes Wort f&#252;r eine neue Generation&#8221;.
Die Aktion Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden f&#252;r die &#220;bersetzung und weltweite Verbreitung der Heiligen Schrift. Partner sind die im Weltverband der Bibelgesellschaften (UBS; United Bible Society) zusammengeschlossenen Mitglieder. Zur UBS z&#228;hlen 146 nationale Bibelgesellschaften, die in &#252;ber 200 L&#228;ndern t&#228;tig sind.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart, 02.02.2012/APD   Auf die schwierige Situation der Christen in Zentralasien macht die Aktion Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen Usbekistan und Kasachstan. Bei letzterem gelte seit Oktober 2011 ein neues restriktives Religionsgesetz. Ohne eine staatliche Registrierung d&#252;rfe in Kasachstan keine religi&#246;se Literatur ver&#246;ffentlicht, importiert oder verbreitet werden.</p>
<p>In &#246;ffentlichen Buchl&#228;den gebe es keine Bibeln zu kaufen, berichteten die Bibelgesellschaften aus Zentralasien. Sie seien oft die einzige Anlaufstelle f&#252;r die Heilige Schrift. &#8220;In Schulen ist die Bibel verboten, und es gibt keinen Religionsunterricht f&#252;r Christen&#8221;, sagte Khalmat Ashirov, Leiter der Bibelgesellschaft in Usbekistan, mit Blick auf seine Heimat. Die Bibel k&#246;nne aber bei Jugendfreizeiten und an Kinder in Waisenh&#228;usern weitergegeben werden.</p>
<p>In Kasachstan zwinge ein neues Gesetz alle Religionsgemeinschaften, sich registrieren zu lassen. Religionsaus&#252;bung in der &#214;ffentlichkeit sei untersagt. Bei Zuwiderhandlung drohten hohe Geldstrafen oder sogar ein Verbot der Religionsgemeinschaft. In Kasachstan gebe es nur drei christliche Buchl&#228;den, berichtet die Aktion Weltbibelhilfe. Einige Christen reisten von weit her an, um dort eine Bibel zu bekommen.</p>
<p>Mit der aktuellen Spendenaktion unterst&#252;tze die Weltbibelhilfe Projekte in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die Bibelgesellschaften stellten unter anderem Bibeln und biblische Kinderb&#252;cher f&#252;r christliche Jugendlager bereit. Au&#223;erdem w&#252;rden Kinderbibeln und Bibelpakete f&#252;r Kirchengemeinden zur Verf&#252;gung gestellt. Die Aktion f&#252;r Zentralasien steht unter dem Motto &#8220;Gottes Wort f&#252;r eine neue Generation&#8221;.</p>
<p>Die Aktion Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden f&#252;r die &#220;bersetzung und weltweite Verbreitung der Heiligen Schrift. Partner sind die im Weltverband der Bibelgesellschaften (UBS; United Bible Society) zusammengeschlossenen Mitglieder. Zur UBS z&#228;hlen 146 nationale Bibelgesellschaften, die in &#252;ber 200 L&#228;ndern t&#228;tig sind.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:34:17 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Adventistische Universität: Erste Schritte Richtung Energieneutralität</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////adventistische-universitaet-erste-schritte-richtung-energieneutralitaet-1/</link>
			<description>Collegedale, Tennessee/USA, 01.02.2012/APD   Mit 806 Solarpanels, die bis Mitte Februar auf dem Dach des Warenlagers der Southern Adventist University in Collegadale, Tennessee/USA, montiert sein werden, habe die Institution einen ersten Schritt Richtung Energieneutralit&#228;t unternommen, sagte Dave Allemand, stellvertretender Technischer Leiter der Institution gegen&#252;ber dem APD. Von Energieneutralit&#228;t spreche man dann, wenn der Gesamtstromverbrauch eines Unternehmens durch Investitionen in Projekte von erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung vollst&#228;ndig gedeckt werde.
&#8220;Die Solaranlage habe eine Produktionskapazit&#228;t von 200 Kilowatt&#8221;, informierte der Techniker. Das sei genug, um den Energiebedarf des Lebensmittelgesch&#228;fts auf dem Campus der Universit&#228;t mit 3.200 Studenten f&#252;r Licht, K&#252;hlschr&#228;nke und andere elektrische Ger&#228;te zu decken.
Laut Allemand h&#228;tten Studenten des Kurses f&#252;r &#8220;Nachhaltige Entwicklung durch freies Unternehmertum&#8221; (SIFE) der Universit&#228;tsleitung Vorschl&#228;ge unterbreitet, wie die Hochschule umweltfreundlicher und weniger abh&#228;ngig von traditioneller Energie werden k&#246;nnte. Dabei h&#228;tten Energiesparma&#223;nahmen und die Montage von Solarpanels im Vordergrund gestanden. Den Ausschlag habe ein Angebot des regionalen Elektrizit&#228;tswerks gegeben, das kein neues Atomkraftwerk bauen m&#246;chte und deshalb erneuerbare Energien f&#246;rdere. Der Mischstrom aus verschiedenen Herstellungsarten werde f&#252;r neun Cents pro Kilowatt an Kunden verkauft, f&#252;r Stromeinspeisungen aus Solaranlagen gebe es hingegen 21 Cents, so Allemand.
Die Investitionskosten f&#252;r die Solarstromanlage von 646.000 Euro sollten laut dem stellvertretenden Leiter des Finanzwesens der Universit&#228;t, Marty Hamilton, in sieben Jahren amortisiert sein.
Laut WRBC-TV hofft SIFE-Studentin Karla Coupland, dass die Solaranlage nicht nur der Anfang einer langfristig ausgerichteten gr&#252;nen Initiative f&#252;r die Universit&#228;t, sondern auch f&#252;r die Studenten sei, weil diese durch das Projekt sensibilisiert worden seien und die Energiekosten bewusster wahrn&#228;hmen.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Collegedale, Tennessee/USA, 01.02.2012/APD   Mit 806 Solarpanels, die bis Mitte Februar auf dem Dach des Warenlagers der Southern Adventist University in Collegadale, Tennessee/USA, montiert sein werden, habe die Institution einen ersten Schritt Richtung Energieneutralit&#228;t unternommen, sagte Dave Allemand, stellvertretender Technischer Leiter der Institution gegen&#252;ber dem APD. Von Energieneutralit&#228;t spreche man dann, wenn der Gesamtstromverbrauch eines Unternehmens durch Investitionen in Projekte von erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung vollst&#228;ndig gedeckt werde.</p>
<p>&#8220;Die Solaranlage habe eine Produktionskapazit&#228;t von 200 Kilowatt&#8221;, informierte der Techniker. Das sei genug, um den Energiebedarf des Lebensmittelgesch&#228;fts auf dem Campus der Universit&#228;t mit 3.200 Studenten f&#252;r Licht, K&#252;hlschr&#228;nke und andere elektrische Ger&#228;te zu decken.</p>
<p>Laut Allemand h&#228;tten Studenten des Kurses f&#252;r &#8220;Nachhaltige Entwicklung durch freies Unternehmertum&#8221; (SIFE) der Universit&#228;tsleitung Vorschl&#228;ge unterbreitet, wie die Hochschule umweltfreundlicher und weniger abh&#228;ngig von traditioneller Energie werden k&#246;nnte. Dabei h&#228;tten Energiesparma&#223;nahmen und die Montage von Solarpanels im Vordergrund gestanden. Den Ausschlag habe ein Angebot des regionalen Elektrizit&#228;tswerks gegeben, das kein neues Atomkraftwerk bauen m&#246;chte und deshalb erneuerbare Energien f&#246;rdere. Der Mischstrom aus verschiedenen Herstellungsarten werde f&#252;r neun Cents pro Kilowatt an Kunden verkauft, f&#252;r Stromeinspeisungen aus Solaranlagen gebe es hingegen 21 Cents, so Allemand.</p>
<p>Die Investitionskosten f&#252;r die Solarstromanlage von 646.000 Euro sollten laut dem stellvertretenden Leiter des Finanzwesens der Universit&#228;t, Marty Hamilton, in sieben Jahren amortisiert sein.</p>
<p>Laut WRBC-TV hofft SIFE-Studentin Karla Coupland, dass die Solaranlage nicht nur der Anfang einer langfristig ausgerichteten gr&#252;nen Initiative f&#252;r die Universit&#228;t, sondern auch f&#252;r die Studenten sei, weil diese durch das Projekt sensibilisiert worden seien und die Energiekosten bewusster wahrn&#228;hmen.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:33:08 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Historische Kultur- und Museumsscheune in Friedensau eröffnet</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////historische-kultur-und-museumsscheune-in-friedensau-eroeffnet/</link>
			<description>Friedensau bei Magdeburg, 31.01.2012/APD   Auf dem Gel&#228;nde der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg wurde eine Kultur- und Museumsscheune nach aufw&#228;ndiger Rekonstruktion er&#246;ffnet. Das 1912 erbaute Scheunengeb&#228;ude im historischen Kern des Hochschulortes solle k&#252;nftig f&#252;r eine generations&#252;bergreifende Kulturarbeit genutzt werden und werde allen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern f&#252;r kulturelle, musische und wissenschaftliche Veranstaltungen zur Verf&#252;gung stehen, teilte die Hochschule mit.
In die Scheune ist ein historisches Museum integriert, in dem die Geschichte des 1899 gegr&#252;ndeten Ortes dokumentiert wird. Zu den ausgestellten Exponaten z&#228;hlen Fotografien aus der Geschichte der Friedensauer Einrichtungen, Pr&#252;fungsarbeiten aus der Kaiserzeit, eine Schulordnung aus der Weimarer Republik, Produktionsmittel der historischen Gewerke sowie Utensilien aus dem Lehr- und Unterrichtsgeschehen. Gegenst&#228;nde, die von Friedensau ausgegangene Missionare aus Missionsgebieten mitbrachten, geben Einblicke in das kulturelle Leben afrikanischer Gesellschaften. Ausgestellte Fundkeramiken zeigen die gegenw&#228;rtige Forschungsarbeit der Theologischen Hochschule im Bereich der biblischen Arch&#228;ologie.
In die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Geb&#228;udes wurden 264.000 Euro investiert. Die Europ&#228;ische Union f&#246;rderte die Instandsetzung mit 129.000 Euro zur Unterst&#252;tzung der l&#228;ndlichen Entwicklung.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedensau bei Magdeburg, 31.01.2012/APD   Auf dem Gel&#228;nde der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg wurde eine Kultur- und Museumsscheune nach aufw&#228;ndiger Rekonstruktion er&#246;ffnet. Das 1912 erbaute Scheunengeb&#228;ude im historischen Kern des Hochschulortes solle k&#252;nftig f&#252;r eine generations&#252;bergreifende Kulturarbeit genutzt werden und werde allen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern f&#252;r kulturelle, musische und wissenschaftliche Veranstaltungen zur Verf&#252;gung stehen, teilte die Hochschule mit.</p>
<p>In die Scheune ist ein historisches Museum integriert, in dem die Geschichte des 1899 gegr&#252;ndeten Ortes dokumentiert wird. Zu den ausgestellten Exponaten z&#228;hlen Fotografien aus der Geschichte der Friedensauer Einrichtungen, Pr&#252;fungsarbeiten aus der Kaiserzeit, eine Schulordnung aus der Weimarer Republik, Produktionsmittel der historischen Gewerke sowie Utensilien aus dem Lehr- und Unterrichtsgeschehen. Gegenst&#228;nde, die von Friedensau ausgegangene Missionare aus Missionsgebieten mitbrachten, geben Einblicke in das kulturelle Leben afrikanischer Gesellschaften. Ausgestellte Fundkeramiken zeigen die gegenw&#228;rtige Forschungsarbeit der Theologischen Hochschule im Bereich der biblischen Arch&#228;ologie.</p>
<p>In die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Geb&#228;udes wurden 264.000 Euro investiert. Die Europ&#228;ische Union f&#246;rderte die Instandsetzung mit 129.000 Euro zur Unterst&#252;tzung der l&#228;ndlichen Entwicklung.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:21:12 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Suche in elf Bibelübersetzungen bei Die-Bibel.de</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////suche-in-elf-bibeluebersetzungen-bei-die-bibelde/</link>
			<description>Stuttgart, 30.01.2012/APD   Das Internetportal www.Die-Bibel.de bietet nach einem Relaunch den Nutzerinnen und Nutzern neue und verbesserte Funktionen. So gibt es jetzt eine optimierte Anbindung an die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook sowie eine Ausgabe f&#252;r mobile Ger&#228;te. Registrierte Nutzer k&#246;nnen k&#252;nftig in den Online-Bibeln Lesezeichen und Notizen setzen. Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) betreibt das Portal seit M&#228;rz 2007 als Online-Angebot mit Bibeltexten und Themen rund um das Buch der B&#252;cher.
&#8220;Wir haben uns beim Relaunch des Bibelportals konsequent an den R&#252;ckmeldungen unserer Nutzerinnen und Nutzer orientiert&#8221;, sagte DBG-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Dr. Felix Breidenstein. Die Bibelgesellschaft er&#246;ffne mit ihren gedruckten und digitalen Angeboten vielen Menschen neue Zug&#228;nge zum Wort Gottes. Eine Analyse der Portal-Nutzung habe gezeigt, dass vor allem die Online-Bibeln viel Interesse f&#228;nden. Deshalb habe die Bibelgesellschaft die Lese- und Suchfunktionen weiter optimiert. Aber auch wer einen Einstieg in das Bibellesen oder vertiefte Informationen suche, finde auf Die-Bibel.de wertvolle Hinweise.
Auf dem Bibelportal stehen zehn deutsche Bibel&#252;bersetzungen f&#252;r die kostenlose Online-Suche bereit. Dazu z&#228;hlen die &#8220;Lutherbibel&#8221;, die &#8220;Einheits&#252;bersetzung&#8221;, die &#8220;Gute Nachricht Bibel&#8221; sowie das Neue Testament der &#8220;BasisBibel&#8221; und der &#8220;Neuen Genfer &#220;bersetzung&#8221;. Als englischsprachige &#220;bersetzung bietet das Portal die &#8220;King James Version&#8221; an. Unter den Men&#252;punkten Konkordanz, Bibelwissen, Interaktiv und Produkte finden sich dar&#252;ber hinaus zahlreiche Impulse, Lexika- und Hintergrundartikel. Beim Bibelpodcast wird jeweils das Evangelium des kommenden Sonntags und der Psalm der Woche in der Version der &#8220;Gro&#223;en H&#246;rbibel&#8221; eingespielt.
Verse aus dem Alten und Neuem Testament eines selbst gew&#228;hlten Bibelleseplans k&#246;nnten sich registrierte Nutzer jetzt per E-Mail zusenden lassen. Mitglieder von Facebook und Twitter d&#252;rften Bibelverse mit Freunden in ihrem Netzwerk teilen. Die Registrierung bleibt kostenlos. Die mobile Ausgabe des Internetportals lasse sich unter m.Die-Bibel.de aufrufen.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart, 30.01.2012/APD   Das Internetportal <em>www.Die-Bibel.de</em> bietet nach einem Relaunch den Nutzerinnen und Nutzern neue und verbesserte Funktionen. So gibt es jetzt eine optimierte Anbindung an die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook sowie eine Ausgabe f&#252;r mobile Ger&#228;te. Registrierte Nutzer k&#246;nnen k&#252;nftig in den Online-Bibeln Lesezeichen und Notizen setzen. Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) betreibt das Portal seit M&#228;rz 2007 als Online-Angebot mit Bibeltexten und Themen rund um das Buch der B&#252;cher.</p>
<p>&#8220;Wir haben uns beim Relaunch des Bibelportals konsequent an den R&#252;ckmeldungen unserer Nutzerinnen und Nutzer orientiert&#8221;, sagte DBG-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Dr. Felix Breidenstein. Die Bibelgesellschaft er&#246;ffne mit ihren gedruckten und digitalen Angeboten vielen Menschen neue Zug&#228;nge zum Wort Gottes. Eine Analyse der Portal-Nutzung habe gezeigt, dass vor allem die Online-Bibeln viel Interesse f&#228;nden. Deshalb habe die Bibelgesellschaft die Lese- und Suchfunktionen weiter optimiert. Aber auch wer einen Einstieg in das Bibellesen oder vertiefte Informationen suche, finde auf Die-Bibel.de wertvolle Hinweise.</p>
<p>Auf dem Bibelportal stehen zehn deutsche Bibel&#252;bersetzungen f&#252;r die kostenlose Online-Suche bereit. Dazu z&#228;hlen die &#8220;Lutherbibel&#8221;, die &#8220;Einheits&#252;bersetzung&#8221;, die &#8220;Gute Nachricht Bibel&#8221; sowie das Neue Testament der &#8220;BasisBibel&#8221; und der &#8220;Neuen Genfer &#220;bersetzung&#8221;. Als englischsprachige &#220;bersetzung bietet das Portal die &#8220;King James Version&#8221; an. Unter den Men&#252;punkten Konkordanz, Bibelwissen, Interaktiv und Produkte finden sich dar&#252;ber hinaus zahlreiche Impulse, Lexika- und Hintergrundartikel. Beim Bibelpodcast wird jeweils das Evangelium des kommenden Sonntags und der Psalm der Woche in der Version der &#8220;Gro&#223;en H&#246;rbibel&#8221; eingespielt.</p>
<p>Verse aus dem Alten und Neuem Testament eines selbst gew&#228;hlten Bibelleseplans k&#246;nnten sich registrierte Nutzer jetzt per E-Mail zusenden lassen. Mitglieder von Facebook und Twitter d&#252;rften Bibelverse mit Freunden in ihrem Netzwerk teilen. Die Registrierung bleibt kostenlos. Die mobile Ausgabe des Internetportals lasse sich unter <em>m.Die-Bibel.de</em> aufrufen.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:51:08 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben arbeitet ADRA in Haiti</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////auch-zwei-jahre-nach-dem-erdbeben-arbeitet-adra-in-haiti/</link>
			<description>Wien/&#214;sterreich, 29.01.2012/APD   Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ist die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA weiterhin im Land t&#228;tig. In Petit-Goave, 68 Kilometer s&#252;dwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, baut das Hilfswerk derzeit ein f&#252;r den Ort neues Toiletten-Modell. Um die Hygiene zu verbessern, wurden &#8220;Duschtoiletten&#8221; entworfen. In einem Raum wird auf Bodenniveau eine in s&#252;dlichen L&#228;ndern &#252;bliche Stehtoilette eingebaut, direkt daneben ist mit leichtem Gef&#228;lle gen&#252;gend Platz zum Duschen. Nach oben hin bleibt dieser Duschbereich offen, damit der Raum gut l&#252;ften und trocknen kann. So tr&#228;gt das in die Toilette ablaufende Duschwasser zu deren guter Reinigung bei.
&#8220;Wir haben die ersten neu gebauten, bereits von den Familien genutzten Toiletten besichtigt&#8221;, teile der Direktor von ADRA &#214;sterreich, Marcel Wagner, w&#228;hrend einer Inspektionsreise in Haiti mit. Alle Toiletten w&#252;rden gut genutzt, keine sei schmutzig und keine habe gestunken. Das sei in der feuchten Hitze und bei der allgemeinen mangelnden Hygiene auch im Umfeld ganz und gar nicht selbstverst&#228;ndlich, vor allem, wenn Wasser herbeigetragen werden m&#252;sse. Eine Frau habe sogar einen Plastiktank oben auf dem Dach montiert, damit immer Wasser f&#252;r die Dusche vorhanden sei. &#8220;Alle sind mit ihren Duschtoiletten sehr gl&#252;cklich.&#8221;
Zum Projekt mit Gesamtkosten von rund 925.000 Euro geh&#246;rten laut Wagner auch Wasserzufuhr, Waschpl&#228;tze und eine Biogas-Anlage. Das Vorhaben, von dem rund 5.000 Frauen, M&#228;nner und Kinder profitierten, werde gemeinsam von den ADRA-Organisationen in Australien, &#214;sterreich, Kanada, Deutschland, International, Italien, England und Spanien finanziert. ADRA &#214;sterreich sei f&#252;r die technische Betreuung des Projektes verantwortlich.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 29.01.2012/APD   Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ist die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA weiterhin im Land t&#228;tig. In Petit-Goave, 68 Kilometer s&#252;dwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, baut das Hilfswerk derzeit ein f&#252;r den Ort neues Toiletten-Modell. Um die Hygiene zu verbessern, wurden &#8220;Duschtoiletten&#8221; entworfen. In einem Raum wird auf Bodenniveau eine in s&#252;dlichen L&#228;ndern &#252;bliche Stehtoilette eingebaut, direkt daneben ist mit leichtem Gef&#228;lle gen&#252;gend Platz zum Duschen. Nach oben hin bleibt dieser Duschbereich offen, damit der Raum gut l&#252;ften und trocknen kann. So tr&#228;gt das in die Toilette ablaufende Duschwasser zu deren guter Reinigung bei.</p>
<p>&#8220;Wir haben die ersten neu gebauten, bereits von den Familien genutzten Toiletten besichtigt&#8221;, teile der Direktor von ADRA &#214;sterreich, Marcel Wagner, w&#228;hrend einer Inspektionsreise in Haiti mit. Alle Toiletten w&#252;rden gut genutzt, keine sei schmutzig und keine habe gestunken. Das sei in der feuchten Hitze und bei der allgemeinen mangelnden Hygiene auch im Umfeld ganz und gar nicht selbstverst&#228;ndlich, vor allem, wenn Wasser herbeigetragen werden m&#252;sse. Eine Frau habe sogar einen Plastiktank oben auf dem Dach montiert, damit immer Wasser f&#252;r die Dusche vorhanden sei. &#8220;Alle sind mit ihren Duschtoiletten sehr gl&#252;cklich.&#8221;</p>
<p>Zum Projekt mit Gesamtkosten von rund 925.000 Euro geh&#246;rten laut Wagner auch Wasserzufuhr, Waschpl&#228;tze und eine Biogas-Anlage. Das Vorhaben, von dem rund 5.000 Frauen, M&#228;nner und Kinder profitierten, werde gemeinsam von den ADRA-Organisationen in Australien, &#214;sterreich, Kanada, Deutschland, International, Italien, England und Spanien finanziert. ADRA &#214;sterreich sei f&#252;r die technische Betreuung des Projektes verantwortlich.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 08:10:38 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Benedikt XVI., “Licht der Welt”</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////benedikt-xvi-licht-der-welt-4/</link>
			<description>Benedikt XVI., &#8220;Licht der Welt – Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit – Ein Gespr&#228;ch mit Peter Seewald&#8221;, Herder Verlag, Freiburg, 2010, gebunden, 256 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-451 &#8211; 32537-3.
Ostfildern, 28.01.2012/APD   Im Interview mit dem Journalisten Peter Seewald sprach Benedikt XVI. &#252;ber seine pers&#246;nliche Sicht auf das Papstamt und die gegenw&#228;rtige Situation von Glaube und Kirche. Noch niemals vorher hat ein Papst auf kritische Fragen zu den dr&#228;ngenden Problemen in Kirche und Gesellschaft in dieser Form und so offen Rede und Antwort gestanden.
So erwartet er von seiner Kirche mit 1,2 Milliarden Gl&#228;ubigen, dass sie sich nach den schrecklichen Missbrauchsf&#228;llen und Verirrungen einer Grundreinigung unterzieht. Es sei au&#223;erdem unerl&#228;sslich, endlich wieder das Geheimnis des Evangeliums, Jesus Christus, in seiner ganzen kosmischen Gr&#246;&#223;e kennenzulernen. Benedikt XVI. sieht zudem in der Krise der Kirche eine riesige Chance, die Wiederentdeckung des eigentlich Katholischen. Die Aufgabe der Kirche hei&#223;e nun, den Menschen Gott zu zeigen und ihnen die Wahrheit &#252;ber die Geheimnisse der Sch&#246;pfung, &#252;ber die menschliche Existenz und &#252;ber unsere Hoffnung, die &#252;ber das rein Irdische hinausgeht, zu sagen.
Es gebe so viele Probleme, die aber nicht gel&#246;st w&#252;rden, wenn nicht im Zentrum Gott stehe und in der Welt neu sichtbar werde. An der Frage, ob der Gott Jesu Christi da ist und anerkannt werde, entscheide sich heute das Geschick der Welt, meint Benedikt XVI. Seewald empfindet ihn nicht als Kirchenf&#252;rst, sondern eher als Kirchendiener, als einen gro&#223;en Gebenden. Die Frage Seewalds, ob der Papst Angst vor einem Attentat habe, lautet mit einem strikten Nein. Die Frage, ob er sich in einer Art Isolation bef&#228;nde, mu&#223;te Benedikt XVI. ebenfalls verneinen. Es f&#228;nden Besuche von Freunden aus alten Zeiten statt, und au&#223;erdem halte er die p&#228;pstliche Hausgemeinschaft f&#252;r sehr wertvoll. Seine herzliche Beziehung zu den Juden – er spricht von V&#228;tern im Glauben – ist f&#252;r den Papst und seine Verk&#252;ndigung des christlichen Glaubens sehr wesentlich. Nach Benedikt XVI. wird die &#214;kumene sehr bald das auff&#228;lligste Zeichen dieses Pontifikats.
Dr. Wolfgang Tulaszewski
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Benedikt XVI., &#8220;Licht der Welt – Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit – Ein Gespr&#228;ch mit Peter Seewald&#8221;, Herder Verlag, Freiburg, 2010, gebunden, 256 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-451 &#8211; 32537-3.</strong></p>
<p>Ostfildern, 28.01.2012/APD   Im Interview mit dem Journalisten Peter Seewald sprach Benedikt XVI. &#252;ber seine pers&#246;nliche Sicht auf das Papstamt und die gegenw&#228;rtige Situation von Glaube und Kirche. Noch niemals vorher hat ein Papst auf kritische Fragen zu den dr&#228;ngenden Problemen in Kirche und Gesellschaft in dieser Form und so offen Rede und Antwort gestanden.</p>
<p>So erwartet er von seiner Kirche mit 1,2 Milliarden Gl&#228;ubigen, dass sie sich nach den schrecklichen Missbrauchsf&#228;llen und Verirrungen einer Grundreinigung unterzieht. Es sei au&#223;erdem unerl&#228;sslich, endlich wieder das Geheimnis des Evangeliums, Jesus Christus, in seiner ganzen kosmischen Gr&#246;&#223;e kennenzulernen. Benedikt XVI. sieht zudem in der Krise der Kirche eine riesige Chance, die Wiederentdeckung des eigentlich Katholischen. Die Aufgabe der Kirche hei&#223;e nun, den Menschen Gott zu zeigen und ihnen die Wahrheit &#252;ber die Geheimnisse der Sch&#246;pfung, &#252;ber die menschliche Existenz und &#252;ber unsere Hoffnung, die &#252;ber das rein Irdische hinausgeht, zu sagen.</p>
<p>Es gebe so viele Probleme, die aber nicht gel&#246;st w&#252;rden, wenn nicht im Zentrum Gott stehe und in der Welt neu sichtbar werde. An der Frage, ob der Gott Jesu Christi da ist und anerkannt werde, entscheide sich heute das Geschick der Welt, meint Benedikt XVI. Seewald empfindet ihn nicht als Kirchenf&#252;rst, sondern eher als Kirchendiener, als einen gro&#223;en Gebenden. Die Frage Seewalds, ob der Papst Angst vor einem Attentat habe, lautet mit einem strikten Nein. Die Frage, ob er sich in einer Art Isolation bef&#228;nde, mu&#223;te Benedikt XVI. ebenfalls verneinen. Es f&#228;nden Besuche von Freunden aus alten Zeiten statt, und au&#223;erdem halte er die p&#228;pstliche Hausgemeinschaft f&#252;r sehr wertvoll. Seine herzliche Beziehung zu den Juden – er spricht von V&#228;tern im Glauben – ist f&#252;r den Papst und seine Verk&#252;ndigung des christlichen Glaubens sehr wesentlich. Nach Benedikt XVI. wird die &#214;kumene sehr bald das auff&#228;lligste Zeichen dieses Pontifikats.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:12:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Unruhen in Nigeria haben vor allem soziale Gründe</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////neue-unruhen-in-nigeria-haben-vor-allem-soziale-gruende-1/</link>
			<description>Silver Spring, Maryland/USA, 27.01.2012/APD   Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Nordosten Nigerias habe aufgrund der Gewaltausbr&#252;che keine Verluste an Menschenleben oder Zerst&#246;rungen von Geb&#228;uden zu beklagen, sagte Pastor Bindas Stephen Haruna, Pr&#228;sident der dortigen Kirchenregion. Beim Wiederaufflammen der Angriffe durch die extremistische Terrorgruppe „Boko Haram“ auf Christen und Kirchen sei hingegen das Eigentum einiger Kirchenmitglieder gepl&#252;ndert oder angez&#252;ndet worden.
Nach Angaben der r&#246;misch-katholischen Bisch&#246;fe Nigerias ist die Gewalt zwischen Christen und Muslimen nicht prim&#228;r im Religi&#246;sen zu suchen. &#8220;Es geht um die gerechte Verteilung von Macht, Land und &#214;l-Reichtum. Das Streben nach dem Gottesstaat ist nur ein religi&#246;s und gewaltt&#228;tig aufgeladener Ruf nach Gerechtigkeit&#8221;, sagte laut Kathpress der Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama. Auch die Streichung der Subventionierung des Treibstoffs durch die nigerianische Regierung habe zu den Gewaltausbr&#252;chen beigetragen, berichtete Adventist News Network (ANN). Wegen der Verdoppelung der Benzinpreise sei landesweit demonstriert worden.
Besorgt zeigten sich die nigerianischen Bisch&#246;fe &#252;ber die &#8220;Hilflosigkeit der Regierungsstellen im Umgang mit den wachsenden Sicherheitsproblemen&#8221;, so Kathpress. Mit milit&#228;rischer Gewalt allein seien die Konflikte allerdings nicht zu l&#246;sen. In einem Land, in dem 70 Prozent der Bev&#246;lkerung unter der Armutsgrenze lebten, gelte es vor allem, die Sozial- und Bildungspolitik zu reformieren.
Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie habe die religi&#246;sen F&#252;hrer aufgefordert, sich klar gegen Gewaltanwendung auszusprechen. &#8220;Leiter der christlichen Kirchen sollen sich weiterhin f&#252;r den Frieden und das Gemeinwohl einsetzen und dar&#252;ber predigen, dass Christen keine Vergeltung &#252;ben&#8221;, so die Schriftstellerin. &#8220;Muslimische F&#252;hrer m&#252;ssen st&#228;ndig und mit allem Nachdruck die Gewaltanwendung gegen&#252;ber Christen verurteilen. Es ist auch an ihnen, klar zu machen, dass Boko Haram nicht Teil des nigerianischen Islam ist.&#8221;
Laut ANN habe die andauernde Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Gruppen im Nordosten Nigerias zu einer gro&#223;en Verunsicherung der Menschen gef&#252;hrt. Der Gottesdienstbesuch sei massiv zur&#252;ckgegangen, weshalb manche Kirchen h&#228;tten geschlossen werden m&#252;ssen.
Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nigeria habe wegen der prek&#228;ren Sicherheitslage und der n&#228;chtlichen Ausgangssperre evangelistische Gro&#223;veranstaltungen ausgesetzt, wie Kirchenverantwortliche mitteilten. Die Gemeindemitglieder seien ermutigt worden, den Glauben an Jesus Christus in Kleingruppen weiterzugeben sowie zu beten und zu fasten.
Nigeria ist mit rund 155 Millionen Einwohnern der bev&#246;lkerungsreichste Staat Afrikas. &#220;ber die H&#228;lfte der Einwohner bekennt sich zum Islam; vor allem der Norden sei fast ausschlie&#223;lich muslimisch gepr&#228;gt. Der Anteil der Christen in Nigeria werde mit 40 bis knapp unter 50 Prozent angegeben. Das islamische Nordnigeria ist noch &#228;rmer als der christliche S&#252;den, wo es Erd&#246;lvorkommen gibt. Schon in den 1980er Jahren, lange vor den Auseinandersetzungen im zentralnigerianischen Jos (November 2008 und Fr&#252;hjahr 2010), kam es in mehreren St&#228;dten zu Gewalt mit religi&#246;sem Hintergrund, berichtete Kathpress.
In Nigeria leben rund 277.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in 858 Kirchengemeinden den Gottesdienst feiern. Sie unterhalten eine Universit&#228;t, drei Gymnasien, zwei technische Gymnasien, zwei Mittelschulen, 101 Grundschulen, ein Waisenhaus, vier Krankenh&#228;user, 18 Kliniken und zwei Veterin&#228;rkliniken.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silver Spring, Maryland/USA, 27.01.2012/APD   Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Nordosten Nigerias habe aufgrund der Gewaltausbr&#252;che keine Verluste an Menschenleben oder Zerst&#246;rungen von Geb&#228;uden zu beklagen, sagte Pastor Bindas Stephen Haruna, Pr&#228;sident der dortigen Kirchenregion. Beim Wiederaufflammen der Angriffe durch die extremistische Terrorgruppe „Boko Haram“ auf Christen und Kirchen sei hingegen das Eigentum einiger Kirchenmitglieder gepl&#252;ndert oder angez&#252;ndet worden.</p>
<p>Nach Angaben der r&#246;misch-katholischen Bisch&#246;fe Nigerias ist die Gewalt zwischen Christen und Muslimen nicht prim&#228;r im Religi&#246;sen zu suchen. &#8220;Es geht um die gerechte Verteilung von Macht, Land und &#214;l-Reichtum. Das Streben nach dem Gottesstaat ist nur ein religi&#246;s und gewaltt&#228;tig aufgeladener Ruf nach Gerechtigkeit&#8221;, sagte laut Kathpress der Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama. Auch die Streichung der Subventionierung des Treibstoffs durch die nigerianische Regierung habe zu den Gewaltausbr&#252;chen beigetragen, berichtete Adventist News Network (ANN). Wegen der Verdoppelung der Benzinpreise sei landesweit demonstriert worden.</p>
<p>Besorgt zeigten sich die nigerianischen Bisch&#246;fe &#252;ber die &#8220;Hilflosigkeit der Regierungsstellen im Umgang mit den wachsenden Sicherheitsproblemen&#8221;, so Kathpress. Mit milit&#228;rischer Gewalt allein seien die Konflikte allerdings nicht zu l&#246;sen. In einem Land, in dem 70 Prozent der Bev&#246;lkerung unter der Armutsgrenze lebten, gelte es vor allem, die Sozial- und Bildungspolitik zu reformieren.</p>
<p>Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie habe die religi&#246;sen F&#252;hrer aufgefordert, sich klar gegen Gewaltanwendung auszusprechen. &#8220;Leiter der christlichen Kirchen sollen sich weiterhin f&#252;r den Frieden und das Gemeinwohl einsetzen und dar&#252;ber predigen, dass Christen keine Vergeltung &#252;ben&#8221;, so die Schriftstellerin. &#8220;Muslimische F&#252;hrer m&#252;ssen st&#228;ndig und mit allem Nachdruck die Gewaltanwendung gegen&#252;ber Christen verurteilen. Es ist auch an ihnen, klar zu machen, dass Boko Haram nicht Teil des nigerianischen Islam ist.&#8221;</p>
<p>Laut ANN habe die andauernde Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Gruppen im Nordosten Nigerias zu einer gro&#223;en Verunsicherung der Menschen gef&#252;hrt. Der Gottesdienstbesuch sei massiv zur&#252;ckgegangen, weshalb manche Kirchen h&#228;tten geschlossen werden m&#252;ssen.</p>
<p>Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nigeria habe wegen der prek&#228;ren Sicherheitslage und der n&#228;chtlichen Ausgangssperre evangelistische Gro&#223;veranstaltungen ausgesetzt, wie Kirchenverantwortliche mitteilten. Die Gemeindemitglieder seien ermutigt worden, den Glauben an Jesus Christus in Kleingruppen weiterzugeben sowie zu beten und zu fasten.</p>
<p>Nigeria ist mit rund 155 Millionen Einwohnern der bev&#246;lkerungsreichste Staat Afrikas. &#220;ber die H&#228;lfte der Einwohner bekennt sich zum Islam; vor allem der Norden sei fast ausschlie&#223;lich muslimisch gepr&#228;gt. Der Anteil der Christen in Nigeria werde mit 40 bis knapp unter 50 Prozent angegeben. Das islamische Nordnigeria ist noch &#228;rmer als der christliche S&#252;den, wo es Erd&#246;lvorkommen gibt. Schon in den 1980er Jahren, lange vor den Auseinandersetzungen im zentralnigerianischen Jos (November 2008 und Fr&#252;hjahr 2010), kam es in mehreren St&#228;dten zu Gewalt mit religi&#246;sem Hintergrund, berichtete Kathpress.</p>
<p>In Nigeria leben rund 277.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in 858 Kirchengemeinden den Gottesdienst feiern. Sie unterhalten eine Universit&#228;t, drei Gymnasien, zwei technische Gymnasien, zwei Mittelschulen, 101 Grundschulen, ein Waisenhaus, vier Krankenh&#228;user, 18 Kliniken und zwei Veterin&#228;rkliniken.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:23:53 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Russische Protestanten begehen Martin-Luther-King-Tag</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////russische-protestanten-begehen-martin-luther-king-tag-3/</link>
			<description>Moskau/Russland, 26.01.2012/APD   Am 16. Januar, dem seit 1986 US-amerikanischen Feiertag zu Ehren von Martin-Luther-King-Jr., haben russische Protestanten im Rahmen eines Gottesdienstes der Moskauer Stadtgemeinde (MCC) zum ersten Mal den Gedenktag begangen, wie die Russische Evangelische Allianz mitteilte.
Viele Russen hielten Rassismus f&#252;r ein entferntes, ausl&#228;ndisches Problem, sagte Pastor Witali Wlasenko, Abteilungsleiter f&#252;r kirchliche Au&#223;enbeziehungen bei der &#8220;Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten&#8221;. Daniel Ekat, kamerunischer Ingenieur, der seit zehn Jahren in Russland lebe, habe das als Auffassung der wei&#223;en Einwohner Russlands bezeichnet. Er sei in dieser Zeit schon zweimal zusammengeschlagen worden. &#8220;Meine Freunde haben oftmals Angst, sich auf die Stra&#223;e zu begeben. Wenn ein Kollege blut&#252;berstr&#246;mt ins Studentenwohnheim gebracht wird, macht das viele nachdenklich&#8221;, so Ekat. &#8220;Die Russen meinen, ausschlie&#223;lich Hooligans w&#252;rden sich so benehmen, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit&#8221;, erl&#228;uterte der Kameruner. &#8220;Wir werden von Personen geschlagen, die uns als dunkelh&#228;utige Affen ansehen.&#8221;
&#8220;Meine Leute werden t&#228;glich mit dem Problem Rassismus konfrontiert&#8221;, sagte der US-amerikanische Methodist Matthew Laferty, Pastor der teils afrikanischen &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC). Auch latent vorhandener Rassismus d&#252;rfe nicht unter den Teppich gekehrt werden, erg&#228;nzte Wlasenko.
Laut der Russischen Evangelischen Allianz hoffe die Moskauer Stadtgemeinde (MCC), dass sich der Martin-Luther-King-Tag &#252;ber die eigene Gemeinde hinaus zu einem traditionellen j&#228;hrlichen Feiertag etablieren werde. Die Gemeinde &#252;berlege auch die Schaffung einer Martin-Luther-King-Auszeichnung, die j&#228;hrlich f&#252;r Verdienste im Kampf um die Menschenrechte verliehen werden k&#246;nnte.
Die &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC) engagiere sich sehr im Dienst um bed&#252;rftige Russen und Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe. Die &#8220;Arbeitsgruppe Rassismus&#8221; (Racial Task Force) der MPC dokumentiere seit f&#252;nf Jahren Gewalttaten, die im Gro&#223;raum Moskau an Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe begangen w&#252;rden. Sobald zus&#228;tzliches Personal und Gelder vorhanden seien, werde die Dokumentation auch in russischer Sprache erscheinen. Die englischsprachige Dokumentation der &#220;bergriffe finde sich auf der Internetseite www.mpcrussia.org unter der &#220;berschrift &#8220;Social Ministries&#8221;.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moskau/Russland, 26.01.2012/APD   Am 16. Januar, dem seit 1986 US-amerikanischen Feiertag zu Ehren von Martin-Luther-King-Jr., haben russische Protestanten im Rahmen eines Gottesdienstes der Moskauer Stadtgemeinde (MCC) zum ersten Mal den Gedenktag begangen, wie die Russische Evangelische Allianz mitteilte.</p>
<p>Viele Russen hielten Rassismus f&#252;r ein entferntes, ausl&#228;ndisches Problem, sagte Pastor Witali Wlasenko, Abteilungsleiter f&#252;r kirchliche Au&#223;enbeziehungen bei der &#8220;Russischen Union der Evangeliumschristen-Baptisten&#8221;. Daniel Ekat, kamerunischer Ingenieur, der seit zehn Jahren in Russland lebe, habe das als Auffassung der wei&#223;en Einwohner Russlands bezeichnet. Er sei in dieser Zeit schon zweimal zusammengeschlagen worden. &#8220;Meine Freunde haben oftmals Angst, sich auf die Stra&#223;e zu begeben. Wenn ein Kollege blut&#252;berstr&#246;mt ins Studentenwohnheim gebracht wird, macht das viele nachdenklich&#8221;, so Ekat. &#8220;Die Russen meinen, ausschlie&#223;lich Hooligans w&#252;rden sich so benehmen, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit&#8221;, erl&#228;uterte der Kameruner. &#8220;Wir werden von Personen geschlagen, die uns als dunkelh&#228;utige Affen ansehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Meine Leute werden t&#228;glich mit dem Problem Rassismus konfrontiert&#8221;, sagte der US-amerikanische Methodist Matthew Laferty, Pastor der teils afrikanischen &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC). Auch latent vorhandener Rassismus d&#252;rfe nicht unter den Teppich gekehrt werden, erg&#228;nzte Wlasenko.</p>
<p>Laut der Russischen Evangelischen Allianz hoffe die Moskauer Stadtgemeinde (MCC), dass sich der Martin-Luther-King-Tag &#252;ber die eigene Gemeinde hinaus zu einem traditionellen j&#228;hrlichen Feiertag etablieren werde. Die Gemeinde &#252;berlege auch die Schaffung einer Martin-Luther-King-Auszeichnung, die j&#228;hrlich f&#252;r Verdienste im Kampf um die Menschenrechte verliehen werden k&#246;nnte.</p>
<p>Die &#8220;Moscow Protestant Chaplaincy&#8221; (MPC) engagiere sich sehr im Dienst um bed&#252;rftige Russen und Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe. Die &#8220;Arbeitsgruppe Rassismus&#8221; (Racial Task Force) der MPC dokumentiere seit f&#252;nf Jahren Gewalttaten, die im Gro&#223;raum Moskau an Menschen nichtwei&#223;er Hautfarbe begangen w&#252;rden. Sobald zus&#228;tzliches Personal und Gelder vorhanden seien, werde die Dokumentation auch in russischer Sprache erscheinen. Die englischsprachige Dokumentation der &#220;bergriffe finde sich auf der Internetseite <em>www.mpcrussia.org</em> unter der &#220;berschrift &#8220;Social Ministries&#8221;.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:40:16 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Generalsekretär des Weltrates Methodistischer Kirchen</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////neuer-generalsekretaer-des-weltrates-methodistischer-kirchen-5/</link>
			<description>Z&#252;rich/Schweiz, 25.01.2012/APD   Der im August 2011 zum Generalsekret&#228;r des Weltrates Methodistischer Kirchen (WMC) gew&#228;hlte leitende Bischof der Methodistischen Kirche in S&#252;dafrika, Ivan Abrahams, tritt in der zweiten Januarh&#228;lfte sein neues Amt als erster Farbiger und Nicht-Amerikaner an, berichtete der Pressedienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz. Sein Vorg&#228;nger, Pfarrer George Freeman, geht in den Ruhestand.
Ivan Abrahams, seit 2003 leitender Bischof der Methodistenkirche in S&#252;dafrika, habe anl&#228;sslich der Amts&#252;bergabe in einer symbolischen Handlung seinem Nachfolger, Pfarrer Ziphazihle Siwa, einen Hirtenstab und eine Bibel &#252;berreicht, hei&#223;t es im Bericht. Ivan Abrahams Arbeit sei von gro&#223;er Offenheit gegen&#252;ber allen anderen christlichen Kirchen in S&#252;dafrika gepr&#228;gt gewesen. Laut EMK sitze er immer noch als Vertreter S&#252;dafrikas im Exekutivkomitee des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) in Genf.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;rich/Schweiz, 25.01.2012/APD   Der im August 2011 zum Generalsekret&#228;r des Weltrates Methodistischer Kirchen (WMC) gew&#228;hlte leitende Bischof der Methodistischen Kirche in S&#252;dafrika, Ivan Abrahams, tritt in der zweiten Januarh&#228;lfte sein neues Amt als erster Farbiger und Nicht-Amerikaner an, berichtete der Pressedienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz. Sein Vorg&#228;nger, Pfarrer George Freeman, geht in den Ruhestand.</p>
<p>Ivan Abrahams, seit 2003 leitender Bischof der Methodistenkirche in S&#252;dafrika, habe anl&#228;sslich der Amts&#252;bergabe in einer symbolischen Handlung seinem Nachfolger, Pfarrer Ziphazihle Siwa, einen Hirtenstab und eine Bibel &#252;berreicht, hei&#223;t es im Bericht. Ivan Abrahams Arbeit sei von gro&#223;er Offenheit gegen&#252;ber allen anderen christlichen Kirchen in S&#252;dafrika gepr&#228;gt gewesen. Laut EMK sitze er immer noch als Vertreter S&#252;dafrikas im Exekutivkomitee des Zentralausschusses des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) in Genf.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:12:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderbuchmaler Emil Maier-F. gestorben</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////kinderbuchmaler-emil-maier-f-gestorben/</link>
			<description>L&#252;neburg, 24.01.2012/APD   Der Kinderbuchmaler Emil Maier-F. ist im Alter von 76 Jahren gestorben, teilte der Onlinedienst &#8220;Adventisten heute&#8221; mit. Maier-F. illustrierte zahlreiche Kinderb&#252;cher und Kinderbibeln f&#252;r das Katholische Bibelwerk, den Auer Verlag und den adventistischen Saatkorn-Verlag. Dar&#252;ber hinaus schuf er &#214;lgem&#228;lde, Holzschnitte, Kirchenfenster und Wandgestaltungen. In den letzten Jahren lebte er in Friedrichstadt und Schwabstedt/Schleswig-Holstein. Dort ist er auch neben seiner Frau Hella begraben worden.
Emil Maier-F. wurde am 7. Oktober 1935 in F&#252;rstenfeld, Bessarabien, geboren und war als Illustrator, Maler und Grafiker t&#228;tig. Zwischen 1978 und 2011 erschienen 48 von ihm gestaltete Bibel-Bilderb&#252;cher. Einige dieser Titel erreichten hohe Auflagen und wurden in 26 Sprachen &#252;bersetzt. Ein besonderes Merkmal sind die gro&#223;en, ausdrucksstarken Augen seiner Figuren.
&#220;ber seine Arbeit als Kinderbuchmaler, wie er sich selbst bezeichnete, und dessen biblische Geschichten, die am Anfang im Saatkorn-Verlag (Hamburg) und sp&#228;ter im Katholischen Bibelwerk (Stuttgart) erschienen, drehte der hessische Rundfunk im Jahr 1992 den 30-min&#252;tigen Film &#8220;Ich sehe die Welt mit kinderwachem Blick&#8221; unter der Regie von Meinhard Schmidt-Degenhard.
Emil Maier-F. war Mitglied der adventistischen Kirchengemeinde Hamburg-Harburg. Ursula Grebe, die zum Gemeinde-Leitungsteam geh&#246;rt und viele Jahre im Saat¬korn-Verlag arbeitete, denkt gern an ihn und sein Wirken zur&#252;ck: &#8220;Mit seinem k&#252;nstlerischen Schaffen hat Emil Maier-F. ma&#223;geblich dazu beigetragen, dass Kindern und Eltern die Bibel in eindrucksvollen Bildern und einfachen Texten verst&#228;ndlich gemacht und n&#228;hergebracht wurde.&#8221;
Beim Umbau der Adventgemeinde Harburg in den Jahren 1980/81 &#252;bernahm Emil Maier-F. die k&#252;nstlerische Leitung und Gestaltung der Umbauma&#223;nahmen. Nach seinen Entw&#252;rfen wurden die Glasfenster und die B&#252;hnengestaltung angefertigt. Sein Bild des Gleichnisses Jesu von den zehn Jungfrauen als Patchworkarbeit spricht immer wieder die Besucher an. Ursula Grebe: &#8220;Wir freuen uns dar&#252;ber und sind dankbar, dass er nicht nur viele bekannte biblische Geschichten in der ihm eigenen Malweise zu Papier brachte, sondern auch seiner Heimatgemeinde mit der ihm von Gott geschenkten Begabung gedient hat.&#8221;
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>L&#252;neburg, 24.01.2012/APD   Der Kinderbuchmaler Emil Maier-F. ist im Alter von 76 Jahren gestorben, teilte der Onlinedienst &#8220;Adventisten heute&#8221; mit. Maier-F. illustrierte zahlreiche Kinderb&#252;cher und Kinderbibeln f&#252;r das Katholische Bibelwerk, den Auer Verlag und den adventistischen Saatkorn-Verlag. Dar&#252;ber hinaus schuf er &#214;lgem&#228;lde, Holzschnitte, Kirchenfenster und Wandgestaltungen. In den letzten Jahren lebte er in Friedrichstadt und Schwabstedt/Schleswig-Holstein. Dort ist er auch neben seiner Frau Hella begraben worden.</p>
<p>Emil Maier-F. wurde am 7. Oktober 1935 in F&#252;rstenfeld, Bessarabien, geboren und war als Illustrator, Maler und Grafiker t&#228;tig. Zwischen 1978 und 2011 erschienen 48 von ihm gestaltete Bibel-Bilderb&#252;cher. Einige dieser Titel erreichten hohe Auflagen und wurden in 26 Sprachen &#252;bersetzt. Ein besonderes Merkmal sind die gro&#223;en, ausdrucksstarken Augen seiner Figuren.</p>
<p>&#220;ber seine Arbeit als Kinderbuchmaler, wie er sich selbst bezeichnete, und dessen biblische Geschichten, die am Anfang im Saatkorn-Verlag (Hamburg) und sp&#228;ter im Katholischen Bibelwerk (Stuttgart) erschienen, drehte der hessische Rundfunk im Jahr 1992 den 30-min&#252;tigen Film &#8220;Ich sehe die Welt mit kinderwachem Blick&#8221; unter der Regie von Meinhard Schmidt-Degenhard.</p>
<p>Emil Maier-F. war Mitglied der adventistischen Kirchengemeinde Hamburg-Harburg. Ursula Grebe, die zum Gemeinde-Leitungsteam geh&#246;rt und viele Jahre im Saat¬korn-Verlag arbeitete, denkt gern an ihn und sein Wirken zur&#252;ck: &#8220;Mit seinem k&#252;nstlerischen Schaffen hat Emil Maier-F. ma&#223;geblich dazu beigetragen, dass Kindern und Eltern die Bibel in eindrucksvollen Bildern und einfachen Texten verst&#228;ndlich gemacht und n&#228;hergebracht wurde.&#8221;</p>
<p>Beim Umbau der Adventgemeinde Harburg in den Jahren 1980/81 &#252;bernahm Emil Maier-F. die k&#252;nstlerische Leitung und Gestaltung der Umbauma&#223;nahmen. Nach seinen Entw&#252;rfen wurden die Glasfenster und die B&#252;hnengestaltung angefertigt. Sein Bild des Gleichnisses Jesu von den zehn Jungfrauen als Patchworkarbeit spricht immer wieder die Besucher an. Ursula Grebe: &#8220;Wir freuen uns dar&#252;ber und sind dankbar, dass er nicht nur viele bekannte biblische Geschichten in der ihm eigenen Malweise zu Papier brachte, sondern auch seiner Heimatgemeinde mit der ihm von Gott geschenkten Begabung gedient hat.&#8221;<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:57:53 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Homosexuelle Partnerschaften in sächsischen Pfarrhäusern möglich</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////homosexuelle-partnerschaften-in-saechsischen-pfarrhaeusern-moeglich-1/</link>
			<description>Dresden, 24.01.2012/APD   In der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens k&#246;nnen homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in Zukunft in Ausnahmef&#228;llen gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben. Dem Beschluss der Kirchenleitung vom 21. Januar war eine umfangreiche Untersuchung einer Arbeitsgruppe vorausgegangen, die sich mit Homosexualit&#228;t in biblischem Verst&#228;ndnis befasst hatte. Die Expertenkommission war sich einig, dass Homosexualit&#228;t ein Teil der Pers&#246;nlichkeit sei, die den ganzen Menschen bestimme und nicht auf den Bereich der Sexualit&#228;t einzugrenzen sei.
Um zu einer theologischen Bewertung der Homosexualit&#228;t zu gelangen, unterschied die Arbeitsgruppe zwischen prim&#228;ren und sekund&#228;ren abgeleiteten Sch&#246;pfungsordnungen. Zur prim&#228;ren Sch&#246;pfungsordnung geh&#246;re das Verh&#228;ltnis von Sch&#246;pfer und Gesch&#246;pf. Sekund&#228;re Sch&#246;pfungsordnungen beschrieben dagegen, wie das Zusammenleben in Ehe einschlie&#223;lich Sexualit&#228;t, Familie, Beruf, Recht, Wirtschaft und Staat gestaltet werde. Diese zweiten Sch&#246;pfungsordnungen unterl&#228;gen bereits innerhalb der Bibel einem geschichtlichen und kulturellen Wandel. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe konnten sich jedoch nicht einigen, ob Homosexualit&#228;t diesem zweiten Bereich der Sch&#246;pfungsordnungen zugeordnet werden k&#246;nne.
Ebenso blieb in der Arbeitsgemeinschaft die Frage strittig, ob gelebte Homosexualit&#228;t grunds&#228;tzlich S&#252;nde sei. Die eine Position beurteile jede gelebte Homosexualit&#228;t, auch in einer verbindlichen Partnerschaft, als S&#252;nde. &#8220;Der durch Christus befreite Geist er&#246;ffnet nicht die Freiheit, gegebene Sch&#246;pfungsordnungen beiseite zu schieben&#8221;, notierte der Abschlussbericht diese Sichtweise. Dagegen sah die andere Position nicht in einer homosexuellen Partnerschaft an sich S&#252;nde, sondern nur in verantwortungslosem Verhalten und Untreue. Die Vertreter der zweiten Position verwiesen auf Christus als die Mitte der Bibel. Alttestamentliche Gesetzesvorschriften m&#252;ssten vom Geist Christi her beurteilt werden: &#8220;Diese in Christus gr&#252;ndende Freiheit hat auch Auswirkungen auf das Bibelverst&#228;ndnis. Eine ‚am Buchstaben‘ orientierte Beurteilung homosexueller Lebensweise muss sie kritisch sehen: &#8220;Wir aber sind Diener des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe t&#246;tet, aber der Geist macht lebendig‘ (2. Korinther 3,6).&#8221;
Ausdr&#252;cklich erkannten die Vertreter der beiden gegens&#228;tzlichen Positionen der jeweils anderen Seite zu, ihre Sicht aus der Bibel abgeleitet und das reformatorische Prinzip &#8220;sola scriptura&#8221; (allein die Heilige Schrift) gewahrt zu haben. Daher k&#246;nne letztlich nur das Gewissen jedes Einzelnen entscheiden. Die Beurteilung von Homosexualit&#228;t sei keine Bekenntnisfrage, weil sie die Erl&#246;sung durch Christus nicht in Frage stelle, stellte die Arbeitsgruppe &#252;bereinstimmend fest.
&#8220;Differenzen im Schriftverst&#228;ndnis geh&#246;ren seit langem zu unserer kirchlichen Realit&#228;t; und so wird in der Frage der Bewertung der Homosexualit&#228;t erneut deutlich, dass uns kein Kriterium zur Verf&#252;gung steht, um in allen Streitfragen ein Einvernehmen zu erzielen&#8221;, erkl&#228;rte Landesbischof Jochen Bohl. Homosexuell gepr&#228;gte Menschen werde man in der Kirche als Schwestern und Br&#252;der im Glauben akzeptieren. &#8220;Weil das Liebesgebot Jesu umfassend allen Menschen gilt, haben sie einen Anspruch darauf, zu ihrem Person-Sein stehen zu k&#246;nnen, ohne pauschale Verurteilungen f&#252;rchten zu m&#252;ssen&#8221;, betonte der Landesbischof.
Die s&#228;chsische Landeskirche hatte sich im Jahr 2001 als Reaktion auf die Einf&#252;hrung des Lebenspartnerschaftsgesetzes gegen das Zusammenleben homosexueller Pfarrerinnen und Pfarrer im Pfarrhaus ausgesprochen. In der Zwischenzeit sei allerdings insbesondere in Gro&#223;st&#228;dten Homosexualit&#228;t auf eine gr&#246;&#223;ere Akzeptanz gesto&#223;en und werde als selbstverst&#228;ndlich wahrgenommen, res&#252;mierte Bohl. Homosexuelle Vikare h&#228;tten offen nach einer beruflichen Perspektive in der Landeskirche gefragt. Den elf Jahre alten Beschluss habe man daher &#252;berdenken m&#252;ssen. &#8220;Allerdings ist es Ausdruck der Zerrissenheit der Landeskirche in dieser Frage, dass andere wiederum ihn bedeutsamer denn je finden, weil sie in den dargestellten Verschiebungen eine Abkehr von biblischen Normen sehen&#8221;, so Bohl. Als Kompromiss beider Sichtweisen hielt die Kirchenleitung grunds&#228;tzlich an der Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarrhaus fest. Allerdings erm&#246;glicht sie mit der neuen Regelung nun Ausnahmen von dem Verbot. Voraussetzung f&#252;r das Zusammenleben im Pfarrhaus sei, dass die Partnerschaft eingetragen sei und der Kirchenvorstand einm&#252;tig zustimme. Jeder Einzelfall m&#252;sse vom Landeskirchenamt zusammen mit dem Landesbischof genehmigt werden.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dresden, 24.01.2012/APD   In der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens k&#246;nnen homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in Zukunft in Ausnahmef&#228;llen gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern im Pfarrhaus leben. Dem Beschluss der Kirchenleitung vom 21. Januar war eine umfangreiche Untersuchung einer Arbeitsgruppe vorausgegangen, die sich mit Homosexualit&#228;t in biblischem Verst&#228;ndnis befasst hatte. Die Expertenkommission war sich einig, dass Homosexualit&#228;t ein Teil der Pers&#246;nlichkeit sei, die den ganzen Menschen bestimme und nicht auf den Bereich der Sexualit&#228;t einzugrenzen sei.</p>
<p>Um zu einer theologischen Bewertung der Homosexualit&#228;t zu gelangen, unterschied die Arbeitsgruppe zwischen prim&#228;ren und sekund&#228;ren abgeleiteten Sch&#246;pfungsordnungen. Zur prim&#228;ren Sch&#246;pfungsordnung geh&#246;re das Verh&#228;ltnis von Sch&#246;pfer und Gesch&#246;pf. Sekund&#228;re Sch&#246;pfungsordnungen beschrieben dagegen, wie das Zusammenleben in Ehe einschlie&#223;lich Sexualit&#228;t, Familie, Beruf, Recht, Wirtschaft und Staat gestaltet werde. Diese zweiten Sch&#246;pfungsordnungen unterl&#228;gen bereits innerhalb der Bibel einem geschichtlichen und kulturellen Wandel. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe konnten sich jedoch nicht einigen, ob Homosexualit&#228;t diesem zweiten Bereich der Sch&#246;pfungsordnungen zugeordnet werden k&#246;nne.</p>
<p>Ebenso blieb in der Arbeitsgemeinschaft die Frage strittig, ob gelebte Homosexualit&#228;t grunds&#228;tzlich S&#252;nde sei. Die eine Position beurteile jede gelebte Homosexualit&#228;t, auch in einer verbindlichen Partnerschaft, als S&#252;nde. &#8220;Der durch Christus befreite Geist er&#246;ffnet nicht die Freiheit, gegebene Sch&#246;pfungsordnungen beiseite zu schieben&#8221;, notierte der Abschlussbericht diese Sichtweise. Dagegen sah die andere Position nicht in einer homosexuellen Partnerschaft an sich S&#252;nde, sondern nur in verantwortungslosem Verhalten und Untreue. Die Vertreter der zweiten Position verwiesen auf Christus als die Mitte der Bibel. Alttestamentliche Gesetzesvorschriften m&#252;ssten vom Geist Christi her beurteilt werden: &#8220;Diese in Christus gr&#252;ndende Freiheit hat auch Auswirkungen auf das Bibelverst&#228;ndnis. Eine ‚am Buchstaben‘ orientierte Beurteilung homosexueller Lebensweise muss sie kritisch sehen: &#8220;Wir aber sind Diener des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe t&#246;tet, aber der Geist macht lebendig‘ (2. Korinther 3,6).&#8221;</p>
<p>Ausdr&#252;cklich erkannten die Vertreter der beiden gegens&#228;tzlichen Positionen der jeweils anderen Seite zu, ihre Sicht aus der Bibel abgeleitet und das reformatorische Prinzip &#8220;sola scriptura&#8221; (allein die Heilige Schrift) gewahrt zu haben. Daher k&#246;nne letztlich nur das Gewissen jedes Einzelnen entscheiden. Die Beurteilung von Homosexualit&#228;t sei keine Bekenntnisfrage, weil sie die Erl&#246;sung durch Christus nicht in Frage stelle, stellte die Arbeitsgruppe &#252;bereinstimmend fest.<br />
&#8220;Differenzen im Schriftverst&#228;ndnis geh&#246;ren seit langem zu unserer kirchlichen Realit&#228;t; und so wird in der Frage der Bewertung der Homosexualit&#228;t erneut deutlich, dass uns kein Kriterium zur Verf&#252;gung steht, um in allen Streitfragen ein Einvernehmen zu erzielen&#8221;, erkl&#228;rte Landesbischof Jochen Bohl. Homosexuell gepr&#228;gte Menschen werde man in der Kirche als Schwestern und Br&#252;der im Glauben akzeptieren. &#8220;Weil das Liebesgebot Jesu umfassend allen Menschen gilt, haben sie einen Anspruch darauf, zu ihrem Person-Sein stehen zu k&#246;nnen, ohne pauschale Verurteilungen f&#252;rchten zu m&#252;ssen&#8221;, betonte der Landesbischof.</p>
<p>Die s&#228;chsische Landeskirche hatte sich im Jahr 2001 als Reaktion auf die Einf&#252;hrung des Lebenspartnerschaftsgesetzes gegen das Zusammenleben homosexueller Pfarrerinnen und Pfarrer im Pfarrhaus ausgesprochen. In der Zwischenzeit sei allerdings insbesondere in Gro&#223;st&#228;dten Homosexualit&#228;t auf eine gr&#246;&#223;ere Akzeptanz gesto&#223;en und werde als selbstverst&#228;ndlich wahrgenommen, res&#252;mierte Bohl. Homosexuelle Vikare h&#228;tten offen nach einer beruflichen Perspektive in der Landeskirche gefragt. Den elf Jahre alten Beschluss habe man daher &#252;berdenken m&#252;ssen. &#8220;Allerdings ist es Ausdruck der Zerrissenheit der Landeskirche in dieser Frage, dass andere wiederum ihn bedeutsamer denn je finden, weil sie in den dargestellten Verschiebungen eine Abkehr von biblischen Normen sehen&#8221;, so Bohl. Als Kompromiss beider Sichtweisen hielt die Kirchenleitung grunds&#228;tzlich an der Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarrhaus fest. Allerdings erm&#246;glicht sie mit der neuen Regelung nun Ausnahmen von dem Verbot. Voraussetzung f&#252;r das Zusammenleben im Pfarrhaus sei, dass die Partnerschaft eingetragen sei und der Kirchenvorstand einm&#252;tig zustimme. Jeder Einzelfall m&#252;sse vom Landeskirchenamt zusammen mit dem Landesbischof genehmigt werden.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:04:11 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blindenhörbücherei betreut 3.290 Sehbehinderte</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////blindenhoerbuecherei-betreut-3290-sehbehinderte-3/</link>
			<description>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 23.01.2012/APD   Rund 8.300 Tonbandkassetten und 24.700 CDs hat die Blindenh&#246;rb&#252;cherei der &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, Alsbach-H&#228;hnlein, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, an 3.290 Sehbehinderte im vergangenen Jahr versandt. Laut H&#246;rb&#252;chereileiter Pastor Andre Th&#228;der sank die Zahl der mit Tontr&#228;gern belieferten Interessenten gegen&#252;ber 2010 um 152. Das liege einerseits an Krankheits- und Todesf&#228;llen, aber auch daran, dass weitere Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten-Bundes das &#8220;Hessen-Echo&#8221; nun per Download beziehen w&#252;rden.
Regelm&#228;&#223;ig werden zehn Zeitschriften und 464 Buchtitel auf Kassette und CD ausgeliehen, davon waren im Vorjahr 17 Titel neu. Ungeachtet der Zugeh&#246;rigkeit zu einer Kirche oder einem Blindenverein kann jeder Sehbehinderte oder Blinde die gew&#252;nschte Literatur kostenlos beziehen.
Die seit &#252;ber 40 Jahren bestehende Blindenh&#246;rb&#252;cherei arbeitet mit einer Voll- und einer Teilzeitkraft. Bis M&#228;rz beziehungsweise Juli 2011 k&#252;mmerten sich zwei Zivildienstleistende um das Kopieren und den Versand der Kassetten und CDs. Durch den Wegfall des Zivildienstes habe es &#8220;einschneidende Ver&#228;nderungen&#8221; gegeben, so Th&#228;der. Der Bundesfreiwilligendienst k&#228;me aufgrund seiner Rahmenbedingungen nicht in Frage. Durch Urlaub und vorgeschriebene externe Lehrg&#228;nge seien die &#8220;BufDis&#8221; fast ein Vierteljahr nicht am Dienstort. So w&#228;re eine kontinuierliche Arbeit nicht gew&#228;hrleistet. Da es im adventistischen Medienzentrum in Alsbach-H&#228;hnlein, zu dem die Blindenh&#246;rb&#252;cherei geh&#246;rt, mehrere hauptamtliche Tontechniker gibt, sei ein Teil der bisherigen Aufgaben abteilungs&#252;bergreifend an diese Mitarbeiter &#252;bergegangen. Bei den anderen, manuellen T&#228;tigkeiten setzen sich jetzt vier ehrenamtliche Helfer ein.
Au&#223;erdem lesen zwei Aushilfskr&#228;fte Zeitschriften und B&#252;cher. B&#252;cher werden auf CDs im MP3- und DAISY-Format umgestellt, sodass keine neuen B&#252;cher mehr auf Kassette hergestellt wurden. Bei den Zeitschriften geschieht der Umstieg von Kassette auf DAISY-CD schrittweise. DAISY bedeutet &#8220;Digital Accessible Information System&#8221; (Digitales System f&#252;r den Zugang zu Informationen) und ist ein vorwiegend f&#252;r Blinde und Sehbehinderte entwickeltes Hilfsmittel. Es erleichtert den H&#246;rern beispielsweise das Finden von Kapiteln und erm&#246;glicht das Bl&#228;ttern in einem Buch oder einer Zeitschrift.
Die H&#246;rb&#252;cherei kopiert und versendet auch das alle zwei Monate erscheinende &#8220;Hessen-Echo&#8221; des Blinden- und Sehbehinderten-Bundes Hessen e. V. sowie die Zeitschrift &#8220;Gemeinsam&#8221; des Blindenbundes Darmstadt als DAISY-CD. Die Zusammenarbeit mit beiden Vereinen, der Blindenseelsorge der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Seniorenbetreuung der Stadt Darmstadt w&#252;rde laut Th&#228;der weiter gepflegt und helfe, auf die Bed&#252;rfnisse der Betroffenen einzugehen. Die Blindenh&#246;rb&#252;cherei ist Mitglied in der Mediengesellschaft f&#252;r blinde und sehbehinderte Menschen e. V. (Medibus).
Zudem teilte Pastor Th&#228;der mit, dass die Zusammenarbeit im adventistischen Medienzentrum in Alsbach-H&#228;hnlein &#8220;sehr konstruktiv&#8221; sei. Die Blindenh&#246;rb&#252;cherei &#252;bernehme Radiosendungen des &#8220;Hope Channel&#8221; f&#252;r ein monatliches Abonnement, das den Sehbehinderten kostenlos angeboten werde. Andererseits w&#252;rden die in der Blindenh&#246;rb&#252;cherei gelesenen t&#228;glichen Andachten auch &#252;ber &#8220;Hope Channel&#8221;-Radio ausgestrahlt. Zus&#228;tzlich seien die Andachten am Telefon und per Podcast zu h&#246;ren. Dass im letzten Jahr 234.706 Zugriffe auf den Podcast erfolgten, zeige den Bedarf an solch einem Angebot. Das seien immerhin 643 Nutzer pro Tag.
Im Juli 2011 gab es in Zusammenarbeit mit dem Advent-Wohlfahrtswerk eine Blindenfreizeit in den S&#252;dtiroler Dolomiten. Daran nahmen 20 Personen teil. Auch in diesem Jahr findet wieder eine Freizeit f&#252;r Sehbehinderte, Blinde und deren Angeh&#246;rige statt; und zwar vom 11. bis 25. Juni im CVJM-G&#228;stehaus Hintersee in Ramsau im Berchtesgadener Land.
Ein Katalog mit allen Angeboten kann bei der Blindenh&#246;rb&#252;cherei der &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, Sandwiesenstra&#223;e 35, 64665 Alsbach-H&#228;hnlein, Telefon (06257) 506 53-35, Telefax (06257) 506 53-84, E-Mail: andre.thaeder@stimme-der-hoffnung.de, angefordert werden. Anfragen sind au&#223;erdem in Braille-Schrift m&#246;glich.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 23.01.2012/APD   Rund 8.300 Tonbandkassetten und 24.700 CDs hat die Blindenh&#246;rb&#252;cherei der &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, Alsbach-H&#228;hnlein, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, an 3.290 Sehbehinderte im vergangenen Jahr versandt. Laut H&#246;rb&#252;chereileiter Pastor Andre Th&#228;der sank die Zahl der mit Tontr&#228;gern belieferten Interessenten gegen&#252;ber 2010 um 152. Das liege einerseits an Krankheits- und Todesf&#228;llen, aber auch daran, dass weitere Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten-Bundes das &#8220;Hessen-Echo&#8221; nun per Download beziehen w&#252;rden.</p>
<p>Regelm&#228;&#223;ig werden zehn Zeitschriften und 464 Buchtitel auf Kassette und CD ausgeliehen, davon waren im Vorjahr 17 Titel neu. Ungeachtet der Zugeh&#246;rigkeit zu einer Kirche oder einem Blindenverein kann jeder Sehbehinderte oder Blinde die gew&#252;nschte Literatur kostenlos beziehen.</p>
<p>Die seit &#252;ber 40 Jahren bestehende Blindenh&#246;rb&#252;cherei arbeitet mit einer Voll- und einer Teilzeitkraft. Bis M&#228;rz beziehungsweise Juli 2011 k&#252;mmerten sich zwei Zivildienstleistende um das Kopieren und den Versand der Kassetten und CDs. Durch den Wegfall des Zivildienstes habe es &#8220;einschneidende Ver&#228;nderungen&#8221; gegeben, so Th&#228;der. Der Bundesfreiwilligendienst k&#228;me aufgrund seiner Rahmenbedingungen nicht in Frage. Durch Urlaub und vorgeschriebene externe Lehrg&#228;nge seien die &#8220;BufDis&#8221; fast ein Vierteljahr nicht am Dienstort. So w&#228;re eine kontinuierliche Arbeit nicht gew&#228;hrleistet. Da es im adventistischen Medienzentrum in Alsbach-H&#228;hnlein, zu dem die Blindenh&#246;rb&#252;cherei geh&#246;rt, mehrere hauptamtliche Tontechniker gibt, sei ein Teil der bisherigen Aufgaben abteilungs&#252;bergreifend an diese Mitarbeiter &#252;bergegangen. Bei den anderen, manuellen T&#228;tigkeiten setzen sich jetzt vier ehrenamtliche Helfer ein.</p>
<p>Au&#223;erdem lesen zwei Aushilfskr&#228;fte Zeitschriften und B&#252;cher. B&#252;cher werden auf CDs im MP3- und DAISY-Format umgestellt, sodass keine neuen B&#252;cher mehr auf Kassette hergestellt wurden. Bei den Zeitschriften geschieht der Umstieg von Kassette auf DAISY-CD schrittweise. DAISY bedeutet &#8220;Digital Accessible Information System&#8221; (Digitales System f&#252;r den Zugang zu Informationen) und ist ein vorwiegend f&#252;r Blinde und Sehbehinderte entwickeltes Hilfsmittel. Es erleichtert den H&#246;rern beispielsweise das Finden von Kapiteln und erm&#246;glicht das Bl&#228;ttern in einem Buch oder einer Zeitschrift.</p>
<p>Die H&#246;rb&#252;cherei kopiert und versendet auch das alle zwei Monate erscheinende &#8220;Hessen-Echo&#8221; des Blinden- und Sehbehinderten-Bundes Hessen e. V. sowie die Zeitschrift &#8220;Gemeinsam&#8221; des Blindenbundes Darmstadt als DAISY-CD. Die Zusammenarbeit mit beiden Vereinen, der Blindenseelsorge der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Seniorenbetreuung der Stadt Darmstadt w&#252;rde laut Th&#228;der weiter gepflegt und helfe, auf die Bed&#252;rfnisse der Betroffenen einzugehen. Die Blindenh&#246;rb&#252;cherei ist Mitglied in der Mediengesellschaft f&#252;r blinde und sehbehinderte Menschen e. V. (Medibus).</p>
<p>Zudem teilte Pastor Th&#228;der mit, dass die Zusammenarbeit im adventistischen Medienzentrum in Alsbach-H&#228;hnlein &#8220;sehr konstruktiv&#8221; sei. Die Blindenh&#246;rb&#252;cherei &#252;bernehme Radiosendungen des &#8220;Hope Channel&#8221; f&#252;r ein monatliches Abonnement, das den Sehbehinderten kostenlos angeboten werde. Andererseits w&#252;rden die in der Blindenh&#246;rb&#252;cherei gelesenen t&#228;glichen Andachten auch &#252;ber &#8220;Hope Channel&#8221;-Radio ausgestrahlt. Zus&#228;tzlich seien die Andachten am Telefon und per Podcast zu h&#246;ren. Dass im letzten Jahr 234.706 Zugriffe auf den Podcast erfolgten, zeige den Bedarf an solch einem Angebot. Das seien immerhin 643 Nutzer pro Tag.</p>
<p>Im Juli 2011 gab es in Zusammenarbeit mit dem Advent-Wohlfahrtswerk eine Blindenfreizeit in den S&#252;dtiroler Dolomiten. Daran nahmen 20 Personen teil. Auch in diesem Jahr findet wieder eine Freizeit f&#252;r Sehbehinderte, Blinde und deren Angeh&#246;rige statt; und zwar vom 11. bis 25. Juni im CVJM-G&#228;stehaus Hintersee in Ramsau im Berchtesgadener Land.</p>
<p>Ein Katalog mit allen Angeboten kann bei der Blindenh&#246;rb&#252;cherei der &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, Sandwiesenstra&#223;e 35, 64665 Alsbach-H&#228;hnlein, Telefon (06257) 506 53-35, Telefax (06257) 506 53-84, E-Mail: andre.thaeder@stimme-der-hoffnung.de, angefordert werden. Anfragen sind au&#223;erdem in Braille-Schrift m&#246;glich.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:54:03 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN-Experte: Nordkorea soll sich mit Menschenrechtsfragen befassen</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////un-experte-nordkorea-soll-sich-mit-menschenrechtsfragen-befassen-3/</link>
			<description>Tokio/Japan, 23.01.2012/APD   &#8220;Eine positive Zusammenarbeit der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea (DVRK) mit der internationalen Gemeinschaft w&#252;rde von allen Seiten begr&#252;&#223;t&#8221;, sagte Marzuki Darusman, indonesischer UN-Sonderberichterstatter f&#252;r Menschenrechte in Nordkorea am 20. Januar. Die Einleitung des Reformprozesses in Myanmar sei auch auf breite Unterst&#252;tzung gesto&#223;en, unterstrich der Sonderberichterstatter am Ende seines offiziellen Besuchs in Japan.
Darusman habe die neue F&#252;hrung Nordkoreas aufgefordert, ohne Verz&#246;gerung dr&#252;ckende Menschenrechtsfragen anzugehen und zu l&#246;sen, teilte der UNO-Menschenrechtsrat in einer Presseerkl&#228;rung mit. Das betreffe vor allem die seit vielen Jahren nach Nordkorea entf&#252;hrten Japaner und andere Ausl&#228;nder. &#8220;Die Dringlichkeit der Angelegenheit ist klar&#8221;, so der UN-Sonderberichterstatter, weil sowohl die zw&#246;lf Entf&#252;hrten als auch ihre Angeh&#246;rigen in Japan alt geworden seien.
Laut dem UN-Bericht habe Darusman w&#228;hrend seiner Mission in Japan mehrere Begegnungen mit Regierungsvertretern, nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie Einzelpersonen gehabt, darunter auch mit den Familien der entf&#252;hrten japanischen Staatsangeh&#246;rigen. Aus Gespr&#228;chen mit nordkoreanischen Fl&#252;chtlingen m&#252;sse er schlie&#223;en, dass eine gravierende humanit&#228;re Situation im Land herrsche, vor allem Nahrungsmittelknappheit und eine kritische Lage bei den Menschenrechten. Er habe auch mit Best&#252;rzung erfahren, dass nordkoreanische Asylbewerber aus den umliegenden L&#228;ndern zur&#252;ckgeschafft worden seien, und dass die in den letzten Monaten erfolgte Versch&#228;rfung der Grenzkontrollen die Flucht erschwere.
&#8220;Die Welt schaut erwartungsvoll auf die Demokratische Volksrepublik Korea&#8221;, sagte Darusman, &#8220;und hofft, dass die Beh&#246;rden Ma&#223;nahmen treffen, um die Lage der Menschenrechte der Bewohner im Land zu verbessern.&#8221;
Seit seiner Ernennung im August 2010 hat der UN-Sonderberichterstatter mehrere Besuchsanfragen an Nordkorea gerichtet, auf die bisher nicht eingegangen worden seien, hei&#223;t es im UN-Bericht. Er k&#246;nne deshalb nur L&#228;nder in der Region besuchen, wie Japan, S&#252;dkorea und Thailand.
Marzuki Darusman (Indonesien) wurde im August 2010 durch den UN-Menschenrechtsrat zum Sonderberichterstatter der Menschenrechtssituation in der Demokratischen Volksrepublik Korea ernannt. Als UN-Sonderberichterstatter ist er unabh&#228;ngig und weisungsfrei von Regierungen oder Organisationen und agiert aufgrund seiner pers&#246;nlichen Autorit&#228;t. Darusman arbeitete zuvor in verschiedenen Funktionen f&#252;r die Indonesische Menschenrechtskommission. Er hat an der Katholischen Universit&#228;t Parahyangan, Bandung/Indonesien, ein Jurastudium abgeschlossen.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tokio/Japan, 23.01.2012/APD   &#8220;Eine positive Zusammenarbeit der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea (DVRK) mit der internationalen Gemeinschaft w&#252;rde von allen Seiten begr&#252;&#223;t&#8221;, sagte Marzuki Darusman, indonesischer UN-Sonderberichterstatter f&#252;r Menschenrechte in Nordkorea am 20. Januar. Die Einleitung des Reformprozesses in Myanmar sei auch auf breite Unterst&#252;tzung gesto&#223;en, unterstrich der Sonderberichterstatter am Ende seines offiziellen Besuchs in Japan.</p>
<p>Darusman habe die neue F&#252;hrung Nordkoreas aufgefordert, ohne Verz&#246;gerung dr&#252;ckende Menschenrechtsfragen anzugehen und zu l&#246;sen, teilte der UNO-Menschenrechtsrat in einer Presseerkl&#228;rung mit. Das betreffe vor allem die seit vielen Jahren nach Nordkorea entf&#252;hrten Japaner und andere Ausl&#228;nder. &#8220;Die Dringlichkeit der Angelegenheit ist klar&#8221;, so der UN-Sonderberichterstatter, weil sowohl die zw&#246;lf Entf&#252;hrten als auch ihre Angeh&#246;rigen in Japan alt geworden seien.</p>
<p>Laut dem UN-Bericht habe Darusman w&#228;hrend seiner Mission in Japan mehrere Begegnungen mit Regierungsvertretern, nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie Einzelpersonen gehabt, darunter auch mit den Familien der entf&#252;hrten japanischen Staatsangeh&#246;rigen. Aus Gespr&#228;chen mit nordkoreanischen Fl&#252;chtlingen m&#252;sse er schlie&#223;en, dass eine gravierende humanit&#228;re Situation im Land herrsche, vor allem Nahrungsmittelknappheit und eine kritische Lage bei den Menschenrechten. Er habe auch mit Best&#252;rzung erfahren, dass nordkoreanische Asylbewerber aus den umliegenden L&#228;ndern zur&#252;ckgeschafft worden seien, und dass die in den letzten Monaten erfolgte Versch&#228;rfung der Grenzkontrollen die Flucht erschwere.</p>
<p>&#8220;Die Welt schaut erwartungsvoll auf die Demokratische Volksrepublik Korea&#8221;, sagte Darusman, &#8220;und hofft, dass die Beh&#246;rden Ma&#223;nahmen treffen, um die Lage der Menschenrechte der Bewohner im Land zu verbessern.&#8221;</p>
<p>Seit seiner Ernennung im August 2010 hat der UN-Sonderberichterstatter mehrere Besuchsanfragen an Nordkorea gerichtet, auf die bisher nicht eingegangen worden seien, hei&#223;t es im UN-Bericht. Er k&#246;nne deshalb nur L&#228;nder in der Region besuchen, wie Japan, S&#252;dkorea und Thailand.</p>
<p>Marzuki Darusman (Indonesien) wurde im August 2010 durch den UN-Menschenrechtsrat zum Sonderberichterstatter der Menschenrechtssituation in der Demokratischen Volksrepublik Korea ernannt. Als UN-Sonderberichterstatter ist er unabh&#228;ngig und weisungsfrei von Regierungen oder Organisationen und agiert aufgrund seiner pers&#246;nlichen Autorit&#228;t. Darusman arbeitete zuvor in verschiedenen Funktionen f&#252;r die Indonesische Menschenrechtskommission. Er hat an der Katholischen Universit&#228;t Parahyangan, Bandung/Indonesien, ein Jurastudium abgeschlossen.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:32:58 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“BasisBibel” jetzt auch als App</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////basisbibel-jetzt-auch-als-app-2/</link>
			<description>Stuttgart, 22.01.2012/APD   Das Neue Testament der &#8220;BasisBibel&#8221; gibt es jetzt als App f&#252;r iPhone und iPad. Die Applikation bietet neben dem Bibeltext auch Sach- und Worterl&#228;uterungen, Landkarten, Fotos von Originalschaupl&#228;tzen im Heiligen Land und Abbildungen von antiken Gegenst&#228;nden. Die &#8220;BasisBibel&#8221; erscheint bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) und sei die erste crossmediale Bibel&#252;bersetzung, die das durch Computer und Internet ver&#228;nderte Medienverhalten ber&#252;cksichtige.
&#8220;Die klaren, pr&#228;gnanten S&#228;tze der &#8216;BasisBibel&#8217; eignen sich optimal f&#252;r das Lesen am Bildschirm&#8221;, erl&#228;uterte Markus Hartmann, Lektor f&#252;r elektronische Medien bei der Bibelgesellschaft. Direkt aus dem Text heraus lie&#223;en sich zudem die umfangreichen, multimedial aufbereiteten Wort- und Sacherkl&#228;rungen abrufen. S&#228;mtliche Inhalte seien miteinander verlinkt und w&#252;rden durch vielseitige Recherche- und Suchfunktionen erschlossen.
Die neue App biete eine Volltextsuche. Bibeltexte lie&#223;en sich nach Bibelstelle, &#220;berschrift oder Buchseite aufschlagen. Erkl&#228;rungen und Verweise k&#246;nnten vom Bibeltext aus verfolgt werden. Nutzerinnen und Nutzer k&#246;nnten zudem Lesezeichen und Notizen beim Text anbringen. Zum regelm&#228;&#223;igen Bibellesen lasse sich der Text mit verschiedenen interaktiven Bibellesepl&#228;nen verbinden. Die Erkl&#228;rungen und Medien seien einzeln aufrufbar.
Die &#8220;BasisBibel&#8221; wende sich an eine neue Generation von Leserinnen und Lesern, denen die klassische Kirchen- und Bibelsprache nicht vertraut sei. Das Neue Testament ist seit Mitte November 2010 im Handel. Es sei nah am griechischen Urtext &#252;bersetzt, und die S&#228;tze in der &#8220;BasisBibel&#8221; sollten in der Regel 16 W&#246;rter nicht &#252;berschreiten.
Die Deutsche Bibelgesellschaft hat im Februar 2010 als erster Verlag eine Bibel-App mit deutscher Oberfl&#228;che im App-Store ver&#246;ffentlicht. Mit der klassischen &#8220;Lutherbibel&#8221;, der &#8220;Gute Nachricht Bibel in modernem Deutsch&#8221; und der 2007 revidierten &#8220;Z&#252;rcher Bibel&#8221; standen bisher schon drei deutsche &#220;bersetzungen f&#252;r die mobile Nutzung zur Verf&#252;gung. Die &#8220;Stuttgarter Erkl&#228;rungsbibel&#8221; macht zus&#228;tzlich die Ergebnisse der Bibelwissenschaften auf dem Smartphone zug&#228;nglich.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart, 22.01.2012/APD   Das Neue Testament der &#8220;BasisBibel&#8221; gibt es jetzt als App f&#252;r iPhone und iPad. Die Applikation bietet neben dem Bibeltext auch Sach- und Worterl&#228;uterungen, Landkarten, Fotos von Originalschaupl&#228;tzen im Heiligen Land und Abbildungen von antiken Gegenst&#228;nden. Die &#8220;BasisBibel&#8221; erscheint bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) und sei die erste crossmediale Bibel&#252;bersetzung, die das durch Computer und Internet ver&#228;nderte Medienverhalten ber&#252;cksichtige.</p>
<p>&#8220;Die klaren, pr&#228;gnanten S&#228;tze der &#8216;BasisBibel&#8217; eignen sich optimal f&#252;r das Lesen am Bildschirm&#8221;, erl&#228;uterte Markus Hartmann, Lektor f&#252;r elektronische Medien bei der Bibelgesellschaft. Direkt aus dem Text heraus lie&#223;en sich zudem die umfangreichen, multimedial aufbereiteten Wort- und Sacherkl&#228;rungen abrufen. S&#228;mtliche Inhalte seien miteinander verlinkt und w&#252;rden durch vielseitige Recherche- und Suchfunktionen erschlossen.</p>
<p>Die neue App biete eine Volltextsuche. Bibeltexte lie&#223;en sich nach Bibelstelle, &#220;berschrift oder Buchseite aufschlagen. Erkl&#228;rungen und Verweise k&#246;nnten vom Bibeltext aus verfolgt werden. Nutzerinnen und Nutzer k&#246;nnten zudem Lesezeichen und Notizen beim Text anbringen. Zum regelm&#228;&#223;igen Bibellesen lasse sich der Text mit verschiedenen interaktiven Bibellesepl&#228;nen verbinden. Die Erkl&#228;rungen und Medien seien einzeln aufrufbar.</p>
<p>Die &#8220;BasisBibel&#8221; wende sich an eine neue Generation von Leserinnen und Lesern, denen die klassische Kirchen- und Bibelsprache nicht vertraut sei. Das Neue Testament ist seit Mitte November 2010 im Handel. Es sei nah am griechischen Urtext &#252;bersetzt, und die S&#228;tze in der &#8220;BasisBibel&#8221; sollten in der Regel 16 W&#246;rter nicht &#252;berschreiten.</p>
<p>Die Deutsche Bibelgesellschaft hat im Februar 2010 als erster Verlag eine Bibel-App mit deutscher Oberfl&#228;che im App-Store ver&#246;ffentlicht. Mit der klassischen &#8220;Lutherbibel&#8221;, der &#8220;Gute Nachricht Bibel in modernem Deutsch&#8221; und der 2007 revidierten &#8220;Z&#252;rcher Bibel&#8221; standen bisher schon drei deutsche &#220;bersetzungen f&#252;r die mobile Nutzung zur Verf&#252;gung. Die &#8220;Stuttgarter Erkl&#228;rungsbibel&#8221; macht zus&#228;tzlich die Ergebnisse der Bibelwissenschaften auf dem Smartphone zug&#228;nglich.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 08:31:54 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mädchenprojekt von ADRA gewinnt 1. Preis bei “essence”-Initiative</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////maedchenprojekt-von-adra-gewinnt-1-preis-bei-essence-initiative/</link>
			<description>Weiterstadt bei Darmstadt, 20.01.2012/APD   Das M&#228;dchenprojekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Kajiado/Kenia hat den ersten Preis der Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; gewonnen. Mit dem Preisgeld von 25.000 Euro w&#252;rden in der M&#228;dchenschule der lang ersehnte Speisesaal und die K&#252;che gebaut, teilte Heinz-Hartmut Wilfert, Pressesprecher von ADRA Deutschland, mit. Die Preisverleihung fand am 19. Januar in den ADRA-R&#228;umlichkeiten in Weiterstadt bei Darmstadt statt.
Im Fr&#252;hjahr 2011 wurde die Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; der Kosmetikmarke &#8220;essence&#8221; ins Leben gerufen. Damit sollen weltweit M&#228;dchen-Projekte gemeinn&#252;tziger Organisationen unterst&#252;tzt werden. &#8220;girls for girls!&#8221; f&#252;hrt halbj&#228;hrlich eine Online-Abstimmung durch, bei der zwischen drei ausgew&#228;hlten Projekten entschieden werden kann. Das Projekt mit den meisten Stimmen erh&#228;lt ein Preisgeld in H&#246;he von 25.000 Euro.
Ende 2011 habe laut Wilfert das &#8220;Kajiado Rescue Center&#8221; von ADRA Deutschland in Kenia mit Abstand die meisten Stimmen von den insgesamt &#252;ber 10.000 abgegebenen Stimmen erhalten. Die M&#228;dchenschule bem&#252;he sich um Gleichstellung, Bildung und ganzheitliche Versorgung von M&#228;dchen und jungen Frauen, die vor Zwangsehe oder Genitalbeschneidung geflohen seien. Im Kajiado Rescue Center erhielten 160 M&#228;dchen Unterkunft, Verpflegung und k&#246;nnten ihre Schulausbildung abschlie&#223;en. Neben dem Ziel, die Rechte der M&#228;dchen zu verst&#228;rken, sei im Rescue Center ein alternativer Ritus eingef&#252;hrt worden, der die Beschneidung unter den Massai auf lange Sicht beenden solle.
Neben dem Projekt von ADRA Deutschland standen bei der &#8220;girls for girls!&#8221;-Abstimmung auch ein Bildungsprojekt der UNICEF in Nepal und ein Vorhaben f&#252;r M&#228;dchen mit Essst&#246;rungen der SOS-Familien- und Jugendhilfen Augsburg zur Auswahl. Weitere Informationen zur ADRA-M&#228;dchenschule in Kajiado sind im Internet unter www.adra.de/kajiado zu finden.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 20.01.2012/APD   Das M&#228;dchenprojekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Kajiado/Kenia hat den ersten Preis der Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; gewonnen. Mit dem Preisgeld von 25.000 Euro w&#252;rden in der M&#228;dchenschule der lang ersehnte Speisesaal und die K&#252;che gebaut, teilte Heinz-Hartmut Wilfert, Pressesprecher von ADRA Deutschland, mit. Die Preisverleihung fand am 19. Januar in den ADRA-R&#228;umlichkeiten in Weiterstadt bei Darmstadt statt.</p>
<p>Im Fr&#252;hjahr 2011 wurde die Initiative &#8220;girls for girls!&#8221; der Kosmetikmarke &#8220;essence&#8221; ins Leben gerufen. Damit sollen weltweit M&#228;dchen-Projekte gemeinn&#252;tziger Organisationen unterst&#252;tzt werden. &#8220;girls for girls!&#8221; f&#252;hrt halbj&#228;hrlich eine Online-Abstimmung durch, bei der zwischen drei ausgew&#228;hlten Projekten entschieden werden kann. Das Projekt mit den meisten Stimmen erh&#228;lt ein Preisgeld in H&#246;he von 25.000 Euro.</p>
<p>Ende 2011 habe laut Wilfert das &#8220;Kajiado Rescue Center&#8221; von ADRA Deutschland in Kenia mit Abstand die meisten Stimmen von den insgesamt &#252;ber 10.000 abgegebenen Stimmen erhalten. Die M&#228;dchenschule bem&#252;he sich um Gleichstellung, Bildung und ganzheitliche Versorgung von M&#228;dchen und jungen Frauen, die vor Zwangsehe oder Genitalbeschneidung geflohen seien. Im Kajiado Rescue Center erhielten 160 M&#228;dchen Unterkunft, Verpflegung und k&#246;nnten ihre Schulausbildung abschlie&#223;en. Neben dem Ziel, die Rechte der M&#228;dchen zu verst&#228;rken, sei im Rescue Center ein alternativer Ritus eingef&#252;hrt worden, der die Beschneidung unter den Massai auf lange Sicht beenden solle.</p>
<p>Neben dem Projekt von ADRA Deutschland standen bei der &#8220;girls for girls!&#8221;-Abstimmung auch ein Bildungsprojekt der UNICEF in Nepal und ein Vorhaben f&#252;r M&#228;dchen mit Essst&#246;rungen der SOS-Familien- und Jugendhilfen Augsburg zur Auswahl. Weitere Informationen zur ADRA-M&#228;dchenschule in Kajiado sind im Internet unter <em>www.adra.de/kajiado</em> zu finden.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:57:56 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Gesamtschulleiter an adventistischem Seminar in Österreich</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////neuer-gesamtschulleiter-an-adventistischem-seminar-in-oesterreich-2/</link>
			<description>Z&#252;rich/Schweiz, 19.01.2012/APD   Am 27. Februar wird Dr. Christoph Berger (45) die Nachfolge von Dr. Winfried Vogel (57) als Gesamtschulleiter am Seminar Schloss Bogenhofen bei St. Peter am Hart/Ober&#246;sterreich &#252;bernehmen, wie die Freikirchenleitung der Deutschschweizer Siebenten-Tags-Adventisten in Z&#252;rich mitteilte. Die 2.300 Deutschschweizer Adventisten unterhalten das Seminar gemeinsam mit den 3.900 &#246;sterreichischen Adventisten. Die 1949 gegr&#252;ndete Einrichtung dient beiden Tr&#228;gern als Ausbildungsst&#228;tte f&#252;r Pastoren.
Dr. Christoph Berger hat einen Abschluss als Diplomtheologe des fr&#252;heren adventistischen Theologischen Seminars Marienh&#246;he, Darmstadt, sowie einen Master of Arts (M.A.) und Doctor of Ministry (D.Min.), beide vom Adventist International Institute of Advanced Studies (AIIAS), Philippinen. Er war Pastor und Abteilungsleiter f&#252;r Jugend in Deutschland und Italien, Vizepr&#228;sident an der Asia Pacific International University in Thailand und leitete die &#8220;Plant Academy&#8221;, einen Studiengang f&#252;r Mission und Gemeindewachstum am Seminar Bogenhofen. Berger ist verheiratet und hat zwei T&#246;chter im Alter von 16 und zw&#246;lf Jahren.
Dr. Winfried Vogel tritt aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden zur&#252;ck. Er leitete das Seminar seit 1997. Winfried Vogel ist verheiratet und hat drei erwachsene S&#246;hne. Er war Pastor in Deutschland, Dozent f&#252;r Theologie am Theologischen Seminar Marienh&#246;he, Darmstadt, und Dozent f&#252;r Altes Testament und Praktische Theologie an der Ausbildungsst&#228;tte in &#214;sterreich.
Das Seminar Schloss Bogenhofen hat eine Volks- und Hauptschule f&#252;r die Klassen 1 bis 8 mit 44 Sch&#252;lern sowie ein Oberstufenrealgymnasium f&#252;r die Klassen 9 bis 12 mit 87 Sch&#252;lern. Die Reifepr&#252;fung (Matura) ist staatlich anerkannt und europaweit g&#252;ltig. Am Theologischen Seminar mit derzeit 38 Studenten kann in der Regelstudienzeit von vier Jahren ein dem Bachelor (B.A.) vergleichbares Diplom erlangt werden. Das Sprachinstitut hat die Abteilungen Hebr&#228;isch, Griechisch und Deutsch als Fremdsprache. Der Deutschkurs mit gegenw&#228;rtig 14 Studierenden endet nach neun Monaten mit dem &#214;sterreichischen Sprachdiplom. Die &#8220;Plant Academy&#8221;, der neuste Ausbildungslehrgang mit sieben Absolventen, vermittelt w&#228;hrend eines Jahres Wissen und Praxis zum Schwerpunkt Mission und Gemeindegr&#252;ndung.
Die zweite deutschsprachige Ausbildungsst&#228;tte der Adventisten ist die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg/Deutschland, die 1899 gegr&#252;ndet und seit 1990 staatlich anerkannt ist. An ihr sind 178 Studierende eingeschrieben. Sie bietet in den Fachbereichen Theologie und Christliches Sozialwesen im Zuge des Bologna-Prozesses europaweit vergleichbare Bachelor- und darauf aufbauende Masterstudieng&#228;nge an. An der Hochschule sind folgende Studieng&#228;nge m&#246;glich: Bachelor of Arts Theologie (B.A. – sechs Semester), Master of Arts Theologie (M.A. – vier Semester), Master of Arts Theological Studies (M.T.S. – englischsprachig vier Semester), Bachelor of Arts Soziale Arbeit (B.A. – sechs Semester), Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegewissenschaften (B.A. – berufsbegleitend neun Semester), Master of Arts Beratung (M.A. – vier Semester), Master of Arts International Social Sciences (M.A. – englischsprachig vier Semester) und Master of Arts Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie den Master of Arts (M.A.) in Musiktherapie – beide berufsbegleitend mit je sechs Semestern.
&#214;sterreichs Adventisten versammeln sich in 49 Kirchengemeinden. Sie unterhalten einen Verlag, ein Altersheim, eine Volksschule mit vier Jahrgangsstufen sowie vier Volks- und Hauptschulen mit je acht Jahrgangsstufen.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;rich/Schweiz, 19.01.2012/APD   Am 27. Februar wird Dr. Christoph Berger (45) die Nachfolge von Dr. Winfried Vogel (57) als Gesamtschulleiter am Seminar Schloss Bogenhofen bei St. Peter am Hart/Ober&#246;sterreich &#252;bernehmen, wie die Freikirchenleitung der Deutschschweizer Siebenten-Tags-Adventisten in Z&#252;rich mitteilte. Die 2.300 Deutschschweizer Adventisten unterhalten das Seminar gemeinsam mit den 3.900 &#246;sterreichischen Adventisten. Die 1949 gegr&#252;ndete Einrichtung dient beiden Tr&#228;gern als Ausbildungsst&#228;tte f&#252;r Pastoren.</p>
<p>Dr. Christoph Berger hat einen Abschluss als Diplomtheologe des fr&#252;heren adventistischen Theologischen Seminars Marienh&#246;he, Darmstadt, sowie einen Master of Arts (M.A.) und Doctor of Ministry (D.Min.), beide vom Adventist International Institute of Advanced Studies (AIIAS), Philippinen. Er war Pastor und Abteilungsleiter f&#252;r Jugend in Deutschland und Italien, Vizepr&#228;sident an der Asia Pacific International University in Thailand und leitete die &#8220;Plant Academy&#8221;, einen Studiengang f&#252;r Mission und Gemeindewachstum am Seminar Bogenhofen. Berger ist verheiratet und hat zwei T&#246;chter im Alter von 16 und zw&#246;lf Jahren.</p>
<p>Dr. Winfried Vogel tritt aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden zur&#252;ck. Er leitete das Seminar seit 1997. Winfried Vogel ist verheiratet und hat drei erwachsene S&#246;hne. Er war Pastor in Deutschland, Dozent f&#252;r Theologie am Theologischen Seminar Marienh&#246;he, Darmstadt, und Dozent f&#252;r Altes Testament und Praktische Theologie an der Ausbildungsst&#228;tte in &#214;sterreich.</p>
<p>Das Seminar Schloss Bogenhofen hat eine Volks- und Hauptschule f&#252;r die Klassen 1 bis 8 mit 44 Sch&#252;lern sowie ein Oberstufenrealgymnasium f&#252;r die Klassen 9 bis 12 mit 87 Sch&#252;lern. Die Reifepr&#252;fung (Matura) ist staatlich anerkannt und europaweit g&#252;ltig. Am Theologischen Seminar mit derzeit 38 Studenten kann in der Regelstudienzeit von vier Jahren ein dem Bachelor (B.A.) vergleichbares Diplom erlangt werden. Das Sprachinstitut hat die Abteilungen Hebr&#228;isch, Griechisch und Deutsch als Fremdsprache. Der Deutschkurs mit gegenw&#228;rtig 14 Studierenden endet nach neun Monaten mit dem &#214;sterreichischen Sprachdiplom. Die &#8220;Plant Academy&#8221;, der neuste Ausbildungslehrgang mit sieben Absolventen, vermittelt w&#228;hrend eines Jahres Wissen und Praxis zum Schwerpunkt Mission und Gemeindegr&#252;ndung.</p>
<p>Die zweite deutschsprachige Ausbildungsst&#228;tte der Adventisten ist die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg/Deutschland, die 1899 gegr&#252;ndet und seit 1990 staatlich anerkannt ist. An ihr sind 178 Studierende eingeschrieben. Sie bietet in den Fachbereichen Theologie und Christliches Sozialwesen im Zuge des Bologna-Prozesses europaweit vergleichbare Bachelor- und darauf aufbauende Masterstudieng&#228;nge an. An der Hochschule sind folgende Studieng&#228;nge m&#246;glich: Bachelor of Arts Theologie (B.A. – sechs Semester), Master of Arts Theologie (M.A. – vier Semester), Master of Arts Theological Studies (M.T.S. – englischsprachig vier Semester), Bachelor of Arts Soziale Arbeit (B.A. – sechs Semester), Bachelor of Arts Gesundheits- und Pflegewissenschaften (B.A. – berufsbegleitend neun Semester), Master of Arts Beratung (M.A. – vier Semester), Master of Arts International Social Sciences (M.A. – englischsprachig vier Semester) und Master of Arts Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie den Master of Arts (M.A.) in Musiktherapie – beide berufsbegleitend mit je sechs Semestern.</p>
<p>&#214;sterreichs Adventisten versammeln sich in 49 Kirchengemeinden. Sie unterhalten einen Verlag, ein Altersheim, eine Volksschule mit vier Jahrgangsstufen sowie vier Volks- und Hauptschulen mit je acht Jahrgangsstufen.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:28:07 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leitungswechsel in der Mittelrheinischen Vereinigung der Adventisten</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////leitungswechsel-in-der-mittelrheinischen-vereinigung-der-adventisten/</link>
			<description>Darmstadt, 18.01.2012/APD   Pastor Norbert Dorotik (57) wird neuer Vorsteher der Mittelrheinischen Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Darmstadt. Die Freikirchenleitung umfasst 64 Gemeinden mit 4.590 erwachsen getauften Adventisten und 34 Pastoren in den Bundesl&#228;ndern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Dorotik tritt im Sommer diesen Jahres die Nachfolge von Pastor Christian Molke (47) an, der im Juni, nach der Pensionierung des langj&#228;hrigen Direktors Erich Lischek, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Weiterstadt bei Darmstadt &#252;bernimmt.
Pastor Dorotik ist verheiratet und hat drei erwachsene S&#246;hne. Er leitete bisher die Abteilung Predigtamt und Bildung des S&#252;ddeutschen Verbandes der Freikirche in Ostfildern bei Stuttgart. Von 1985 bis 1991 war er bereits Jugend-Abteilungsleiter in der Mittelrheinischen Vereinigung.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt, 18.01.2012/APD   Pastor Norbert Dorotik (57) wird neuer Vorsteher der Mittelrheinischen Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Darmstadt. Die Freikirchenleitung umfasst 64 Gemeinden mit 4.590 erwachsen getauften Adventisten und 34 Pastoren in den Bundesl&#228;ndern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Dorotik tritt im Sommer diesen Jahres die Nachfolge von Pastor Christian Molke (47) an, der im Juni, nach der Pensionierung des langj&#228;hrigen Direktors Erich Lischek, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland in Weiterstadt bei Darmstadt &#252;bernimmt.</p>
<p>Pastor Dorotik ist verheiratet und hat drei erwachsene S&#246;hne. Er leitete bisher die Abteilung Predigtamt und Bildung des S&#252;ddeutschen Verbandes der Freikirche in Ostfildern bei Stuttgart. Von 1985 bis 1991 war er bereits Jugend-Abteilungsleiter in der Mittelrheinischen Vereinigung.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:59:38 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lesung in der Hochschulbibliothek Friedensau zum “Alten Fritz”</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////lesung-in-der-hochschulbibliothek-friedensau-zum-alten-fritz/</link>
			<description>Friedensau bei Magdeburg, 17.01.2012/APD   Anl&#228;sslich des 300. Geburtstages von &#8220;Friedrich dem Gro&#223;en&#8221; am 24. Januar findet eine Lesung am 22.01., 17 Uhr, mit dem Historiker Dr. Johannes Hartlapp in der Bibliothek der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg statt.
Friedrich II. von Preu&#223;en (1712–1786), auch der &#8220;Alte Fritz&#8221; genannt, trug wesentlich dazu bei, dass aus einem r&#252;ckst&#228;ndigen Land im Osten Deutschlands ein Staat wurde, der mehr als zwei Jahrhunderte die europ&#228;ische Politik wesentlich beeinflusste. So widerspr&#252;chlich das Erbe Preu&#223;ens auch ist, genauso schillernd stellt sich Friedrich II. dar: Verwickelt in viele Schlachten f&#246;rderte er andererseits die Kunst (Literatur, Musik, Philosophie), verbreitete in seinem Land ein weltoffenes Klima und setzte sich unter anderem mit Schloss Sanssouci und dem Opernhaus Unter den Linden in Berlin Denkm&#228;ler, die bis heute Staunen abn&#246;tigen.
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedensau bei Magdeburg, 17.01.2012/APD   Anl&#228;sslich des 300. Geburtstages von &#8220;Friedrich dem Gro&#223;en&#8221; am 24. Januar findet eine Lesung am 22.01., 17 Uhr, mit dem Historiker Dr. Johannes Hartlapp in der Bibliothek der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg statt.</p>
<p>Friedrich II. von Preu&#223;en (1712–1786), auch der &#8220;Alte Fritz&#8221; genannt, trug wesentlich dazu bei, dass aus einem r&#252;ckst&#228;ndigen Land im Osten Deutschlands ein Staat wurde, der mehr als zwei Jahrhunderte die europ&#228;ische Politik wesentlich beeinflusste. So widerspr&#252;chlich das Erbe Preu&#223;ens auch ist, genauso schillernd stellt sich Friedrich II. dar: Verwickelt in viele Schlachten f&#246;rderte er andererseits die Kunst (Literatur, Musik, Philosophie), verbreitete in seinem Land ein weltoffenes Klima und setzte sich unter anderem mit Schloss Sanssouci und dem Opernhaus Unter den Linden in Berlin Denkm&#228;ler, die bis heute Staunen abn&#246;tigen.</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:38:31 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Ganzheitlich als Mensch gesund werden”</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////ganzheitlich-als-mensch-gesund-werden-1/</link>
			<description>Satellitengottesdienst der Adventisten in Deutschland
Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 16.01.2012/APD   &#8220;Der Gnade Gottes kann nichts hinzugef&#252;gt werden&#8221;, sagte der Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland, Pastor Klaus van Treeck (Hannover), am 14. Januar beim diesj&#228;hrigen Satellitengottesdienst. Er sprach zusammen mit dem Pr&#228;sidenten des S&#252;ddeutschen Verbandes der Adventisten, Pastor G&#252;nther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), &#252;ber das Jahresmotto 2012 der Freikirche, das in der Bibel dem 2. Petrusbrief Kapitel 3, Vers 28 entnommen ist: &#8220;Lebt immer mehr aus der Gnade unseres Herrn Jesus Christus&#8221;. Der Gottesdienst wurde aus dem gro&#223;en TV-Studio des adventistischen Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt in etwa 300 Adventgemeinden Deutschlands &#252;bertragen. Er war zudem live im Fernsehprogramm des &#8220;Hope Channel&#8221; &#252;ber den Satelliten ASTRA zu sehen und wurde auch von &#252;ber 300 Nutzern im Internet per Livestream abgerufen. In das Fernsehbild war auch die &#220;bersetzung in die Geb&#228;rdensprache f&#252;r H&#246;rgesch&#228;digte eingeblendet.
Beim Wachsen in der Gnade Gottes gehe es um einen ganzheitlichen Wachstumsprozess, &#8220;der unsere geistigen, geistlichen, emotionalen, sozialen und k&#246;rperlichen Kr&#228;fte harmonisch beeinflusst&#8221;, betonte van Treeck. Dies sei ein biblischer Gedanke, der immer st&#228;rkeren Einfluss auf die ganzheitlichen Konzepte, beispielsweise in P&#228;dagogik, Soziologie, Psychologie und Psychotherapie gewinne. Wachsen in der Gnade bedeute demnach, ein ganzheitlich gesunder Mensch zu werden. Es bedeute aber auch, am Leben der Menschen Anteil zu nehmen, auf ihre Bed&#252;rfnisse zu reagieren, ihr ganzheitliches Wachstum zu f&#246;rdern und sie zu ermutigen, im Vertrauen auf Gott zu leben.
&#8220;Alles, was lebt, w&#228;chst&#8221;, stellte Pastor Machel fest. Wachstum k&#246;nne beeinflusst und gef&#246;rdert werden. Die Hinwendung zu Gott sei der Beginn eines Wachstumsprozesses. Gottes Liebe zum Menschen sei st&#228;rker als alle negativen Erfahrungen des Menschen, erg&#228;nzte van Treeck. Menschen mit einem tiefen Gef&#252;hl des Geliebtseins, der Geborgenheit und des inneren Friedens bek&#228;men beim Lesen der Bibel eine v&#246;llig neue Sichtweise. Die Freikirchenleitung empfehle ihren Mitgliedern die Heilige Schrift in ihrem Zusammenhang zu lesen. Es gen&#252;ge aber nicht, die biblischen Texte als Diskussionsgrundlage f&#252;r alle m&#246;glichen theologischen, ethischen und philosophischen Fragen zu benutzen. &#8220;Entscheidend ist die Frage, was das Wort Gottes mit unserem Leben und dem unseres N&#228;chsten zu tun hat&#8221;, so van Treeck.
Beim Satellitengottesdienst gab es auch wieder eine Geschichte f&#252;r Kinder; diesmal mit Werner zur Frage: Was ist Gnade?
__________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Satellitengottesdienst der Adventisten in Deutschland</strong></p>
<p>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 16.01.2012/APD   &#8220;Der Gnade Gottes kann nichts hinzugef&#252;gt werden&#8221;, sagte der Pr&#228;sident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland, Pastor Klaus van Treeck (Hannover), am 14. Januar beim diesj&#228;hrigen Satellitengottesdienst. Er sprach zusammen mit dem Pr&#228;sidenten des S&#252;ddeutschen Verbandes der Adventisten, Pastor G&#252;nther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), &#252;ber das Jahresmotto 2012 der Freikirche, das in der Bibel dem 2. Petrusbrief Kapitel 3, Vers 28 entnommen ist: &#8220;Lebt immer mehr aus der Gnade unseres Herrn Jesus Christus&#8221;. Der Gottesdienst wurde aus dem gro&#223;en TV-Studio des adventistischen Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt in etwa 300 Adventgemeinden Deutschlands &#252;bertragen. Er war zudem live im Fernsehprogramm des &#8220;Hope Channel&#8221; &#252;ber den Satelliten ASTRA zu sehen und wurde auch von &#252;ber 300 Nutzern im Internet per Livestream abgerufen. In das Fernsehbild war auch die &#220;bersetzung in die Geb&#228;rdensprache f&#252;r H&#246;rgesch&#228;digte eingeblendet.</p>
<p>Beim Wachsen in der Gnade Gottes gehe es um einen ganzheitlichen Wachstumsprozess, &#8220;der unsere geistigen, geistlichen, emotionalen, sozialen und k&#246;rperlichen Kr&#228;fte harmonisch beeinflusst&#8221;, betonte van Treeck. Dies sei ein biblischer Gedanke, der immer st&#228;rkeren Einfluss auf die ganzheitlichen Konzepte, beispielsweise in P&#228;dagogik, Soziologie, Psychologie und Psychotherapie gewinne. Wachsen in der Gnade bedeute demnach, ein ganzheitlich gesunder Mensch zu werden. Es bedeute aber auch, am Leben der Menschen Anteil zu nehmen, auf ihre Bed&#252;rfnisse zu reagieren, ihr ganzheitliches Wachstum zu f&#246;rdern und sie zu ermutigen, im Vertrauen auf Gott zu leben.</p>
<p>&#8220;Alles, was lebt, w&#228;chst&#8221;, stellte Pastor Machel fest. Wachstum k&#246;nne beeinflusst und gef&#246;rdert werden. Die Hinwendung zu Gott sei der Beginn eines Wachstumsprozesses. Gottes Liebe zum Menschen sei st&#228;rker als alle negativen Erfahrungen des Menschen, erg&#228;nzte van Treeck. Menschen mit einem tiefen Gef&#252;hl des Geliebtseins, der Geborgenheit und des inneren Friedens bek&#228;men beim Lesen der Bibel eine v&#246;llig neue Sichtweise. Die Freikirchenleitung empfehle ihren Mitgliedern die Heilige Schrift in ihrem Zusammenhang zu lesen. Es gen&#252;ge aber nicht, die biblischen Texte als Diskussionsgrundlage f&#252;r alle m&#246;glichen theologischen, ethischen und philosophischen Fragen zu benutzen. &#8220;Entscheidend ist die Frage, was das Wort Gottes mit unserem Leben und dem unseres N&#228;chsten zu tun hat&#8221;, so van Treeck.</p>
<p>Beim Satellitengottesdienst gab es auch wieder eine Geschichte f&#252;r Kinder; diesmal mit Werner zur Frage: Was ist Gnade?</p>
<p>__________________________________________________________________________</p>
<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:48:48 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Bibelübersetzung in Norwegen Bestseller 2011</title>
			<link>http://www.adventisten.de/news/news/datum////neue-bibeluebersetzung-in-norwegen-bestseller-2011/</link>
			<description>Oslo/Norwegen, 15.01.2012/APD   30 Jahre nach der letzten &#220;berarbeitung wurde laut Angaben der Norwegischen Bibelgesellschaft (NBS) die ganze Heilige Schrift w&#228;hrend zw&#246;lf Jahren unter Mitwirkung von Sprach- und Bibelwissenschaftlern sowie Schriftstellern in eine zeitgem&#228;&#223;e und qualitativ anspruchsvolle Form in die beiden wichtigsten norwegischen Sprachen &#8220;Bokmål&#8221; und &#8220;Nynorsk&#8221; &#252;bersetzt. Beim Verkaufsstart der &#8220;Bibel 2011&#8243; seien die Kunden am 19. Oktober 2011, wie beim Erscheinen der Harry Potter B&#252;cher, Schlange gestanden. Statt der geplanten Auflage von 25.000 seien bis zum Jahresende 79.000 Bibeln verkauft worden, was sie zum Bestseller im Land der 4,9 Millionen Einwohner gemacht habe, so die NBS.
Drei ehrenamtlich arbeitende Marketingexperten h&#228;tten die Bibelgesellschaft w&#228;hrend eineinhalb Jahren beraten, wie sie mit der &#8220;Bibel 2011&#8243; vor allem Jugendliche und kirchenferne Menschen erreichen k&#246;nne. Mit Verkaufsbeginn um Mitternacht, Berichten in vielen norwegischen und ausl&#228;ndischen TV-Stationen und dem Hauptereignis, einer Feier in der Kathedrale von Oslo unter Anwesenheit zahlreicher Politiker sowie Kirchenvertreter, seien die Empfehlungen laut NSB umgesetzt worden.
Obwohl die Morde im Sommer 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya einen gro&#223;en Einfluss auf das Land und die Menschen gehabt h&#228;tten, s&#228;hen die Mitarbeiter der Norwegischen Bibelgesellschaft darin nicht den Grund f&#252;r die Rekordverk&#228;ufe der Bibel, sagte Stine Smemo Strachan, PR-Beraterin der NBS. &#8220;Den Erfolg f&#252;hren wir vielmehr auf die Tatsache zur&#252;ck, dass die Herausgabe ein kulturelles Gro&#223;ereignis war, sowie auf die gute Lesbarkeit des Textes.&#8221;
Die Norwegische Bibelgesellschaft wurde 1816 gegr&#252;ndet und ist die &#228;lteste zwischenkirchliche Organisation im Land. Bis zur &#220;bernahme der Leitung im Sommer 2009 durch den adventistischen Pastor Tor Tjeransen nahmen diese Aufgabe immer Bisch&#246;fe der Evangelisch-Lutherischen Staatskirche wahr. Seit 1984 k&#246;nnen in der NBS auch Vertreter anderer Konfessionen mitarbeiten.
Die Norwegische Bibelgesellschaft f&#246;rdert die &#220;bersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift in der Landessprache. Sie ist mit 146 anderen nationalen Bibelgesellschaften, darunter auch jenen von Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz, Mitglied des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies, UBS), der sich in rund 200 L&#228;ndern und Territorien der Erde f&#252;r die Bibelverbreitung einsetzt.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oslo/Norwegen, 15.01.2012/APD   30 Jahre nach der letzten &#220;berarbeitung wurde laut Angaben der Norwegischen Bibelgesellschaft (NBS) die ganze Heilige Schrift w&#228;hrend zw&#246;lf Jahren unter Mitwirkung von Sprach- und Bibelwissenschaftlern sowie Schriftstellern in eine zeitgem&#228;&#223;e und qualitativ anspruchsvolle Form in die beiden wichtigsten norwegischen Sprachen &#8220;Bokmål&#8221; und &#8220;Nynorsk&#8221; &#252;bersetzt. Beim Verkaufsstart der &#8220;Bibel 2011&#8243; seien die Kunden am 19. Oktober 2011, wie beim Erscheinen der Harry Potter B&#252;cher, Schlange gestanden. Statt der geplanten Auflage von 25.000 seien bis zum Jahresende 79.000 Bibeln verkauft worden, was sie zum Bestseller im Land der 4,9 Millionen Einwohner gemacht habe, so die NBS.</p>
<p>Drei ehrenamtlich arbeitende Marketingexperten h&#228;tten die Bibelgesellschaft w&#228;hrend eineinhalb Jahren beraten, wie sie mit der &#8220;Bibel 2011&#8243; vor allem Jugendliche und kirchenferne Menschen erreichen k&#246;nne. Mit Verkaufsbeginn um Mitternacht, Berichten in vielen norwegischen und ausl&#228;ndischen TV-Stationen und dem Hauptereignis, einer Feier in der Kathedrale von Oslo unter Anwesenheit zahlreicher Politiker sowie Kirchenvertreter, seien die Empfehlungen laut NSB umgesetzt worden.</p>
<p>Obwohl die Morde im Sommer 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya einen gro&#223;en Einfluss auf das Land und die Menschen gehabt h&#228;tten, s&#228;hen die Mitarbeiter der Norwegischen Bibelgesellschaft darin nicht den Grund f&#252;r die Rekordverk&#228;ufe der Bibel, sagte Stine Smemo Strachan, PR-Beraterin der NBS. &#8220;Den Erfolg f&#252;hren wir vielmehr auf die Tatsache zur&#252;ck, dass die Herausgabe ein kulturelles Gro&#223;ereignis war, sowie auf die gute Lesbarkeit des Textes.&#8221;</p>
<p>Die Norwegische Bibelgesellschaft wurde 1816 gegr&#252;ndet und ist die &#228;lteste zwischenkirchliche Organisation im Land. Bis zur &#220;bernahme der Leitung im Sommer 2009 durch den adventistischen Pastor Tor Tjeransen nahmen diese Aufgabe immer Bisch&#246;fe der Evangelisch-Lutherischen Staatskirche wahr. Seit 1984 k&#246;nnen in der NBS auch Vertreter anderer Konfessionen mitarbeiten.</p>
<p>Die Norwegische Bibelgesellschaft f&#246;rdert die &#220;bersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift in der Landessprache. Sie ist mit 146 anderen nationalen Bibelgesellschaften, darunter auch jenen von Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz, Mitglied des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies, UBS), der sich in rund 200 L&#228;ndern und Territorien der Erde f&#252;r die Bibelverbreitung einsetzt.<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:16:40 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
