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Andacht 24.06.2017

24.06.2017 | von Eberhard Schulze

raichinger | photocase.de

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Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid ... Denn so spricht der HERR: „Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach.“ Jesaja 66,10.12

In eine benachbarte Kreisstadt kehrten zwei Welten­bummler - 30 und 28 Jahre alt - zurück. Dreieinhalb Jahre waren sie unterwegs gewesen, auf ihren Fahr­rädern hatten sie auf allen bewohnten Kontinenten 25.000 Kilometer zurückgelegt. Nun berichteten sie auf ihrer Facebook-Seite über ihre Reise. Ihr Resümee: „Jedes Land hat seine eigenen Facetten. Man lernt, jede Facette so zu nehmen, wie sie ist, ohne zu verglei­chen.“ Ein Weltreisender (aus meiner Kirchengemein­de) resümierte: „Im Grunde genommen möchten die Menschen auf der ganzen Welt nur in Ruhe und Frie­den leben.“

Jesaja hat im zweiten Teil seines Buches einige Pre­digten aufgeschrieben. Darin forderte er seine Hörer auf, sich mit den Bewohnern der Stadt Jerusalem zu freuen. Jerusalem war - mit dem Tempel Gottes - eine besondere Stadt, aber wegen der Untreue des Volkes Gottes stand sie in der Gefahr, von dessen Feinden zerstört zu werden. Das geschah auch etwas über 100 Jahre später. Doch Gott hatte eine Hoffnung und eine Botschaft für sie: Er würde die Stadt und den Frieden darin wiederherstellen.

Bereits bei Jesaja (Jes 24,23; 33,20; 66,20) und besonders in der Offenbarung des Johannes (Kap. 21) ist Jerusalem ein Sinnbild für das ewige Reich Gottes und das ewige Leben auf der Neuen Erde. Dann wird sie endgültig - wie es auch die Bedeutung ihres Na­mens ausdrückt - zur Friedensstadt geworden sein, und das nicht nur für ein Volk, sondern für alle Völ­ker. Johannes sah: „Die Völker der Erde werden in ihrem Licht leben, und die Könige der Welt werden kommen und ihre Herrlichkeit in die Stadt bringen. Ihre Tore bleiben geöffnet, denn es gibt dort keine Nacht mehr. Und alle Völker werden ihre Herrlichkeit und Ehre in die Stadt bringen.“ (Offb 21,24-26 NLB)

Dann werden endlich alle Regierenden, alle Völker und Kulturen im Frieden miteinander leben. Noch knüpft sich an diese Sehnsucht aller Nationen und vieler Menschen unsere Hoffnung: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige su­chen wir.“

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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