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Andachr 25.01.2017

25.01.2017 | von Jens-Oliver Mohr

judigrafie | photocase.de

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Auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt. Prediger 3,11

Finanzcrash, hohe Arbeitslosenraten, stagnierende Weltwirtschaft - bekannte Vokabeln des 21. Jahrhun­derts. Daran haben wir uns schon fast gewöhnt. Genauso wie an die Lösungsvorschläge derjenigen, für die das Rezept gegen alle Probleme der Gegenwart im magischen Begriff „Wachstum“ besteht. Doch da gibt es einen Fehler im System: Unendliches Wachstum ist in einer begrenzten Welt nicht möglich! Diese schlich­te Einsicht wird durch eine ganze Reihe von Endlich­keiten deutlich: der Energievorräte, der Umweltbe­lastbarkeit, der biologischen Ressourcen, der Traglast des Planeten. Endlichkeitskrisen sind von einem Sys­tem, dessen Funktion vom Wachstum abhängt, nicht zu bewältigen. Im Gegenteil: Sie sind Symptome, die das Scheitern der Voraussetzungen anzeigen, auf die das System aufgebaut ist.

Unendlichkeit gibt es auf dieser Erde nicht - noch nicht. Dabei wäre das doch die Lösung! Nicht nur unsere ökonomischen Schwierigkeiten, auch manche privaten Sorgen wären wir los, wenn wir die Unend­lichkeit in unser Leben implementieren könnten. Wer hätte nicht gern unendlich viel Gesundheit und Zufriedenheit oder eine unzählbare Menge an Geld?

Schon vor langer Zeit schrieb der Prediger über Gott und die Menschen: „Auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.“ Da ist eine gewisse Sehnsucht im Herzen des Menschen. Zu allen Zeiten waren die Men­schen fasziniert von der Unsterblichkeit und dem Leben nach dem Tod. Die Ägypter balsamierten die Toten ein, damit der Körper für das Jenseits erhalten blieb. Auch andere Volksgruppen wie zum Beispiel die Wikinger und die Indianer gaben den Verstorbenen kostbare Grabbeigaben, die sie für das nächste Leben ausrüsten sollten. Die Griechen glaubten an eine un­sterbliche Seele und fernöstliche Religionen lehren die Reinkarnation. Der Mensch stirbt nicht auf Dauer, nein, er muss weiterleben - wenn nicht auf dieser Welt, dann auf einer anderen.

Der Mensch ist also auf Ewigkeit angelegt. Doch nur der unendliche Gott kann uns damit beschenken. Auch das wusste der Prediger bereits: „Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig.“ (Pred 3,14) Allein Gott schenkt ewiges Leben! Auch wenn wir hier auf dieser Erde die Endlichkeit akzeptieren müssen: Das Angebot für ein ewiges Leben steht! Der Gott der Bibel lädt uns dazu ein.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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