thematisches Seitenbild

Andacht 11.11.2017

11.11.2017 | von Friedhelm Klingeberg

es.war.einmal.. | photocase.de

es.war.einmal.. | photocase.de

Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Apos­teln: „Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?“ Petrus sprach zu ihnen: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi ...“ Apostelgeschichte 2,37-38

„Lieber Herr Klingeberg, muss ich mich eigentlich unbedingt taufen lassen? Genügt es nicht schon, Jesus einfach so nachzufolgen?“ Wer so fragt, weiß in der Regel schon ganz gut, was der Herr von ihm erwartet.

Unwillkürlich muss ich an manchen Fragesteller aus der Zeit von Jesus denken: „Wie oft muss ich mei­nem Bruder vergeben?“ „Was muss ich leisten, um das ewige Leben zu bekommen?“ Die Frage nach dem Minimum - sie geht immer knapp am Wesentlichen vorbei. Wer so fragt, sucht meist nach einem Weg, dem Wesentlichen zu entkommen, möchte aber Gott auf gar keinen Fall verärgern, sondern dessen ver­meintlichen Ansprüchen genügen, indem er immer­hin der göttlichen Mindestforderung Genüge leistet.

Seltsam, dass sich dieses Denken bis heute unter den Frommen so verbreitet ist. Diese Rechnung ist nämlich noch niemals aufgegangen. Wer so fragte, ging in der Regel schon damals „traurig davon“ - wie der reiche junge Mann, von dem in Matthäus 19 be­richtet wird - und heute ist es nicht anders. Es kann gar nicht anders sein, denn das Grundproblem besteht ebenfalls seit 2000 Jahren unverändert: Menschen meinen, selbst darüber befinden zu können, was sie für Gott zu leisten haben und was nicht. Und sie schei­tern mit diesem Versuch, weil die Beziehung zu Gott niemals auf der buchhalterischen Ebene von Soll und Haben zu regeln ist. Natürlich kann man das versu­chen, und eine Weile mag es sogar funktionieren. Aber solange das Herz nicht dabei ist, bleibt auch die inten­sivste Frömmigkeit kalt und tot.

Du fragst, ob du Jesus nicht auch ungetauft nach­folgen kannst? Selbstverständlich lässt sich das eine Weile durchhalten. Was aber hindert dich denn daran, ihm und seinem Wort dein Herz zu öffnen? Warum zögerst du, wenn er dich einlädt, ihm buchstäblich mit Haut und Haaren nachzufolgen? Fürchtest du die Peinlichkeit, tropfnass im Taufwasser zu stehen? Das öffentliche Bekenntnis zu Christus? Du hast keinen Grund, dich zu fürchten. Gib ihm dein Herz und ent­scheide dich ganz und gar - heute. Es wird die beste Entscheidung deines Lebens sein!

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

© Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

ADRAAdventverlagAdvent-Wohlfahrtswerk Bundesstelle (AWW)Theologische Hochschule FriedensauHOPE ChannelKrankenhaus WaldfriedeMedienzentrum Stimme der HoffnungDeutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG)Schulzentrum Marienhöhe