Andachten

Andacht

Andacht 29.07.2018

29. Juli 2018 | Gerhard Wagner

Andacht 29.07.2018

Ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.

Paulus schrieb an die Gemeinde in Korinth, weil er die Nachricht erhalten hatte, dass dort einiges nicht so lief, wie es sollte. Seine Antwort war keine spontane Reaktion, sondern ein überlegtes und durchdachtes Schreiben, mit dem er die Gemeinde zum Glauben an Jesus rief. Paulus erinnerte sich daran, dass er im Gebiet der heutigen Türkei nach einigen Versuchen, ein neues Missionsfeld zu finden, schließlich an das Ende der Welt gekommen war: nach Troas. Dort rief ihn Gott nach Griechenland. Er kam über Philippi, Beröa, Thessalonich und Athen schließlich nach Korinth.
Was aber sollte er in der korrupten Hafenstadt Korinth machen? Paulus erinnerte sich und schrieb: „Ich wollte nichts anderes wissen und predigen als Jesus Christus, den Gekreuzigten.“ Sein Ansinnen war es, die Leute zu Jesus führen, ihrem Herrn und Erlöser.
Was verkündigte Paulus? Jesus. Den Menschen aus Galiläa, den Wanderprediger, der immer wieder mit den Gelehrten seiner Zeit in Konflikt geraten war: Er sprach von Jesus, dem die Leute gerne zuhörten, solange er spannend predigte und die Kranken heilte. Den die Zuhörer aber auch mit der Begründung verließen, er rede zu hart und unverständlich.
Paulus predigte Christus. Jesus Christus war nicht nur irgendein Mensch mit einer guten Redegabe, sondern der Erlöser Israels und aller Menschen. Christus ist der ersehnte Messias, der Hoffnungsträger und Befreier. Die Menschen hofften, er würde das Land politisch befreien. Aber Jesus Christus kam, um Menschen von ihrer Sünde und Schuld zu befreien.
Paulus predigte den Gekreuzigten. Ein Skandal in griechischen Augen, ein Ärgernis nach jüdischem Denken, eine Unmöglichkeit in der Gesellschaft. Wer würde denn einen zum Tode verurteilten Menschen verehren und anbeten? Wer könnte sich erhobenen Hauptes zu einem Gekreuzigten bekennen?
Gläubige bekennen sich zu Jesus, dem Sohn Gottes, der kam, um die Welt zu retten. Es ging Jesus nicht um Politik, sondern um das Wohl aller Menschen jetzt, hier und in Ewigkeit. Das kann nur Jesus Christus vollbringen, unser Erlöser. Ihm wollen wir danken für die Befreiung von unserer Sünde und Schuld.

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