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Präsident der weltweiten Adventisten spricht Nepal sein Beileid aus

28.04.2015 08:25 | APD | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

„Christi Erbarmen durch unser Handeln sichtbar machen“

Silver Spring, Maryland/USA, 28.04.2015/APD   Das verheerende Erdbeben der Stärke 7,8, welches am Samstag, dem 25. April um 11:56 Uhr Ortszeit die Region um die nepalesische Hauptstadt Kathmandu erschütterte, hat über 3.800 Todesopfer und mehr als 6.500 Verletze gefordert. Häuser und Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Der Präsident der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ted N. C. Wilson (Silver Spring, Maryland/USA), sprach den Menschen in Nepal sein Beileid aus.

„Das Leiden der Menschen bricht uns das Herz, sodass wir den Tausenden Familien, die Leid erfahren haben, unser aufrichtiges Mitempfinden aussprechen“, sagte Wilson. „Wir haben jetzt die Gelegenheit, die Liebe Christi und sein Erbarmen durch unser Handeln sichtbar zu machen. Adventisten sind aufgerufen, das ihnen mögliche zu tun, um jenen Halt und Trost zu vermitteln, die einen geliebten Menschen verloren haben, und materielle Unterstützung denen zukommen zu lassen, die Hilfe dringend brauchen .“

Obwohl Adventisten ihren Gottesdienst am Samstag, dem biblischen Sabbat, feiern, sei bisher nicht bekannt, dass „ein Adventist während des Erdbebens getötet wurde“, teilte Pastor Umesh Pokharel, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nepal, laut der nordamerikanischen Kirchenzeitschrift „Adventist Review“ mit. In Nepal gibt es 8.859 erwachsen getaufte Mitglieder in 26 Kirchen- und 80 Hausgemeinden. Nach einem ersten Überblick seien allerdings vier adventistische Kirchengebäude schwer beschädigt worden.

Da der Samstag in Nepal ein arbeitsfreier Tag ist, würden auch andere christliche Konfessionen am Samstag Gottesdienst feiern. Laut Pokharel seien eine Reihe dieser Christen, die beim Gottesdienstbesuch starben, inzwischen beerdigt worden.

Während des Erdbebens habe der Pastor einen Gottesdient in der adventistischen Gemeinde in Newari, etwa 20 Kilometer außerhalb von Kathmandu, gehalten. „Wir sahen wie vor unseren Augen Häuser einstürzten. Doch uns geschah nichts, wir blieben bewahrt.“

Das adventistische „Scheer Memorial Hospital“, ein 150-Betten-Krankenhaus außerhalb der Hauptstadt, ist erhalten geblieben, so Pokharel. Es sei mit Hunderten von Menschen, die medizinisch betreut würden, überfüllt. Auch das Bürogebäude der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Nepal in Kathmandu wäre funktionsfähig, sodass Hilfsmaßnahmen mit den Schwerpunkten Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser, Hygiene und sanitäre Anlagen vorbereitet würden.

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