Andachten

Andacht

Andacht 24.04.2018

24. April 2018 | Friedhelm Klingeberg

Andacht 24.04.2018

Und Jesus ging aus dem Tempel fort und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels. Er aber sprach zu ihnen: ... Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.

„Lieber Herr Klingeberg, muss nicht der Tempel erst wiederaufgebaut werden, bevor Jesus wiederkommen kann?“ Schon immer haben sich begeisterte Bibelleser dafür interessiert, was alles noch geschehen wird oder geschehen muss, bevor Christus tatsächlich wieder­kommen kann. Die Faszination der biblischen Bot­schaft ist offenbar ungebrochen. Denn auch Fernkurs­teilnehmer, die über den Hope Channel erstmals in ihrem Leben mit Gottes Wort in Berührung kommen, steigen mit Elan gleich in das Studium der Offenba­rung ein und lassen sich von der Kraft der propheti­schen Bilder und Symbole fesseln.

Dass sie sich damit den schwierigsten Teil des Evangeliums zuerst vornehmen, schreckt sie in keiner Weise, und im Prinzip ist das wunderbar. Nur manche Frage zeigt dann irgendwann, dass sie Hilfe brauchen, um die Gute Nachricht wirklich zu verstehen. Die Gute Nachricht, dass wir uns auf Gottes Wort felsen­fest verlassen dürfen, weil immer auch eintrifft, was dieses Wort verspricht. Das galt für das Wort Jesu über die Zerstörung des Tempels, das sich 70 nach Christus auf schreckliche Weise erfüllte, und es gilt ebenso für jene Endzeitverheißungen, die wir speziell in den prophetischen Büchern der Bibel finden und deren Erfüllung in aller Deutlichkeit auf die Nähe der Wiederkunft Jesu hinweist.

Den Wiederaufbau des Tempels werden wir sicher nicht mehr erleben, denn schon der zaghafteste Ver­such in dieser Richtung würde den gesamten Nahen Osten, vielleicht sogar die Welt, in Flammen setzen. Aber wer sagt uns eigentlich, dass wir unsere Auf­merksamkeit nur auf die schweren, unerfreulichen Anzeichen des Endes richten sollen? Ich persönlich blicke viel lieber auf das letzte entscheidende Zeichen, das Jesus selbst uns in Matthäus 24,14 genannt hat: „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ Dieses Zeichen er­füllt sich heute buchstäblich vor unseren Augen. Weil ich das täglich erlebe, bin ich sicher: Jesus kommt bald! Auch heute dürfen wir in der Vorfreude auf IHN leben.

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