Andachten

Andacht

Andacht 31.07.2018

31. Juli 2018 | Daniela Weichhold

Andacht 31.07.2018

Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.

Gott spricht in diesem Bibeltext zum Volk Israel. Diese Worte ergehen an sein Volk in der Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Die große Frage, die in den Herzen der Israeliten brennt, ist: „Ist die Situation hoffnungslos? Gibt es einen Ausweg - einen Weg nach Hause?“ Aber Gott spricht in dieser verzweifelten Lage zu den Israeliten und erinnert sie zunächst an seinen Charakter: „Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König.“ (V. 15) Er erinnert sie damit, dass er der Schöpfer Israels ist.
Gottes Volk ist nicht durch Zufall entstanden. Somit sagt er ihnen: „Ich habe dich geschaffen, du bist mein. Denkst du wirklich, ich werde dich vergessen?“ In Vers 16 erinnert Gott sein Volk daran, dass er einen Weg durch das Meer bahnt. Was hat das Meer mit ihrer prekären Situation zu tun? Hier erinnert er sie an die Vergangenheit und im Besonderen an eine Zeit, in der es auch schien, dass es keinen Ausweg gibt. Es war die Zeit des Auszugs aus Ägypten, als das Volk Israel dem sicheren Tod entgegensah. Aber Gott vollbrachte das Unmögliche: Er bahnte einen Weg, wo kein Weg war! (2 Mo 14,21-22) Schließlich ermutigt Gott sein Volk, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, und verspricht ihnen etwas ganz Neues.
Vielleicht befindest du dich im Moment in einer Lage, in der dir das Wasser bis zum Halse steht. Die Prüfungen und Schwierigkeiten deines Lebens können manchmal ausweglos erscheinen. Wenn das der Fall ist, dann möchte ich dich daran erinnern, dass Gott derjenige ist, der einen Weg durch das Meer bahnt! Bist du mit Schuld beladen? Fällt es dir schwer, jemandem zu vergeben? Dann gilt auch dir die Aufforderung unseres Gottes, die Vergangenheit ein für alle Mal hinter dir zu lassen! Hast du Angst vor der Zukunft? Vertraue auf den Herrn - auf denjenigen, der etwas Neues machen wird: einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
Auf die Verheißung Gottes, dass er etwas ganz Neues macht, können wir schon heute hoffen. Sie kann unser Leben verändern, wir dürfen mit ihm und anderen Menschen immer wieder neu beginnen. Dafür möchte ich ihn preisen!

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