thematisches Seitenbild

Andacht 25.12.2014

25.12.2014 | von Roland E. Fischer

manun | photocase.de

manun | photocase.de

Als der festgesetzte Zeitpunkt da war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt. Galater 4,4 (Neues Leben Bibel)

Gott wurde als Mensch in diese Welt geboren. Über 2000 Jahre ist das jetzt her. Seitdem denkt die Christenheit besonders in den Advents- und Weihnachtstagen an dieses Ereignis.

„Alle Jahre wieder“ – wie gesungen wird – kommt zwar nicht das Christuskind auf die Erde, pflegt man aber die Bräuche und Zeremonien: Weihnachtsmärkte werden aufgebaut und Geschenke gekauft, Nadelbäume werden aufgestellt und geschmückt und Lichter angezündet, Lieder werden gesungen und Gottesdienste abgehalten. Für manche ist das eine nette Tradition, die sie mit schönen Erinnerungen und angenehmen Gefühlen verbinden.

Was aber ist der Sinn dieses Festes? Wozu kam Jesus in diese Welt? Paulus macht das in den folgenden Versen deutlich: „Gott sandte ihn, um uns … als seine Kinder anzunehmen.“ (V. 5 NLB) Wir Menschen waren fern von Gott, hatten uns ihm entfremdet, ja wir waren bezüglich unserer Sünde und Schuld wie Gefangene. Aber durch Jesus Christus sind wir wieder frei geworden. Wir wurden Gott nahe gebracht, sind zu Söhnen bzw. Töchtern Gottes geworden.

Daran möchte uns die Advents- und Weihnachtszeit erinnern: an Jesus Christus zu glauben, mit Gott zu leben, ja, Kinder Gottes zu sein! Ist das auch für dich der wahre Grund, Weihnachten zu feiern?                                             

Ein Mensch, der als ein Taufscheinchrist,
lang nicht mehr fromm gewesen ist,
beschließt, es wieder mal zu wagen,
in den Advents- und Weihnachtstagen.
Er kauft sich Weihnachtskranz und Baum,
singt Lieder und, man glaubt es kaum,
geht in die Kirche dann und wann,
auch zündet er sich Kerzen an.
Wie er dann so in Stimmung kommt,
denkt er, ob es ihm wohl auch frommt,
der Sache auf den Grund zu gehen
und nach dem Sinn des Fests zu sehen.
Der Taufscheinchrist merkt, echt berührt,
wohin Weihnachten ihn jetzt führt:
wollt’ vormals er sich fromm gebärden,
will er, dank Jesus, gläubig werden!


(Roland E. Fischer)

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

© Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

ADRAAdventverlagAdvent-Wohlfahrtswerk Bundesstelle (AWW)Theologische Hochschule FriedensauHOPE ChannelKrankenhaus WaldfriedeMedienzentrum Stimme der HoffnungDeutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG)Schulzentrum Marienhöhe