Andachten

Andacht

Andacht 03.07.2018

03. Juli 2018 | Joachim Hildebrandt

Andacht 03.07.2018

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Im Fernsehen schaue ich mir gern Quizsendungen an.
Sie machen mir immer wieder bewusst, wie viel ich nicht weiß. In die Quizsendung mit Günther Jauch könnte ich mich nie wagen, denn in vielen Bereichen seiner Fragen habe ich keine Ahnung. Dann fällt mir als Entschuldigung für meinen Mangel an Wissen ein Wahlspruch ein. Johannes Bugenhagen, ein Mitarbeiter Martin Luthers, sagte: „Kennst du Jesus genau, so magst du anderes nicht kennen. Ist aber Jesus dir fremd, was nutzt dir alles andere Wissen?“ Bei Günther Jauch entscheidet das Wissen über eine Million Euro, bei der Erkenntnis Gottes und seines Sohnes aber geht es um das ewige Leben!
Im Zentrum der Fürbitte Jesu in Johannes 17 stehen die Worte „glauben“ und „erkennen“. Wenn es um „glauben“ geht, denken wir vermutlich als Erstes an eine Lehre aus der Bibel, die wir für richtig halten. Doch „glauben“ bezeichnet vor allem eine Beziehung, ein Vertrauensverhältnis zu einer Person: „an Christus glauben“. Die meisten europäischen Sprachen verbinden „glauben“ mit einem stärkeren Verhältniswort als wir Deutschen: Jünger Jesu glauben „in Christus“!
Auch „erkennen“ ist hier der Ausdruck für eine Beziehung. In 1. Mose 4,1 lesen wir: „Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger.“ Hier steht „erkennen“ für die innigste (Liebes-)Beziehung zwischen Mann und Frau.
Gott und Christus erkennen bedeutet demnach nicht, dass nun alle Erkenntnisfragen gelöst sind, sondern dass wir dadurch zu Gott und Christus gehören. Durch Christus ist Gott unser Vater, ist Jesus unser Bruder, sind wir Schwestern und Brüder. Die Liebe verbindet uns miteinander, lässt uns eins sein trotz mancher Verschiedenheit durch unterschiedliche Kul-turen, trotz Unterschieden im Prozess unserer geistlichen Entwicklung, im Verständnis einzelner Aussagen im Wort Gottes. Alle Berichte im Neuen Testament über die Christen und Gemeinden nach Pfingsten sind dafür ein eindeutiges Zeugnis.
Gerade weil es Unterschiede gibt und wir auch manchmal Schwierigkeiten miteinander haben, betont die Schrift das höchste aller Gebote Gottes: Das Band des Einsseins in Christus ist die Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten.

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