thematisches Seitenbild

Andacht 30.12.2017

30.12.2017 | von Hartwig Lüpke

luh | photocase.de

luh | photocase.de

Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich. Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben. Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich. Psalm 16,1.8-9

In wenigen Tagen werden wir das alte Jahr abschlie­ßen. Der Verkauf von Knallkörpern usw. ist angelau­fen. Böller, Feuerwerk und Lärm sollten in früheren Zeiten die Dämonen vertreiben. Heute sind sie Spaß­macher. Angst oder Spaß als „Wegbereiter“ in ein neu­es Jahr!?

David, der Beter des 16. Psalms, lebte und schrieb vom Vertrauen auf Gott. Er sagte: „Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich!“ Es ist wunderbar, vor einer Zeit, die noch dunkel vor uns liegt, so beten zu können und dabei zu wissen, dass uns unser Gott wirklich bewahrt, auch in einem finsteren Tal. Ja, es lohnt sich, bei ihm Schutz zu suchen und im Vertrau­en auf ihn unsere Wege zu gehen.

Wovor möge uns unser Herr und Heiland bewah­ren? Jeder von uns wird seine eigene Antwort auf diese Frage geben. Und das ist gut so. Alles, was uns ängstigt oder uns wichtig ist, dürfen und sollen wir unter den Schutz Gottes stellen. Denn wir leben im Vertrauen auf ihn.

Das „bewahre mich“ meint aber auch - und viel­leicht vor allem -, dass wir in ihm bewahrt bleiben, in ihm festen Halt haben und behalten, bei ihm und an seiner Hand bleiben - in guten und in bösen Tagen. Was die vor uns liegende Zeit auch bringen mag: Bewahre mich, Herr, in deiner Gnade und in deiner Wahrheit, damit mein Weg wirklich bei dir endet, der du die feste Burg und meine Zuflucht bist!

Im Gebet und nach dem Gebet und an jedem neuen Tag soll gelten: „Ich habe den HERRN allezeit vor Au­gen; steht er mir zur Rechten, so werde ich festblei­ben. Darum freut sich mein Herz und meine Seele ist fröhlich.“

David wollte, dass Gott sein Leben führte und stets sein Gegenüber blieb. Er wollte, dass Gott sein Wesen prägte und gesund erhielt. Und wenn Tage und Gefüh­le kamen, die ihm nicht gefielen? Auch dann war der Herr an seiner Seite. Deshalb brauchte David nicht zu fürchten, zu Fall zu kommen. Er wurde ja gehalten. Diese Gewissheit trug ihn und ließ ihn geborgen und mit einem Loblied im Herzen die nächsten Schritte tun.

Ich kann uns nur empfehlen, uns dieses Gebet Davids zu eigen zu machen und mit Gott in das bald beginnende neue Jahr zu gehen.

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

© Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

ADRAAdventverlagAdvent-Wohlfahrtswerk Bundesstelle (AWW)Theologische Hochschule FriedensauHOPE ChannelKrankenhaus WaldfriedeMedienzentrum Stimme der HoffnungDeutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG)Schulzentrum Marienhöhe