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Acht Adventisten unter den 28 Opfern des Bus-Massakers in Kenia

29.11.2014 16:38 | APD, VEF | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

Mandera/Kenia, 29.11.2014/APD   Mindestens acht Mitglieder der evangelischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind unter den 28 Opfern des Massakers an Fahrgästen eines Linienbusses, das am Samstagmorgen, 22. November, im Nordosten Kenias durch Al-Shabaab-Terroristen verübt worden ist. Das bestätigten Vertreter der adventistischen Kirchenleitung in Ost-Zentralafrika, mit Sitz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, auf Anfrage der australischen Kirchenzeitschrift „Record“.

Nach Angaben von CNSnews.com stoppten die Terroristen bei Mandera den Bus mit 59 Plätzen, der in Richtung Nairobi unterwegs war und hätten die Passagiere befragt, um herauszufinden, ob sie Muslime seien.

„Sie haben mich gefragt, wie oft ich am Tag bete und forderten mich auf, einen Koranvers auswendig aufzusagen“, sagte einer der Überlebenden des Massakers gegenüber „Daily Nation“. „Wer auf diese Aufforderungen nicht in befriedigender Weise antworten konnte, musste sich mit dem Kopf nach unten in die schlammige Straße legen“. Dort seien die Herausgesuchten erschossen worden.

Am 24. November berichtete „The Standard“, dass von einer kleinen adventistischen Kirchengemeinde in Mandera, im äußersten Nordosten Kenias, im Dreiländereck Kenia-Äthiopien-Somalia, mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder bei dem Massaker umgekommen sei. „Wir haben zehn Mitglieder verloren“, sagte der adventistische Pastor David Matheka gegenüber „The Standard“. Es wäre sehr wahrscheinlich, dass die Adventisten in diesem Frühbus auf dem Weg zum Gottesdienst gewesen seien.

 

Die militante Terrorgruppe Al-Shabaab, mit Basis in Somalia, hat die Verantwortung für das Verbrechen übernommen. In ihrer Erklärung bezeichnet sie die christlichen Opfer des Massakers als „Kreuzfahrer“. Der Angriff sei eine Vergeltung für Razzien der Polizei in der Vorwoche, welche diese in Moscheen von Mombasa, der zweitgrößten Stadt in Kenia, mit einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung, durchgeführt habe.

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