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Andacht 30.09.2017

30.09.2017 | von Reinhold Paul

wueStenfUXX | photocase.de

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Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten. Jesaja 46,4

Neben den nationalen Gedenktagen im Laufe des Jah­res - wie dem „Tag der Arbeit“ und dem „Tag der deut­schen Einheit“ - haben die Vereinten Nationen noch eine ganze Reihe anderer Gedenktage eingeführt. Dazu gehört seit Ende 1990 auch der 1. Oktober als „Tag für ältere Menschen“.

Hauptsächlich wegen des Fortschritts in der Medi­zin werden die Menschen heute älter, doch es werden immer weniger Kinder geboren. Dadurch entstehen zunehmend Probleme mit der Altersversorgung und der Altenpflege. Die Alten waren auch einmal jung und klein. Damals haben die Eltern sie getragen, ver­sorgt und gepflegt. Ohne sie wären sie gar nicht über­lebensfähig gewesen. Wer wird aber die Eltern pflegen, wenn sie nicht mehr können? Zunächst sind die Kin­der dafür verantwortlich. Wenn sie aber selbst auch nicht können oder damit überfordert sind? Dann müssen der Staat und die Kirchen einspringen. Wir als Freikirche sind dankbar, dass wir in Deutschland fünf Seniorenheime betreiben, in denen aber nicht nur Adventisten wohnen.

Wir als Christen haben in dem Andachtswort noch einen weiteren Trost für unser Alter. Gott versprach den Israeliten, seinem Bundesvolk: Er wollte sie tra­gen bis ins Alter, bis sie grau wurden. Er wollte sie auf­heben, tragen und erretten. Das Letzte hat Christus auch uns versprochen, daher dürfen wir dieses Ver­sprechen auch für uns in Anspruch nehmen.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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