Andachten

Andacht

Andacht 21.04.2018

21. April 2018 | Johannes Fiedler

Andacht 21.04.2018

Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut! Es wurde Abend und wieder Morgen: Der sechste Tag war vergangen.

„Gott hat einen Fehler gemacht, als er am sechsten Tag den Menschen schuf!“, unterbrach ein älterer Herr meine Predigt in einem Seniorenheim. Er hatte gut zugehört, als über den Zustrom der Flüchtlinge, Krie­ge und Gewalt in der Welt gesprochen wurde. Und bei der Frage, warum das friedliche Zusammenleben der Menschen in der Welt immer schwieriger werde, hatte er die Ursache schnell gefunden: Gott.

Sicher wird keiner annehmen, dass Gott Freude daran hat, wie wir heute miteinander und mit seiner Schöpfung umgehen. Die Unsicherheiten und die Be­drohungen des Lebens steigen unaufhörlich; selbst die Luft zum Atmen wird in den Großstädten zum Problem. Wo liegt der Fehler?

An der ursprünglichen Schöpfung kann es nicht liegen. Denn zu diesem Zeitpunkt war alles „sehr gut“. Auch der Mensch, als Mann und Frau nach dem Bilde Gottes geschaffen (siehe V. 27), war imstande und voll ausgestattet, die Schöpfung in Besitz zu nehmen und zu bewahren. Sein Wohnplatz, der Garten Eden, bot eine üppige Früchtevielfalt. Sogar ein Baum war dar­unter, „dessen Frucht Leben schenkt“, und einer, „der Gut und Böse erkennen lässt“ (1 Mo 2,9 Hfa).

Vorsorglich hatte Gott warnend darauf hingewie­sen, dass Unabhängigkeit von ihm den Tod bedeuten würde. Als Eva sich entschied, der fremden Stimme mehr zu vertrauen als den klaren Worten ihres Schöp­fers, hatte sie die Vergänglichkeit und den Tod für alle Nachkommen gewählt. Denn unabhängig von Gott ist jedes Leben bedroht und begrenzt. Das ist die Welt, in der wir heute leben.

Aber Gott hat seine aus dem Ruder gelaufene Men­schenwelt nicht aufgegeben oder sich selbst überlas­sen. Er ist in seinem Sohn Jesus Christus zu uns ge­kommen und hat den Betrug entlarvt, dem Eva zum Opfer gefallen war. Er bietet allen Menschen, die sei­nen Worten vertrauen, einen Neuanfang: „Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekom­men, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Über­fluss.“ (Joh 10,10 GNB) Oftmals hat der Betrüger Tod und Zerstörung erreicht. Danke, Jesus, dass du allen, die dir vertrauen, einen Neubeginn ermöglichst!

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