Andachten

Andacht

Andacht 07.06.2018

07. Juni 2018 | Egon Schramm

Andacht 07.06.2018

Ihr Menschen meines Volkes, hört mir zu: Ihr wisst doch, was es heißt, so zu leben, wie es mir gefällt; meine Gebote sind in euer Herz geschrieben. Habt keine Angst, wenn Menschen euch verhöhnen. Lasst euch durch ihr Gespött nicht aus der Fassung bringen!

Es ist unser Wille, so zu leben, wie es Gott gefällt, nur gefällt das nicht jedem in unserem Umfeld. Wir wollen mit unseren Mitmenschen in Frieden leben, nur leider gelingt uns das nicht immer. Wer seinen Glauben an Jesus Christus auslebt und bezeugt, eckt manchmal an, weil seine Gesinnung und sein Handeln nicht mit dem Zeitgeist übereinstimmen. Verspottet und ver­höhnt zu werden tut weh.

Mancher neigt dann dazu, sich zurückzuziehen. Hier will uns der Prophet Jesaja ermutigen. In unse­ren Tagen gibt es viele, die den Gedanken an Gott zurückweisen. In ihrem Denken und Planen kommt er nicht vor. Etliche unter ihnen sind gar nicht ungläu­big, wie es auf den ersten Blick erscheint, sondern unwissend. Sie lehnen Gott ab, ohne zu wissen, was er mit seinem Evangelium vermitteln will. Das wahre Evangelium haben sie noch gar nicht kennengelernt. Vielleicht sind sie von der Kirche oder einzelnen Christen enttäuscht worden. Wenn sie in Unwissen­heit über den Glauben herziehen, dann ist es hilfreich, wie Jesus am Kreuz zu denken: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34)

Eine höhere Instanz über sich zu haben, der gegen­über man sich verantworten muss, gefällt einigen Menschen nicht, sie wollen lieber selbstbestimmt und frei leben. Sie halten sich für freie Menschen, aber in Wirklichkeit werden sie fremdbestimmt. Ihr Lebens­stil ist oft eigenwillig und selbstsüchtig.

Aber auch Christen können unfrei werden, wenn sie vor spöttischen Äußerungen anderer Menschen Angst haben und deswegen in der Gefahr stehen, sich von ihnen beeinflussen oder einschränken zu lassen. Wir werden nicht immer auf spitzfindige Fragen eine Antwort finden, das dürfen wir getrost zugeben. Nicht die klugen Gedanken sind entscheidend, sondern unsere Beziehung zum Herrn und unser Vertrauen zu ihm. Je mehr wir uns zum Ebenbild Jesu verändern lassen, umso leichter wird es uns fallen, mit Spott und Zurücksetzung umzugehen. Gottes Geist wird Zweifel und Menschenfurcht aus unserem Herzen vertreiben und uns dafür seinen Frieden ins Herz legen.

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