Andachten

Andacht

Andacht 27.04.2018

27. April 2018 | Heidemarie Klingeberg

Andacht 27.04.2018

Und er [Jesus] stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille.

„Der See Genezareth ist mit 212 m unter dem Meeres­spiegel der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Erde. Gespeist wird er vom Jordan, der durch den Zusammenfluss von drei Quellflüssen im Hermongebirge entsteht. Er ist das wichtigste Trinkwasser­reservoir Israels. Abhängig vom Wasserstand ist der See bis zu 21 km lang und 12 km breit. Die Wasser­fläche beträgt 165 km2, der Umfang 53 km und die maximale Tiefe 46 m.“ (www.israelmagazin.de)

Der See ist allerdings auch für seine unerwartet auftretenden Windböen bekannt. Gerade noch eine angenehme Bootsfahrt an einem lauen Abend, und plötzlich - ohne Warnung - „erhob sich ein großer Windwirbel“ (V. 37). Der Evangelist Matthäus spricht im Parallelkapitel sogar von einem Erdbeben, grie­chisch seismos (Mt 8,24). Die Jünger Jesu - einige von ihnen erfahrene Fischer, an Stürme auf diesem tückischen Gewässer gewöhnt - versuchten in Panik, das Wasser aus dem nahezu überfluteten Boot zu schöp­fen.

Dass Jesus mit ihnen eingestiegen war, hatten sie völlig vergessen. „Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?“ (Mk 4,38) Ihr Herr gab ihnen eine angesichts der Todesgefahr fast zynisch wirkende Antwort: „Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (V. 40)

Kennen wir das? Ein Ereignis in unserem Leben wirbelt alles durcheinander - und nichts ist mehr so wie vorher? In der E-Mail-Signatur eines Freundes las ich den bemerkenswerten Satz: „Sage deinem Gott nicht, wie groß dein Sturm ist - sage deinem Sturm, wie groß dein Gott ist!“ Dieser Satz könnte unsere ge­samte Lebensperspektive verändern. „Sturm, Gefahr, Krankheit, Problem, Krise - nehmt euch in Acht! Ich habe einen großen Gott, den Schöpfer des Univer­sums, der Wind und Wellen befiehlt: , Schweigt und verstummt!' Und alles wird still.“

Welch eine Herausforderung, ein solches Vertrau­en aufzubringen: „Yes, He can! Ja, Er schafft das!“ Mit keiner geringeren Gewissheit als dieser Zuversicht darf ich heute in diesen Tag gehen.

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