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Andacht 28.09.2016

28.09.2016 | von Burkhard Mayer

eckbartze | photocase.de

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Was könnt ihr denn ohne Gott erreichen? In aller Frühe steht ihr auf und arbeitet bis tief in die Nacht; mit viel Mühe bringt ihr zusammen, was ihr zum Leben braucht. Das gibt Gott den Seinen im Schlaf. Psalm 127,2 (Gute Nachricht Bibel)

„Der Schlaf“, so las ich einmal, „ist der Zins auf die Summe, die der Tod von uns fordert. Je eher der Zins gezahlt wird, umso länger dauert es, bis die Gesamt­summe fällig ist.“ Zu wenig Schlaf verkürzt das Leben. Wer sich zu wenig Schlaf gönnt, gefährdet also auf jeden Fall seine Gesundheit. Es mag ja Menschen ge­ben, die mit vier bis fünf Stunden täglich auskommen, aber das sind wohl Ausnahmen. In Deutschland gibt es inzwischen eine Reihe von Schlaflabors, in denen mit einigem Erfolg nach den Ursachen von Schlafstö­rungen geforscht wird. In unserer sehr schnellen und lauten Welt bleibt ja bei so manchem der „gute“ Schlaf auf der Strecke.

Es gibt viele Dinge, die uns den Schlaf rauben können: Lärm, Krankheit, Sorgen, bestimmte Ängste, ungeklärte Konflikte, auch unbereinigte Schuld, Bitterkeit, Wut und Enttäuschung. Wie gut, dass es nicht nur Schlaflabors gibt, sondern vor allem die Möglichkeit, ein Freund bzw. eine Freundin Gottes zu sein.

Gott gönnt uns ausreichenden und guten Schlaf. Der Schöpfer kennt unsere Bedürfnisse und er zeigt uns auch, wie wir zu einem guten Schlaf kommen. Unser Andachtswort lautet nach der Übersetzung Martin Luthers: „... seinen Freunden gibt er es im Schlaf.“ Man könnte aber auch übersetzen: „... Gott gibt seinen Freunden einen [guten] Schlaf.“ Gott geht an die Wurzel der seelischen Schlafprobleme, wenn er uns zeigt, wie negative Gefühle und Denkhaltungen überwunden werden können. Statt sich in ihnen zu vergraben, lädt Gott uns ganz konkret ein, Vertrauen und Dankbarkeit einzuüben.

Das beginnt nicht mit großen Gefühlen, sondern mit der Entscheidung, ihm zu vertrauen und ihm zu danken. Zögere nicht. Teile ihm mit, was dich bewegt, was dich freut, aber auch alles, was dich belastet.

Wäre es nicht andererseits durchaus möglich, dass Gott mitunter auch eine schlaflose Nacht nutzt, um uns durch den Heiligen Geist auf unbereinigte Dinge und bestimmte Aufträge aufmerksam zu machen? Vielleicht erinnert er uns an ein Bibelwort, das uns gerade jetzt weiterhilft und stärkt.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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