Andachten

Andacht

Andacht 17.06.2018

17. Juni 2018 | Stephanie Kelm

Andacht 17.06.2018

Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. Denn, HERR, durch dein Wohlgefallen hattest du mich auf einen hohen Fels gestellt. Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich.

Es gibt Tage, an denen bin ich mir sicher: Mich kann nichts umhauen. Da ist mein Vertrauen zu Gott groß und ich denke: „Jetzt habe ich’s! Jetzt habe ich Gott endlich verstanden! Jetzt wird in meinem Leben und Glauben alles anders.“

Ein bisschen muss es David so gegangen sein, sonst hätte er vermutlich nicht über sich selbst geschrieben: „Ich aber sprach, als es mir gut ging: Ich werde nim­mermehr wanken.“

Der Text fordert zum Weiterleisen heraus, denn man ahnt: Ganz so glatt ist es wahrscheinlich nicht gelaufen. Tatsächlich erlebt es David genau wie ich: Diese anderen Tage gibt es auch. Erst denke ich, mich könne nichts umhauen, aber dann passiert genau das.

Das Leben ist ein Auf und Ab, besteht aus Hochs und Tiefs. Wir können die Hochs nicht festhalten und an den Tiefs nicht vorbei. Unser Glaube ist nicht immer gleich stark. Gern würde auch ich Hoch-Zeiten konservieren und Tiefpunkte umschiffen, aber ich kriege es wie David nicht hin. Offensichtlich gehört das Auf und Ab zum Leben und wir müssen uns mit der Frage begnügen, wie wir damit umgehen können.

David hat sich nicht in langen Analysen festgebis­sen oder den guten Zeiten hinterhergetrauert. Er hat auch nicht die Schuld bei sich oder anderen gesucht oder sich deprimiert ins Bett gelegt. David hat es so gemacht: Er ist mit seinen ganzen Fragen und ver­rückten Gefühlen zu Gott gegangen. Er hat daraus Lieder gemacht, gesungen und gebetet.

In gewisser Hinsicht hat David auch etwas fest­gehalten, obwohl man es nicht festhalten kann: David hat sich erinnert, wie Gott ihm schon geholfen hat. Er hat sein Vertrauen darauf festgehalten, dass Gott gut ist. Sein Psalm endet mit: „HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.“ (V. 13)

Es gibt Zeiten im Leben, da müssen wir unser Ver­trauen auf Gott sehr stark festhalten, damit es uns nicht entfleucht. Da ist es für uns umso wichtiger, Gottes Nähe zu suchen und uns an ihn zu klammern. Aber ich wünsche mir, dass wir immer wieder zu dem zurückfinden, was David im Herzen hatte: „HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.“

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