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Andacht 26.09.2017

26.09.2017 | von Johannes Fiedler

raichinger | photocase.de

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Das war das wahre Licht, das alle Menschen er­leuchtet, die in diese Welt kommen. Johannes 1,9

Im Oktober 2014 wurden wie jedes Jahr die neuen Nobelpreisträger bekanntgegeben. Vorher hatte man abgewogen, wer „den größten Nutzen für die Mensch­heit erbracht hatte“. Auf dem Gebiet der Physik wur­den drei japanische Forscher ausgezeichnet, die die Entwicklung der LED-Leuchten vorangetrieben hat­ten. Ihre Leistung wurde gewürdigt mit der Begrün­dung: „Weißstrahlende Glühlampen haben das 20. Jahrhundert erleuchtet; das 21. Jahrhundert wird von LED-Lampen erleuchtet.“

Eine gute Wahl, die das Nobelpreis-Komitee ge­troffen hatte! Denn wer etwas helleres Licht in diese Welt bringt, verdient hohe Anerkennung. Doch die Frage muss erlaubt sein, ob die Erleuchtung des 21. Jahrhunderts wirklich den drei japanischen Forschern zu verdanken ist. Und ob Erleuchtung im letzten Sinn nicht von einer höheren Instanz ausgehen muss.

Johannes hat bei seinem Nachdenken darüber, welches Licht diese Welt dringend braucht, nicht an die Öllampen seiner Zeit oder andere Lichtquellen ge­dacht, die Menschen später erfinden könnten. Für ihn war klar, das es nur Einen gibt, der in die Dunkelheit dieser Welt helles Licht hineinbringen kann: Jesus Christus, der von Gott - also aus dem Bereich des Lichtes - zu uns gekommen ist. Und er war sich ganz sicher: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Joh 1,4) Ja, er steigerte seine Aussage noch, indem er Jesus als „das wahre Licht“ bezeichnete, das alle Menschen erleuchtet (V. 9).

Die Erleuchtung, die mit Jesus in unsere Welt gekommen ist, betrifft das Leben jedes Menschen. Er bringt ein Angebot mit, das die kurze Spanne unseres Lebens in dieser Welt weit übersteigt. Denn er bietet allen, die seinen Worten vertrauen, „Leben im Über­fluss“ an (Joh 10,10 GNB). Wenn das keine gute Nach­richt ist, die das 21. Jahrhundert erleuchten kann!

Zwar stellt Johannes mit Bedauern fest: „Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“ (Joh 1,5) Aber er sieht auch Men­schen, die das großartige Angebot des Himmels er­kennen und ergreifen und mit Johannes staunend bestätigen können: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ (V. 16)

Danke, Herr Jesus, dass du mit deinem Kommen „den größten Nutzen für die Menschheit erbracht hast“. Danke, dass du unser Leben hell gemacht und ihm Inhalt und Ziel gegeben hast!

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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