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Andacht 27.11.2016

27.11.2016 | von Nicole Günther

madochab | photocase.de

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Wen die Liebe erfasst hat, der kennt ihr Feuer: Sie ist eine Flamme Gottes! Hohelied 8,6b (Hoffnung für alle)

Es gibt sie in allen Variationen, Farben und Formen, und ich liebe sie: Kerzen und Kerzenhalter. An man­chen kann ich mich kaum sattsehen. Ich freue mich darüber, die Wohnung immer wieder mit andersfarbi­gen Kerzen und entsprechenden Kerzenhaltern zu dekorieren. In dieser Winterzeit genieße ich es ganz besonders, nach Hause zu kommen, überall Kerzen anzuzünden, um mich wohlzufühlen und die davon ausgehende heimelige Atmosphäre zu spüren. Ein absolutes Highlight ist es für mich, in einem dampfen­den, wohlriechenden Wannenbad - umgeben von vielen Kerzen - zu entspannen. Kerzen verstrahlen nicht nur Wärme, sondern auch Geborgenheit und Ruhe. Ja, ich liebe Kerzen, denn sie machen die Win­terzeit für mich zu einer gemütlichen, wohligen und ausgeleuchteten Zeit.

Im religiösen Sinne symbolisiert das Anzünden der Kerzen auf dem Adventskranz Jesus als das kommende Licht, das in der Weihnachtsnacht die Welt erleuchtet und die Dunkelheit erhellt.

Mit der Liebe verhält es sich ähnlich. Liebe vermag das Leben eines Menschen genauso zu erhellen, wie ein kleines Teelicht einen großen dunklen Raum. Got­tes Liebe ist dabei noch viel umfassender, als wir uns dies jemals vorstellen könnten. Er liebt jeden von uns grenzenlos, bedingungslos und ewig ... er liebt uns quasi wie eine Dauerkerze.

Manchmal jedoch - und vielleicht besonders in der Adventszeit, in der uns an allen Ecken Gottes Liebe wie Auslaufware verkauft wird - spüren wir sie recht wenig. Vielleicht haben wir uns auch daran gewöhnt, dass Gott uns liebt, und empfinden nicht mehr die gleiche Begeisterung für ihn, wie sie einmal da war. Die gute Nachricht ist, dass du etwas dagegen tun kannst. Lass dich darauf ein, dich von Gottes Liebe wieder neu erfassen und anstecken zu lassen, so wie es der Dichter des Hoheliedes empfunden hat.

Entscheide dich dazu, Gott dein Feuer neu in dir entfachen und seine Flamme lodern zu lassen. Er wünscht sich nichts mehr, als dass du seine Liebe annimmst, dich von seiner Liebesflamme anstecken lässt, damit sie dich selbst erwärmt und du nach außen hin leuchtest - wie eine helle Kerze, die in die­ser dunklen Zeit ein Stück Geborgenheit und Zuver­sicht ausstrahlt.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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