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Andacht 24.02.2017

24.02.2017 | von Reinhold Paul

designritter | photocase.de

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Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt. Lukas 15,10 (Neues Leben Bibel)

Im Fernsehen fragte ein Mann: „Wie können wir Gott Freude bereiten?“ Die Antwort finden wir in den drei Geschichten von Jesus in Lukas 15.

In der ersten geht es um ein verlorenes Schaf. Wie dem arabischen Hirten 1947 bei Qumran eine Ziege entlaufen war, sodass er bei der Suche in einer Höhle wertvolle Schriftrollen von biblischen Büchern fand, so erging es einem Hirten mit einem Schaf. Daraufhin ließ er seine 99 Schafe in der Hürde und machte sich auf die Suche. Er scheute keine Mühe. Als er das ver­lorene Schaf endlich gefunden hatte, legte er es auf seine Schultern, trug es heim und feierte mit seinen Freunden ein großes Fest. Jesus sagte: „So wird auch Freude im Himmel sein über ,einen‘ Sünder ...“ (V. 7)

Was wir aus dieser Geschichte lernen können, ist: Nach Verlorenen zu suchen ist mühevoll und bedeu­tet, Lasten zu tragen. Gott aber und der ganze Him­mel freuen sich, wenn es uns gelingt, einen Verlore­nen zu finden, damit er nach Hause kommen kann.

In der zweiten Geschichte geht es um die Verlore­nen in der Familie oder in der Verwandtschaft, die sich im Schmutz der Sünde im eigenen Hause verloren haben. Die Frau suchte so lange, bis sie den verlorenen Silbergroschen fand. Dann freute sie sich mit ihren Freundinnen. Jesus wies auf die Freude darüber bei den Engeln Gottes hin (V. 8-10). Sie würde noch grö­ßer sein, wenn wir mehr als einen fänden.

In der dritten Geschichte wird deutlich, wie unser Vater im Himmel sich freut, wenn wir selbst als die verlorenen Söhne und Töchter von der Irrfahrt unse­res Lebens zu ihm zurückfinden. Er wartet schon lan­ge und schaut täglich sehnsüchtig nach uns aus. Wenn wir nur kommen, wird er uns in seine Arme schließen (V. 11-24). Wir wissen, dass wir eine solche Behand­lung nicht verdient haben. Aber weil Gott gnädig ist, fragt er nicht danach. Trotz all unserer Verfehlungen freut er sich über unsere Heimkehr. Dann beginnt das rauschende Fest mit Musik und Freudenliedern, das die ganze Ewigkeit fortwährt.

Wenn wir noch nicht ganz zu unserem Vater heim­gefunden haben, sollten wir nicht länger zögern. Gott wartet schon lange und möchte sich mit den Engeln über unsere Heimkehr freuen!

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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