Andachten

Andacht

Andacht 22.07.2018

22. Juli 2018 | Beate Strobel

Andacht 22.07.2018

Für alle ist sichtbar: Ihr seid ein Brief von Christus, ausgefertigt und überbracht durch meinen Dienst als Apostel. Dieser Brief ist nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes. Er steht nicht auf Steintafeln, sondern in den Herzen von Menschen.

Auch im Zeitalter von Smartphones gibt es doch noch hier und da die kleinen Briefchen in der Schule. Bei uns wurden früher oft Botschaften unter den Tischen hin- und hergereicht. Das war immer ein Nervenkitzel. Erreichen sie den, an den sie adressiert sind? Liest jemand den Zettel vorher heimlich durch? Kommt eine Antwort? Manche mutigen Jungen schrieben da auch mal drauf: „Willst du mit mir gehen?“ Und zum Ankreuzen gab es dann „Ja“, „Nein“ und „Vielleicht“. Liebesbriefe sind schon aufregende Briefe!
Schreibt Gott eigentlich auch Liebesbriefe? Tatsächlich: Es gibt sie! In der Bibel heißt es sogar: „Ihr seid ein Brief von Christus.“ Das heißt doch: Wir selbst sind die kleinen Zettel und Botschaften, die durch die Reihen der Menschheit gehen. So sieht der Apostel Paulus jedenfalls die Christen: als Briefe, „nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes“.
Dass jemand Christ ist, steht ihm nicht auf der Stirn geschrieben, aber ins Herz. Dafür braucht es keine Tinte, sondern Gottes Geist. Wenn der Heilige Geist Herzen berührt, werden Menschen zu einem begeisterten, herzlichen Brief von Christus. Wer auf Gottes Frage „Willst du deinen Lebensweg mit mir gehen?“ als Antwort „Ja“ ankreuzt, steht mitten in einer Liebesbeziehung zu Gott. Diese Liebe verändert das Herz. Verliebten sieht man schließlich ihre Liebe an. Sie strahlt aus jedem Knopfloch. Deshalb sind Christen wie ein schöner Brief, an dem man ablesen kann, was Gott ins Herz geschrieben hat.
Hast du dich schon einmal so gesehen, als Botschaft Gottes für andere? Der Satz „Wir Christen sind die einzige Bibel, die die Öffentlichkeit noch liest!“ heißt doch, wir sollen Zeugnis Gottes in der heutigen Zeit sein. Doch glücklicherweise ist es nicht die perfekte Rechtgläubigkeit, die jemanden überzeugt. Gott schenkt uns die Fähigkeit, Gutes zu tun und auszustrahlen und ein ganz persönlicher, göttlicher Liebesbrief zu sein; bisweilen auch etwas krakelig geschrieben: aber einer von Hand und mit Herz.

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