Andachten

Andacht

Andacht 25.07.2018

25. Juli 2018 | Chantal J. Klingbeil

Andacht 25.07.2018

Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.

Es scheint, als ob wir uns jeden Tag zwischen dem Dringenden und dem nicht so Wichtigen entscheiden müssten. Manchmal ist es schwierig, zu wissen, was wirklich wichtig ist im Leben und was Priorität hat.
Der im Ruhestand lebende Seekapitän Joseph Bates (1792-1872) wusste eigentlich meistens, was wirklich wichtig war. Als er sich zur Ruhe setzte, musste er sich keine finanziellen Sorgen machen. Einige Jahre später allerdings war nicht mehr viel von seinem Vermögen übrig, denn er hatte all sein Geld in die Verkündigung der baldigen Wiederkunft von Jesus investiert.
Eines Morgens bat ihn seine Frau Prudence, etwas Mehl zum Backen in der Stadt zu kaufen. Bates verließ das Haus und kaufte mit seinem letzten Ersparten vier Pfund Mehl. Als Prudence hörte, dass jetzt wirklich kein Geld mehr im Haus war, fing sie an zu weinen. „Was sollen wir denn jetzt machen?“, fragte sie verzweifelt. „Ich werde ein Traktat über die Sabbatwahrheit schreiben“, antwortete er, „Gott wird für uns sorgen.“ „Das sagst du mir immer“, meinte Prudence, „aber wovon sollen wir denn nur leben?“
Nachdem Prudence das Zimmer verlassen hatte, setzte sich Bates an seinen Schreibtisch und begann sein Sabbattraktat zu schreiben. Bates war sich sicher, dass Gott für diejenigen sorgen würde, die ihn an die erste Stelle in ihrem Leben stellten.
Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Gott sorgte wirklich für Joseph und Prudence. Eine halbe Stunde nach dem Gespräch mit seiner Frau hatte Kapitän Bates das Gefühl, dass er zur Post gehen sollte. Dort wartete ein Brief mit zehn Dollar auf ihn - eine Menge Geld im Jahr 1846. Gott hatte das Herz eines anderen Adventgläubigen bewegt, und dieser hatte das Geld per Post an die Adresse der Familie Bates geschickt. Bates war glücklich und kaufte erst einmal richtig ein. Ein Fass Mehl, Kartoffeln und andere notwendige Lebensmittel konnten erworben werden - und es war noch immer Geld für den Druck des Sabbattraktats übrig. Als die Lebensmittel am Haus der Bates abgeladen wurden, versuchte Prudence übrigens, den jungen Mann davon zu überzeugen, dass er die falsche Adresse habe.
Gott sorgt wirklich für seine Kinder - heute, morgen und in Ewigkeit.

Zurück

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

Mehr herausfinden