Andachten

Andacht

Andacht 15.06.2018

15. Juni 2018 | Dagmar Heck

Andacht 15.06.2018

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein ... So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Die Moritzburg in der Nähe von Dresden wurde im 18. Jahrhundert als Jagd- und Lustschloss erbaut und zählt heute zu den attraktiven touristischen Zielen der Region. In den umfangreichen Parkanlagen des dazugehörigen Fasanenschlösschens feierte August der Starke, Kurfürst von Sachsen, mit seinen Gästen ausschweifende Feste. So wurden im Schlossteich See­schlachten mit Feuerwerk nachgestellt, während Miniaturhafen, Fregatten und eine Mole mit Leucht­turm als Kulissen dienten. Heute ist dieser Leucht­turm ein beliebtes Fotomotiv und auf vielen Kalen­dern abgebildet. Wie damals hat er jedoch nur eine dekorative Funktion in einer Parklandschaft, weit entfernt vom Meer oder einem großen Fluss mit Schiffsverkehr.

Geht es uns Menschen nicht manchmal ähnlich wie diesem Leuchtturm? Wir haben von Gott den Auf­trag erhalten, für die Mitmenschen unserer Zeit Licht zu sein, sind aber vielleicht zu weit weg von ihnen und erreichen sie oft nicht. Oder kann es sein, dass wir am falschen Ort leuchten? Gott ruft uns dazu auf, in unserem ganz persönlichen Lebensbereich Licht zu sein und die Liebe weiterzugeben, die wir selbst von Gott erfahren haben. Dann können wir als Vorbild dienen und Orientierung geben in einer Zeit, in der sich viele Menschen nach Sinn, Hoffnung und Zuwen­dung sehnen.

In 1. Johannes 4,16 und 19 wird uns gesagt: „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm ... Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ Wenn wir selbst diese unendliche Liebe erlebt haben, werden wir diese Erfahrung mit Begeisterung in unserer Familie und unserem persön­lichen Umfeld weitergeben. Dann werden wir wie ein Leuchtturm der Aufgabe gerecht, ein Licht in der Dunkelheit zu sein und den Weg sichtbar werden zu lassen, der ans Ziel führt.

Auch heute gibt uns Gott wieder Gelegenheiten, für unsere Mitmenschen ein Licht zu sein und selbst die Erfahrung zu machen, von Gott reich gesegnet zu werden! Wir dürfen ein Licht sein, das die Liebe Got­tes weitergibt - ein Leuchtturm, der anderen Men­schen wirklich hilft.

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