Andachten

Andacht

Andacht 02.04.2018

02. April 2018 | Dietrich Müller | Kategorie: FiD

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war - das Blut von Christus.

Zugegeben, ich bin ein Kunstbanause. Zumindest was die abstrakte Kunst betrifft. Einem Monet zum Bei­spiel bin ich nicht abgeneigt. Aber mit dem Surrealis­mus, etwa eines Picasso, tue ich mich schwer. Dabei werde ich selbst einem Monet-Bild nicht gerecht. Ich finde es einfach schön, habe aber keine Ahnung von Stil, Farben, Technik und der tieferen Aussage. Bei manchen von anderen bestaunten Werken frage ich mich sogar, ob ich das nicht auch hinbekommen hätte.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“, fragte sich eine Putzfrau gar nicht erst, als sie in einer Mannhei­mer Kirche beim Altar liegende Folienteile entsorgte. Und damit eine künstlerische Installation zerstörte. Was für den einen unbezahlbaren Wert hat, ist für den anderen Müll.

Wie entsteht Wert? Wir alle kaufen und verkaufen. Wir legen Geld als Tauschmittel vor, für das wir im Gegenzug eine Menge an Sachwerten erhalten. Die Höhe der Bezahlung soll dem Wert der Gegenleistung entsprechen. Und doch wirft der eine etwas in den Müll, für das ein anderer ein Vermögen auszugeben bereit ist. Wie kommt das? Neben dem materiell zu Bemessenden spielt der ideelle Wert eine Rolle.

Und welchen Wert hat der Mensch? Nüchtern ma­terialistisch betrachtet den, den ein Hund darin sieht, wenn er sein Geschäft mit Erde zuscharrt, „denn du bist Erde und sollst zu Erde werden“ (1 Mo 3,19).

Wie kommt es dann, dass der Gott des Himmels einen unendlich hohen Preis dafür bezahlte, uns aus der Sünde und Verlorenheit dieser Welt freizukaufen? Und warum legt er solchen Wert darauf, dass wir ein­mal bei ihm sind? Es kann nur der ideelle Wert sein, den Gott in uns sieht. Er selbst legt fest, welchen Wert wir in seinen Augen haben. Dieser Wert wird durch die Höhe des „Tauschobjekts“ bestimmt: das „kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel“ ist. Mit anderen Worten: Wir sind Gott genauso viel wert, wie es ihm sein eigener Sohn ist: Jesus Christus.

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