Andachten

Andacht

Andacht 25.03.2018

25. März 2018 | Ralf Schönfeld | Kategorie: FiD

Andacht 25.03.2018

Bildnachweis: Fraenzel / photocase.de

„Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben.“

Das haben sie nun wirklich nicht gewollt, die Leute vom IS: Meine Vorfreude auf die Neue Erde ist in letz­ter Zeit gewachsen. So wirken viele Nachrichten die­ser Tage bei mir. Kein Zweifel: Unsere Welt ist kaputt, inklusive ihrer Bewohner. Über einen Freund erfuhr ich gestern dessen Diagnose - die, die niemand hören möchte. Da kommt man schon mal auf die Idee: Nichts wie weg hier! Der Nächste könnte ich sein. Das Leben ist lebensgefährlich und endet tödlich.

Ist ewig zu leben besser? Ein Kollege erzählte mir seinen leider wahren Albtraum einer Gerichtsver­handlung, die in ihm jede Vorstellung eines tatsäch­lichen Rechtsstaats zerschossen habe. Wer würde auf einer solchen Welt ewig leben wollen?

Der obige Bibeltext spricht von einem Ort, an dem sämtliche schlimmen Dinge ein Ende haben - und die vielen kleinen Nervereien auch. Weshalb ist es dort so anders? Einfach nur, weil es ein besserer Planet ist, wo es eben „solche Sachen nicht gibt“?

Ich hatte eine Oma, die bei ihren Besuchen immer etwas mitbrachte. Wir Kinder freuten uns darauf. Wie wäre es wohl gewesen, wenn Oma die Sachen nur ge­schickt hätte? Um Missverständnissen vorzubeugen: Oma war nett, nichts auszusetzen; aber warum selbst kommen, wenn es doch die Post gibt? Heute ist mir dieser Gedanke eher peinlich. Aber geht es uns nicht ähnlich mit Gott? Solange er uns seine „Pakete“ sen­det (wir nennen sie „Segen“ oder „Gebetserhörung“), ist alles in Ordnung und wir sind glücklich. Solange er Gutes schickt, ist alles gut? Da stimmt was nicht! Bei meiner Frau würde es mir ganz und gar nicht genügen, wenn sie nur „was schicken“ würde. Da wäre es eher umgekehrt: Hauptsache, sie kommt persönlich - auch wenn sie nichts mitbringt. Warum, liegt auf der Hand.

Das Traumhafte auf der Neuen Erde sind nicht die unglaublichen Möglichkeiten oder die Abwesenheit von Schmerz und Tod. Das eigentlich Wunderbare ist, (wieder) bei Gott zu sein, zu Hause bei einem Vater, der mich mag. Einfach so. Ohne Grund. Bestimmt auch, „obwohl ...“. So ist er halt: ein unverbesserlicher Menschen-Möger, dem Geben viel mehr Freude macht als Nehmen. Nur mit ihm wird es paradiesisch. Je län­ger ich darüber nachdenke: Irgendwie mag ich ihn, meinen ... Papa.

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