thematisches Seitenbild

Andacht 07.02.2018

07.02.2018 | von Harald Weigt

nild | photocase.de

nild | photocase.de

Wir dagegen haben schon jetzt Bürgerrecht im Himmel, bei Gott. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn. Er wird unseren schwachen, vergänglichen Körper verwan­deln, sodass er genauso herrlich und unvergänglich wird wie der Körper, den er selber seit seiner Auf­erstehung hat. Philipper 3,20-21 (Gute Nachricht Bibel)

Was sind das für herrliche Aussichten! Nicht nur im Film kommt der Retter der Menschheit aus einer anderen „Galaxie“; es ist auch in Wirklichkeit so.

Gott hat es uns Menschen durch die Propheten angekündigt, Christus hat es persönlich bezeugt und die Apostel haben es immer wieder gepredigt und geschrieben: Christus wird wiederkommen, alle Wun­den heilen, Ungerechtigkeit und Leidursachen beseiti­gen und alles noch einmal neu erschaffen. Was für eine beglückende Zukunft!

Besonders berührt mich, dass Jesus mir schon jetzt das Bürgerrecht seines Reiches zugesprochen hat. Ich habe mein vom Bösen infiziertes Denken und Handeln eingesehen und ihm aufrichtig bekannt - und er hat mir vergeben und mir ein ewiges Aufent­haltsrecht geschenkt.

Jetzt lebe ich in der frohen Erwartung seines Kom­mens. Die Zeitereignisse und mein Alter geben mir die Gewissheit, dass es bald sein wird, aber meine Zeit und der Zeitpunkt seines Kommens liegen in seiner Hand - das genügt mir.

In den Gleichnissen, die Jesus von den Menschen in der Erwartung seiner Wiederkunft erzählte, kommt der Herr einmal später und einmal früher als erwar­tet, einmal in der Nacht, ein anderes Mal am Tag, aber für alle kommt er letztlich doch überraschend.

Es ist also falsch, den Zeitpunkt des Kommens Jesu an irgendwelchen Ereignissen, wie Katastro­phen, kirchenpolitischen Entscheidungen oder Verfol­gungsgerüchten, festzumachen. Denn der Blick ist bei solchen bedrückenden Gedanken nicht auf Jesus und sein kommendes Reich gerichtet!

Menschen mit Gliederschmerzen warten auf den Frühling - sie freuen sich auf helle und warme Tage, weil sie wissen, dass die Schmerzen dann nachlassen; selbst wenn die Kälte noch anhält, sind sie sich sicher, dass der Frühling kommen wird.

Je turbulenter es in der Welt wird, desto zuver­sichtlicher lasst uns beten: „Dein Reich komme!“

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

© Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

ADRAAdventverlagAdvent-Wohlfahrtswerk Bundesstelle (AWW)Theologische Hochschule FriedensauHOPE ChannelKrankenhaus WaldfriedeMedienzentrum Stimme der HoffnungDeutscher Verein für Gesundheitspflege (DVG)Schulzentrum Marienhöhe