Andachten

Andacht

Andacht 03.05.2018

03. Mai 2018 | Nicole Günther

Andacht 03.05.2018

Der Krieg zwischen Syrien und Israel war vorbei. Schon seit mehr als zwei Jahren herrschte Frieden.

Was für ein herrlicher Zustand! Der Krieg in Syrien war seit zwei Jahren vorbei - es herrschte Frieden. Friede kann als ein heilsamer Zustand der Stille und Ruhe definiert werden, als Abwesenheit von Störung und Beunruhigung - besonders von Krieg. Wie aber sieht es heute aus? Während ich diese Zeilen schreibe, tobt der Krieg in Syrien. Von März 2011 bis April 2016 wurden 400.000 Menschen getötet und über elf Mil­lionen Syrer sind auf der Flucht. Es gibt niemanden, der nicht ein Familienmitglied gewaltsam verloren hat.

Ich bin erschüttert darüber, was Menschen einan­der antun können und das auch noch im Namen Got­tes rechtfertigen. Es ist für mich unfassbar. Krieg - ein furchtbares Wort. Glücklicherweise ist es bisher für die meisten von uns nur ein Wort, doch der Krieg hat spätestens mit den furchtbaren Anschlägen in Paris auch in Europa begonnen, als Menschen in einer Konzerthalle als Geiseln genommen wurden und ster­ben mussten. Kein besonders erbauliches Thema.

Im heutigen Bibeltext heißt es, dass seit zwei Jah­ren endlich Frieden zwischen Syrien und Israel herrschte. Was für ein tolles Lebensgefühl muss das gewesen sein! Endlich zur Ruhe kommen und in Frieden leben. Ein Zustand, von dem viele Menschen heute nur träumen.

Ich sehne mich danach und hoffe sehr, dass dies schon recht bald sein wird - in völligem Frieden leben zu dürfen. Ein Leben ohne Angst vor Bedrohungen durch Krankheit, familiäre Krisen, Arbeitsplatzver­lust und letztlich immer dem Tod. Ein Leben in völli­gem Frieden - in jeglicher Hinsicht. Welch eine genia­le Zeit muss das sein. Manche sagen zwar, der Himmel müsse auf Dauer doch langweilig sein, doch ich bin überzeugt, dass diese völlig falsche Vorstellung vom Himmel und von Gott viel zu kurz gedacht ist. Oder brauchen wir etwa Terror, Gewalt, Krankheit und Tod, um uns lebendig zu fühlen?

Ich denke, wir können uns heute noch nicht ein­mal ansatzweise vorstellen, welch ein großartiges, erfülltes Leben uns einmal erwarten wird. Und eines werden wir garantiert niemals haben: Langeweile. Ich freue mich auf ein Leben in Frieden, im Einssein mit Gott und mit allen anderen. Möge er uns alle bis dahin schützen und durch sämtliche Kriege auf dieser Welt hindurchtragen.

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