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Adventistische Weltkirchenleiter helfen beim Bau einer Kirche

23.01.2015 06:28 | APD | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

Silver Spring, Maryland/USA, 23.01.2015/APD   Jedes Jahr im Januar überprüft die Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten im sogenannten PREXAD (President’s Executive Advisory) während einer Woche Erreichtes und berät Strategien und Planungen der Kirche für die nächsten fünf Jahre. Nach Angaben von Adventist News Network (ANN) lud am 14. Januar Pastor Ted N. C. Wilson, Präsident der adventistischen Weltkirchenleitung, am Tagungsort in La Romana/Dominikanische Republik seine neun Vizepräsidenten sowie die dreizehn überregionalen und kontinentalen Kirchenleiter zur Mitarbeit am Neubau der etwa 40 Besucher fassenden „Villa Caoba Kirche“ ein.

La Romana ist mit rund 190.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt der Dominikanischen Republik. Die „Villa Caoba Kirche“ sei die kleinste der sechs adventistischen Kirchengemeinden, die er in La Romana betreue, sagte Pastor Esteban Paredes. Bis zum Neubau habe die Gemeinde in einem bescheidenen Blechgebäude mit einem Boden aus gestampfter Erde, der bei Regen schlammig wurde, Gottesdienst gefeiert.

In Zusammenarbeit mit der adventistischen Freiwilligenorganisation „Maranatha Volunteers“, die weltweit an einem Tag vorgefertigte Kirchenbauten erstellt, hätten die 29 Kirchenleiter auf dem vorbereiteten Bauplatz Backsteinmauern errichtet, bereits bestehende Wände gestrichen und das Blechdach montiert. Zudem sei neben der Kirche, mittels einer vorgefertigten Metallkonstruktion, ein weiterer Raum für die Kinder erstellt worden. Die Kirche soll 13.000 Euro kosten und sei größer als übliche Ein-Tages-Kirchenbauten von „Maranatha Volunteers“. Es wären auch Toilettenanlagen für Frauen und Männer eingebaut sowie ein 60 Meter tiefer Brunnen gegraben worden, aus dem 83 Liter Wasser pro Stunde heraufgepumpt werden könnten. Damit hätten die Anwohner im Stadtteil, die bisher per Tanklastwagen mit Trinkwasser versorgt worden seien, zu festgelegten Zeiten die Möglichkeit, Wasser in der Kirche zu beziehen. Zehn Tage nach der Errichtung schließe eine Maranatha-Freiwilligengruppe das Projekt ab. Die einzige weibliche Vizepräsidentin der Weltkirchenleitung, Ella Simmons, habe zunächst Malerarbeiten verrichtet, bis sie zum Mauern von Backsteinen „befördert“ worden sei, berichtete sie.

Straßenbezeichnung mit Namen der Adventistin Ellen G. White

In La Romana wurde am 10. September 2014 die Straße „Valle 7ma“ in „Elena G. de White-Straße“ umbenannt. Die Feier des neuen Straßennamens fand am 15. Januar durch Bürgermeisterin Maritza Suero statt. Dadurch sollte die Mitbegründerin der adventistische Kirche, Ellen G. White (1827-1915), und ihr Schrifttum zu Themen, wie Gott, Gesundheit und Familie, gewürdigt werden, teilte die nordamerikanische Kirchenzeitschrift „Adventist Review“ mit. Es wäre weltweit das erste Mal, dass eine Straße nach ihr benannt worden sei.

„Worte allein genügen nicht, um solch eine Persönlichkeiten der christlichen Welt hier in La Romana zu ehren“, sagte die Bürgermeisterin bei der Feier zur Namensgebung der Straße. Sie hieß laut der Kirchenzeitschrift zur Zeremonie den adventistischen Weltkirchenpräsidenten Pastor Ted N. C. Wilson und weitere Kirchenleiter willkommen.

Wilson dankte der Bürgermeisterin für ihre Bemühungen um die Religionsfreiheit und des Gedenkens an Ellen G. White mit der Namensgebung der Straße. Am Ende der Zeremonie im Rathaus der Stadt habe Maritza Suero den Adventisten ein Grundstück von 500 Quadratmetern im Wert von 88.000 Euro geschenkt, damit darauf eine weitere adventistische Kirche gebaut werden könne, so „Adventist Review“.

Adventisten in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik mit mehr als zehn Millionen Einwohnern leben rund 291.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in 711 Kirchengemeinden am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag, Gottesdienst feiern. Die dortigen Adventisten unterhalten 67 Grundschulen, eine Mittelschule, ein College, eine Universität, ein medizinisches Zentrum, ein Kinderheim sowie eine Radiostation und ein Landesbüro der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA.

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