Andachten

Andacht

Andacht 31.03.2018

31. März 2018 | Kornelia Langer | Kategorie: FiD

Andacht 31.03.2018

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir. Be¬geistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprach¬los ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich.

Vor Kurzem hat sich für mich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Ich habe endlich mal wieder einen ganzen Nachmittag lang Monopoly gespielt! Mein junger Spielpartner hatte in seiner kindlichen Unge­zwungenheit so viel Spaß am Würfeln, Figuren-Setzen und Miete-Einnehmen, dass er sein Spielvermö­gen mutig und strategisch sinnvoll in Straßenkauf und Häuserbau investierte. Mit der Zeit schrumpften jedoch seine finanziellen Reserven, um die Mieten auf meinen Spielfeldstraßen bezahlen zu können, und plötzlich war er bankrott. Er wurde auf einmal ganz traurig.

Ich begann zu überlegen. Abgesehen davon, dass ich selbst viel Spaß beim Spielen hatte, sah ich ihm noch lieber zu, wie er seinen nächsten Spielzug voller Begeisterung vorbereitete und schließlich umsetzte. Und das Verlieren würde er noch oft genug lernen können. Also schlug ich eine Maßnahme vor, die ihn finanziell sanierte, damit wir weiterspielen konnten. Die Idee fand er klasse und wir starteten in eine neue Runde.

Später dachte ich mir, dass es Gott bestimmt oft ähnlich geht: Er ist begeistert davon, an meinem „Spiel des Lebens“ Anteil zu nehmen, er wartet nur darauf, dass ich die Talente einsetze, die er mir gege­ben hat, und Chancen nutze.

Wenn meine Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ist Gott schon zur Stelle. Geduldig erinnert er mich dar­an, dass es nicht darauf ankommt, wie sehr ich ihn mit dem, was ich tue, beeindrucken kann. Er wünscht sich, dass ich verstehe, wie wichtig ich ihm bin, weil ich seine Erfindung bin. Manchmal verändert er sogar ein kleines bisschen zu meinen Gunsten die Spiel­regeln und greift mit einem Wunder ein oder er ver­leiht meinen manchmal kläglichen Alltagsbemühun­gen überraschenden Segen.

Doch auch wenn er das nicht für mich erkennbar tut und es gilt, Durststrecken durchzustehen, bin ich sicher, dass er bei mir ist und weiß, wann er mir wie­der Durchblick gibt. Er mag mich so sehr und wünscht sich, dass ich ihm vertraue und in meinem Leben an ein Ziel komme, das sich wirklich lohnt. Die Voraus­setzungen dafür hat er schon längst geschaffen.

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