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Andacht 30.09.2016

30.09.2016 | von Heidemarie Klingeberg

raichinger | photocase.de

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Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. Maleachi 3,10

„Den Zehnten geben wir erst wieder, wenn unser Haus abbezahlt ist.“ Diesen Ausspruch aus einer hessischen Adventgemeinde werde ich nie vergessen. Sehr kurz­sichtig gedacht, denn gerade in Zeiten knapper Kas­sen können wir den Segen des Herrn doch besonders gut gebrauchen! Er dagegen ist auf unsere Mittel nicht angewiesen. Wir sind die Gesegneten, wenn wir ihn beim Wort nehmen! Denn er will „des Himmels Fens­ter auftun … und Segen herabschütten die Fülle ...“ -und der Herr hält seine Verheißungen!

45 Prozent beträgt der aktuelle deutsche Spitzen­steuersatz, und 19 Prozent Mehrwertsteuer zahlen wir in Deutschland auf nahezu alle Waren. Was sind im Vergleich dazu die 10 Prozent, die Gott von uns erwartet?

Jeder, der dem Herrn den zehnten Teil seines Ein­kommens und seine Gaben für diverse Projekte zur Verfügung stellt - auch, wenn's mal schwierig wird -, weiß, was für unglaubliche Erfahrungen man auch und gerade in finanziellen Fragen erleben darf. Eigentlich kann es sich gerade ein „Geringverdiener“ gar nicht leisten, auf den göttlichen Segen zu verzich­ten.

Aber es geht hier nicht nur ums Geld. Wenn wir Gott freudig den „Zehnten“ überlassen, geben wir ihm nur einen winzigen Bruchteil des übergroßen Segens zurück, den wir von ihm empfangen haben. Dem all­mächtigen Gott, unserem Schöpfer, gehört ohnehin alles, was wir haben, es kommt ja von ihm. Er schenkt uns unsere Arbeitskraft, unsere Gesundheit, unsere Begabungen und die Menschen, die uns etwas bedeu­ten. Alles, was wir besitzen, ist nur eine Leihgabe, die er uns anvertraut, damit wir sie nutzen, mit anderen teilen und gerade dadurch vermehren. Freigebigkeit, Großzügigkeit, Weitherzigkeit, Offenheit sind gött­liche Eigenschaften.

Seien wir Gott dankbar, dass er uns diese Eigen­schaften schenken möchte - sie werden uns in jeder Hinsicht reich machen!

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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