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Hurrikan „Irma“: Adventisten beklagen Verwüstungen in der Karibik

11.09.2017 10:56 | APD | von Zentralredaktion

News des Adventistischen Pressedienstes

 

Hurrikan „Irma“: Adventisten beklagen Verwüstungen in der Karibik

 

 

Von „Irma“ zerstörte adventistische Kirche auf Anguilla
© Foto: Royston Philbert/IAD News

Miami, Florida/USA, 11.09.2017/APD   Hurrikan Irma ist mit der höchsten Einstufung (Kategorie 5) über die Karibik Richtung US-Bundesstaat Florida gezogen. Der Rekord-Atlantiksturm hinterließ schwerste Verwüstungen und tausende Obdachlose mit steigenden Todeszahlen. Auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat schwere Schäden an ihren Gebäuden zu beklagen. Wie die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Mittelamerika (Inter-American Division, IAD), mit Sitz in Miami, Florida/USA, mitteilte, sind bisher jedoch keine Todesopfer unter Kirchenmitgliedern bekannt.

„Mehrere adventistische Kirchengebäude und Schulen sind beschädigt oder zerstört worden“, berichtete Pastor Israel Leito, Präsident der IAD. Er stehe in Kontakt zu den Kirchenleitern vor Ort, so IAD News. „Wir wissen von Schäden auf den Inseln Antigua, Anguilla, Barbuda, St. Maarten, St. Thomas, Tortola und vielen mehr, aber die Information ist lückenhaft, da momentan das Kommunikationssystem ausgefallen ist.“

Die Gebäude auf der Insel Barbuda seien laut Regierungsangaben zu 95 Prozent zerstört. In Puerto Rico, Haiti und der Dominikanischen Republik hätte es zwar kräftig geregnet, dort sei jedoch kein größerer Schaden verzeichnet worden, teilte Leito mit. „Unsere Hauptsorge gilt jetzt der persönlichen Sicherheit unserer Kirchenmitglieder und nicht so sehr der Infrastruktur“, so Leito. Sobald es möglich sei, würde besondere Hilfe für Gemeindeglieder und Kirchen von der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Mittelamerika (IAD) geleistet.

Das Krisenkoordinations-Komitee der IAD hatte sich bereits vor dem Sturm mit Mitarbeitern der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA getroffen, um die Reaktion zu überwachen und die Verteilung von Hilfsgütern über die ADRA-Büros vor Ort zu koordinieren. Auch seien Freiwillige (Pastoren und Kirchenmitglieder) geschult worden, wo es möglich sei, Hilfe zu leisten.

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