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Der Vulkanausbruch und seine mögliche Bedeutung für mich

Ein Kommentar von Klaus van Treeck

Nach dem Vulkanausbruch in Island gibt es täglich neue Meinungen zur Bedeutung dieser Naturkatastrophe für unsere Erde und unsere Zukunft. Alte Sagen und Schriften, Wissenschaftler, Forscher und Publizisten werden herangezogen, um dem Ereignis einen Sinn zu geben. Verschwörungstheorien, Prophezeiungen, Spekulationen und Presseberichte halten die Suche nach Antworten wach.

Nach biblischer Überlieferung haben Naturkatastrophen eine besondere Bedeutung für den Alltag. Sie sollen mich anregen, dem täglichen Leben – essen, trinken, feiern, arbeiten – wieder einen „Sinn“ zu vermitteln (Matthäus 24, Verse 28+29). Meine Würde, meine Werte und meinen Mitmenschen soll ich nicht aus den Augen verlieren (Matthäus 24, Verse 48 + 49). Für die Benachteiligten soll ich mich aktiv und engagiert einsetzen, das Herz sprechen lassen (Matthäus 25, Verse 31 – 46). Naturkatastrophen deuten auf die Endlichkeit und Vergänglichkeit des eigenen Lebens und dieser Erde hin. Nicht um mich in eine Weltuntergangsstimmung zu treiben oder Termine für das Ende der Welt zu setzen, sondern die Hoffnung auf eine veränderte neue Welt lebendig zu erhalten. Wenn Jesus vertrauenswürdig ist, dann ist irgendwann einmal das Ende dieser Welt der Anfang einer neuen Welt, in der sich meine Hoffnungen und die Sehnsüchte der Natur vollendet erfüllen Offenbarung 21 und 22).

Darüber nachzudenken und  mich neu auszurichten, dazu regt mich der Vulkanausbruch erneut an.

Klaus van Treeck ist Vorsteher der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Norddeutschen Verband

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