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Tief beeindruckt und zufrieden

Ein Kommentar von Klaus van Treeck

01.05.2010/KvT. Die Erlebnisse der vergangenen Woche haben mich als Vorstandsmitglied adventistischer Einrichtungen tief beeindruckt. Die Berichte über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der weltweit tätigen Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe, ADRA, haben mich bewegt. Durch ihren persönlichen Einsatz haben sie ein professionelles und effizient arbeitendes Netzwerk aufgebaut, um kulturelle, politische und religiöse Grenzen zu überwinden, um mit Vergessenen und Hilfsbedürftigen neue Perspektiven zu ermöglichen. Das atmet für mich den Geist tatkräftiger, christlicher Nächstenliebe. Ich bin überzeugt, jeder Cent oder Euro an Spendengeld bewirkt Gutes. Davon konnte ich mich anhand der Bilanz überzeugen.


Beindruckend war der Jahresbericht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des adventistischen Medienzentrums der Stimme der Hoffnung (Hope Channel). 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche senden sie Radio und Fernsehprogramme über ASTRA. Mit einem Haushaltsvolumen von ca. 3,6 Millionen Euro betreiben sie noch eine Blindenhörbücherei, ein Bibelstudieninstitut und Internetangebote. Dahinter stecken Leidenschaft und höchste fachliche Professionalität. Kein Wunder, dass die Spendeneinnahmen deutlich gestiegen sind. Leistung macht sich auch in dieser Hinsicht bezahlt. Das erst kürzlich eingeweihte neue Medienzentrum in Alsbach–Hähnlein kommt räumlich schon an seine Grenzen. Neue Lagerräume müssen geschaffen werden, um vorhandene Räume für die Produktion frei zu machen. Angebote für den Neubau liegen bereits vor, doch die Mittel fehlen noch.

Im Schulzentrum  Marienhöhe in Darmstadt erfolgt in den nächsten Wochen die Grundsteinlegung für ein lang ersehntes neues Unterrichtsgebäude. Das „Alte Schülerheim“ musste dem Neubau weichen. Der Vorstand des Schulzentrums befasste sich auch mit der Problematik sexueller Gewalt. Alle Lehrkräfte und Angestellten erhalten in den nächsten Wochen die von der Freikirche erarbeitete Broschüre „Sexueller Gewalt begegnen“. Jeder wird verpflichtet, einen Verhaltenskodex zur Prävention sexueller Gewalt zu unterzeichnen. Damit kommt der Vorstand noch stärker seiner Verpflichtung nach, den Schülerinnen und Schülern einen Schulbesuch zu ermöglichen, der ihre Intimsphäre nachhaltig schützt. Vorstand und Schulleitung unterstreichen den Grundsatz: Opferschutz vor Täterschutz und Schulschutz. Opfern wird die volle Hilfe und Unterstützung zugesagt.

Dankbar und mit Achtung vor Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der besuchten Institutionen findet eine ereignisreiche Woche mit einer Bahnfahrt bei herrlichem Sonnenschein entlang des Rheins von Mainz nach Bad Godesberg am Donnerstag ihre Abrundung. Unter professioneller Beratung kann ich die eigene Tätigkeit reflektieren und neue Impulse aufnehmen.

Klaus van Treeck ist Vorsteher der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Norddeutschen Verband, Hannover

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