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Andacht 27.12.2016

27.12.2016 | von Paul Gerhard Wiesenberg

cydonna | photocase.de

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Gott ist weise und mächtig ... Er bewegt die Erde von ihrem Ort ... Er allein breitet den Himmel aus ... Er tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind. Hiob 9,4.6.8.10

Immer wieder bin ich mitten in der Nacht auf dem Weg zu meinem Gebetsplatz außerhalb meines Wohn­ortes. Bei klarem Himmel betrachte ich den herrlichen, majestätischen Sternenhimmel. Die unermessliche Größe des Weltalls mit seinen unzähligen Sternen und Galaxien bewundere ich als das Werk unseres mächtigen Schöpfergottes. Die Weisheit, mit der er sein Werk ersonnen und ausgeführt hat, wird beson­ders an der wunderbaren Ordnung und Gesetzmäßig­keit in der Schöpfung offenbar.

Halten wir uns einmal die vielfältigen Bewegungen vor Augen, die wir mitsamt unserer Erde vollziehen! Zunächst dreht sich unser Erdball mit 300 Metern pro Sekunde in fast 24 Stunden einmal um die eigene Ach­se; dadurch entstehen die Tages- und Nachtzeiten. Dann bewegt sie sich mit 30 Kilometern pro Sekunde in 365 ⅟₄ Tagen einmal um die Sonne. Dadurch werden unsere Jahreszeiten hervorgerufen. Die dritte Bewe­gung der Erde geschieht mit der Sonne mit ebenfalls 30 Kilometern pro Sekunde auf das Sternbild Herku­les zu, das wiederum mit 300 Kilometern pro Sekunde um das Zentrum der Milchstraße rast. Diese ist eben­falls mit gewaltiger Geschwindigkeit im auseinander­strebenden Weltall unterwegs.

Trotz dieser verwirrenden Fülle von Bewegungen herrscht im Weltall eine bewundernswerte Ordnung! Die Astronomen sind deshalb in der Lage, durch ihre Geräte und Berechnungen die Sternkonstellationen - und damit zum Beispiel eine Sonnenfinsternis - in der Vergangenheit oder für die Zukunft genauestens anzugeben.

Johannes Kepler, einer der großen Astronomen, rief aus: „Großer Künstler der Welt, ich schau bewun­dernd die Werke deiner Hände. Du ewige Macht, durch alle die Welten schwingt sich auf Flügeln des Lichts dein unermesslicher Glanz!“

In der Schöpfung greife ich Gott gleichsam mit Händen. Und die Astronomie hat die Verherrlichung des weisen Schöpfers zum Gegenstand.

Gottes Werke sind unbegreiflich herrlich. Deshalb sollten wir ihm, unserem wunderbaren Schöpfer und Erhalter des Lebens, täglich danken, ihn loben und preisen! Und wir haben sicher auch noch andere Grün­de dafür!

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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