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„Bioherba“ trennt sich von „EDEN“ und „granoVita“

29.12.2014 12:12 | APD | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

Lüneburg, 29.12.2014/APD   Seit dem Verkauf des „DE-VAU-GE“ Gesundkostwerkes in Lüneburg und Tangermünde bei Stendal im Jahr 2007 wird der damals nicht mitverkaufte Bereich Reformhaus und Naturkost als Teil der „Bioherba“-Gruppe unter der Regie der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Heimertingen bei Memmingen (Bayern) weitergeführt. Nun hat sich die Bioherba-Gruppe vom Hauptteil ihres Geschäftsbereiches natürliche und gesunde Lebensmittel getrennt und zum 31. Dezember 2014 an den Schweizer Nahrungsmittelhersteller „Hügli“ verkauft, meldet der Onlinedienst der Zeitschrift „Adventisten heute“. Den Hauptbestandteil des verkauften Bereiches bilden die beiden Nahrungsmittelmarken „EDEN“ und „granoVita“. Somit verbleibt bei der „Bioherba“-Gruppe das Geschäft mit Pharma-Artikeln und Naturkosmetik. Zwei weitere Standorte des Unternehmens befinden sich in Großbritannien und Kanada.

Abgewickelt wird der Kauf durch „Hüglis“ Tochterfirma „Heirler Cenovis“ in Radolfzell am Bodensee.

Unter dem Label „granoVita“ werden Müslis, Soja-Jogurts, Bio-Snacks, vegetarische Feinkostprodukte, wie Pasteten, Würstchen und Schnitzel, sowie Sojadrinks und Nussmuse verkauft. „EDEN“ ist auf vegetarische und vegane Produkte spezialisiert sowie auf Gemüse- und Fruchtsäfte.

Im Rahmen der weitläufigen Reformbewegung wurde 1899 in Friedensau bei Magdeburg von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten der „Deutsche Verein für Gesundheitspflege“, später „DE-VAU-GE GESUNDKOSTWERK GmbH“ zur Herstellung von vollwertigen Lebensmitteln, gegründet. Als erstes Werk in Deutschland produzierte es bereits damals die traditionsreichen Getreide-Knusperflocken, hergestellt aus dem vollen Weizen-, Gersten- oder Reiskorn. 1912 zog das Unternehmen nach Hamburg und 1976 nach Lüneburg. 1998 wurde ein weiteres Werk in Tangermünde bei Stendal errichtet mit Produktionsanlagen für Frühstücks-Cerealien und Müsli-Riegeln.

Nach dem Verkauf des „DE-VAU-GE“ Gesundkostwerkes in Lüneburg und Tangermünde zog die verbliebene „Bioherba“-Gruppe 2007 nach Heimertingen. Das Unternehmen lieferte ab 1965 „granoVita“-Produkte und ab 1999 nach der Übernahme von „EDEN“ dessen Erzeugnisse vor allem an den deutschen „neuform“-Reformhausmarkt.

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