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Wir bauen Gemeinden

Neben der Sanierung, Instandhaltung und Modernisierung der bestehenden Objekte plant der Süddeutsche Bauverein auch kirchliche Neubauprojekte sowie kleinere wie größere Um-, An- und Ersatzbauten. So entstehen neue Kirchengebäude und bestehende Objekte können erweitert und ausgebaut werden.


Die vierteljährlichen Kapellenbauspendensammlungen in den adventistischen Gemeinden im Süddeutschen Verband dienen ausschließlich zur Finanzierung dieser Gemeindehaus- bzw. Kapellenbauprojekte.
Im Fokus steht hier die Solidarität: Gemeinsam für die sammeln, die dringend ein neues Gemeindehaus benötigen.

Hier die Kapellenbaubriefe 2017:

Kapellenbaubrief 1/2017

Kapellenbaubrief 2/2017

KAPELLENBAUPROJEKTE 2017

Die Kapellenbauspenden in diesem Jahr sind für die Bauprojekte in Esslingen, Regensburg, Bamberg und Korbach bestimmt.


ESSLINGEN

Esslingen am Neckar liegt etwa zwölf Kilometer südöstlich von Stuttgart und zählt mit über 90.000 Einwohnern zur elfgrößten Stadt in Baden-Württemberg. Die strategische Lage am Neckar hat dazu geführt, dass sich nicht nur die Römer am Ort niederließen, sondern dass bereits im Frühmittelalter Kapellen, Kirchen und Klöster gebaut wurden. Im Jahr 777 wurde Esslingen erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1229 das Stadtrecht. Mehr als 200 Fachwerkbauten aus dem 13. bis 16. Jahrhundert zieren heute noch die Stadt, darunter das älteste Fachwerkhaus Deutschlands, so dass Esslingen zu einer der besterhaltenen Altstädte in Südwestdeutschland zählt.

Alte Ansicht der Kapelle aus 1961

Auch die Adventgemeinde Esslingen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde 1910 mit zehn Adventisten gegründet und wuchs bis 1922 auf 49 Personen an. In den 30er-, 40er- und 50er-Jahren schlossen sich weitere Personen der Gemeinde an, so dass die Mieträume zu eng wurden und der Bauverein 1961 das heutige Gemeindehaus baute (siehe Bild).
Das Wachstum ging weiter, bis 1976 insgesamt 127 Glieder mit 40 Kindern und Jugendlichen zum Gottesdienst kamen. Nun platzte die Kapelle aus allen Nähten, worauf 1977 die Tochtergemeinde Ostfildern-Ruit gegründet wurde. Die Freude über diese Entwicklung war groß, trotzdem litt die Muttergemeinde lange unter dem Gliederverlust, da vor allem junge Geschwister nach Ostfildern wechselten. Heute zählt die Gemeinde Esslingen allerdings wieder 85 Glieder mit 25 Kindern und Jugendlichen, ist lebendig und aktiv und bietet ein vielfältiges Programm für ihre Geschwister und Gäste an.

Nach 55 Jahren intensivem Gemeindeleben ist das Gebäude mittlerweile aber sehr in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik sowie den Anforderungen an ein zeitgemäßes Gemeindezentrum. Brandschutz, Gebäudesicherheit, Elektrik, Dach- und WC-Sanierung sowie Fensteraustausch und Wärmedämmung würden sehr hohe Sanierungskosten verursachen. Es fehlt an der Barrierefreiheit, einem Foyer und an ausreichende WC-Anlagen. Auch der Gemeindesaal ist für die Anzahl der Besucher mittlerweile viel zu klein und zu niedrig, so dass insgesamt die gesamte Raumstruktur des Gebäudes nicht mehr für die Gemeinde passt.

Seit 2016 ist Esslingen neues Kapellenbauprojekt in Baden-Württemberg. Durch einen Ersatzbau sollen die Mängel und Defizite des Bestandes behoben werden. Ein erster Vorentwurf zeigt das Potential, was auf dem bestehenden Grundstück möglich ist und wie ein neues attraktives Gemeindezentrum aussehen könnte. Die Planungs- und Baukosten für diesen Neubau betragen ca. 1,2 - 1,3 Mio. €. Gemeinsam mit der Gemeinde, der Vereinigung und dem Bauverein wollen wir diese Summe aufbringen, damit das Kapellenbauprojekt realisiert werden kann.

Vorentwurfsplanung für neues Gemeindezentrum

Gemeinsam mit der Gemeinde, der Vereinigung und dem Bauverein wollen wir diese Summe aufbringen, damit das Kapellenbauprojekt realisiert werden kann.

Weitere Informationen zum Bauprojekt und wie die Gemeinde unterstützt werden kann findes sich im Flyer "Wir bauen Gemeinde".

 

 

Regensburg

REGENSBURG

Das Baugrundstück an der Alten Nürnberger Straße 13 wurde bereits 2012 gekauft. Die Baugenehmigung liegt seit November 2016 vor. Im Juni 2017 wurde der Bauvertrag für die Rohbauarbeiten unterzeichnet, so dass dem Baubeginn im September 2017 nichts mehr im Wege steht. Wir rechnen dann mit einer 15-18 monatigen Bauzeit, so dass die Fertigstellung zum Jahreswechsel 2018/2019 geplant ist.

Bamberg

BAMBERG

Bamberg ist seit 2013 Kapellenbauprojekt. Das alte Gebäude ist baufällig und zu klein, wir suchen daher für die Gemeinde eine neue Raumlösung. Für ein neues Gemeindehaus sind voraussichtlich 1,0 - 1,2 Mio. € ohne Grundstück erforderlich. Da Ende 2016 bereits Finanzmittel bei Gemeinde, Vereinigung und Bauverein von ca. 650.000 € zur Verfügung stehen, wird aktuell nach einem geeigneten Grundstück gesucht.

 

 

Korbach

KORBACH

Korbach, wo liegt das eigentlich? Korbach ist Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Hessen - manche Zungen setzen noch hinzu „… in Hessisch-Sibirien“. In der Tat ist man von dieser kleinen über 1.000 Jahre alten Stadt, mit etwas über 20.000 Einwohnern, schneller in Paderborn und Dortmund oder sogar an der Weser und Ems als in Frankfurt am Main oder dem Rhein. Wir befinden uns demnach im äußersten Norden nicht nur Hessens sondern des Süddeutschen Verbandes insgesamt.

Seit vielen Jahrzehnten gibt es in Korbach Adventisten. Sie versammeln sich in einer umgebauten Hinterhauswerkstatt. In den 1990er Jahren kamen viele Deutsche aus Russland nach Korbach und Umgebung, so dass die kleine Gemeinde schnell zur Heimat vieler Geschwister und deren Familien wurde.

Im Gemeindehaus ist seit fünfzehn Jahren kaum noch Platz. Der Saal, eigentlich für 50 bis 60 Personen ausgelegt, fasst zum Gottesdienst gerade so noch alle Geschwister, Kinder, Jugendliche und Gäste, denn die Anzahl geht schnell auf 70 bis 90 Personen hoch. Neben dem Saal und dem Eltern-Kind-Raum gibt es nur noch einen Mehrzweckraum für Kinder, Jugendliche, Potluck und andere Veranstaltungen. Trotz dieser beengten Verhältnisse hat die Gemeinde in der Vergangenheit Kinderbibelwochen durch­geführt. Zu einem Evangelisationswochenende musste 2014 allerdings auf das Bürgerhaus in Korbach ausgewichen werden. Regelmäßig treffen sich die Pfadfinder  und die Tischtennisgruppe im Haus sowie Geschwister wochentags zu Bibel- und Gebetsstunden. Noch enger als eng geht es zu, wenn die ADRA-Aktion „Kinder helfen Kinder“ ansteht - denn dann wird hier kräftig gepackt, sortiert und gelagert. In den letzten drei Jahren gab es jährlich bis zu 5 Taufen, so dass die Gemeinde weiter wächst.

Ein neues Gemeindehaus möchte ein aktiver Pfeiler der Gemeinde Jesu in Korbach sein, um in noch stärkeren Maße den Menschen in Korbach und Umgebung auf Gott aufmerksam zu machen und sie in der Nachfolge Jesus zu begleiten. Hierzu soll ein vergrößertes Gemeindehaus ganz wesentlich beitragen. Die Gemeinde möchte selbstbewusst, aus sprichwörtlich zweiter Reihe, weiter offensiv in das Bewusstsein aller Menschen in Korbach und Umgebung mit unserem wunderbaren Angebot von Jesu Liebe und Gnade treten.

Bereits zweimal ist ein Kapellenbauprojekt in Korbach zugunsten anderer Gemeinden in Mittelrhein (Bad Bergzabern und Mainz) zurückgestellt worden. Seit 2015 ist die Gemeinde nun offizielles Kapellenbauprojekt. Aufgrund des zu erwartenden Finanzbedarfs von über 1 Mio. € befinden wir uns aktuell in der Ansparphase für ein neues Gemeindehaus.

Mag Korbach geografisch noch so weit von uns entfernt sein, so können wir unsere Verbundenheit zu unseren Geschwistern zum Ausdruck bringen, in dem wir den Kapellenbau nach Kräften unterstützen. Dafür setzten wir uns als Bauverein ein. Seid Ihr mit dabei?

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