thematisches Seitenbild

Andacht 27.01.2017

27.01.2017 | von Roland Nickel

Weigand | photocase.de

Weigand | photocase.de

Das Meer gab die Toten her, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten her, die in ihnen waren. Sie alle wurden nach ihren Taten gerichtet ... Und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben standen, wurden ebenfalls in den Feuersee geworfen ... Das ist der zweite Tod - der Feuersee. Offenbarung 20,13.15.14 (Neues Leben Bibel)

Jeden 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzen­trationslagers Auschwitz-Birkenau. Immer wieder bin ich schockiert, wenn ich die Bilder und Berichte von Unmenschlichkeit und Barbarei sehe.

Die Menschen haben sich seitdem nicht verändert. Fast täglich hören wir von Attentaten, Massakern und Misshandlungen. „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, heißt es in einem alten römischen Gedicht. Brutalität, Grausamkeit, Machtmissbrauch, Unterdrü-ckung und Ausbeutung von Menschen gehören lei­der zur Tagesordnung in unserer Welt. Man könnte verzweifeln; denn häufig werden die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen und entgehen ihrer gerechten Strafe.

Der eingangs zitierte Bibeltext gibt allerdings Hoffnung, dass einst die Gerechtigkeit dennoch sie­gen wird. Am Ende der Zeiten werden die Toten aus dem Totenreich heraus-geholt, um zum letzten Gericht vor Gott zu erscheinen. Was für eine kräftige, souve­räne Beschreibung! Der Tod ist nicht das Letzte, die Täter können sich selbst durch den Tod ihrer Strafe nicht entziehen. Bei Gott gibt es wirkliche Gerechtig­keit, die es auf dieser Welt nicht gibt; denn er kennt nicht nur die Taten der Menschen, sondern auch ihr Herz und ihre wahren Motive.

Sie alle werden „nach ihren Taten gerichtet“. Jeder wird die Konsequenzen für sein Handeln tragen, nichts geht Gott „durch die Lappen“. Der „Feuersee“ steht für die end-gültige Bestrafung und Vernichtung derer, die sich gegen ihre Mitmenschen und gegen Gott und dessen Werte gewendet haben.

Dann können die, die im „Buch des Lebens“ stehen, weil sie Reue gezeigt und Jesus als Retter angenom­men haben, künftig in einer Welt ohne Tod, Gewalt und Grausamkeit mit Gott und Christus leben. Das sind gute Aussichten für die, die Ungerechtigkeit und das Leiden der Unschuldigen nicht mehr ertragen können. Dass die „Stunde seines Gerichts“ durch Gott gekommen ist (Offb 14,7), ist eine wirklich gute Nach­richt für alle Gläubigen und Leidenden.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

© Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

ADRAAdventverlagAdvent-Wohlfahrtswerk Bundesstelle (AWW)Theologische Hochschule FriedensauHOPE ChannelKrankenhaus WaldfriedeMedienzentrum Stimme der HoffnungDeutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG)Schulzentrum Marienhöhe