Andachten

Andacht

Andacht 08.08.2018

08. August 2018 | Hanna Wagner

Andacht 08.08.2018

Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wird Gott mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der Herr mein Gott sein.

Wie viele Menschen haben in ihrer Not schon ein Gelübde abgelegt und versprochen: „Gott, wenn du mich aus dieser Not befreist, dann will ich an dich glauben.“ Oder: „Wenn du mich von dieser Krankheit heilst, dann werde ich dir eine Kirche bauen.“ Manche haben diese Kirche wirklich gebaut und ihr Gelübde erfüllt. Doch viele Menschen vergessen ihr Versprechen, wenn es ihnen wieder gut geht.
Jakob war auch in solch einer Notsituation. Er hatte auf seine Mutter gehört und seinen Vater betrogen, als es um den Segen für den Erstgeborenen ging. Er hatte durch diesen Betrug seinen älteren Bruder so sehr verletzt, dass der ihm drohte, ihn umzubringen. Da blieb nur die Flucht. Jakob hatte mit seinem Betrug sehr viel verloren: sein Elternhaus, vor allem seine geliebte Mutter, die er nie mehr wiedersah, sein Zuhause mit den Schafherden, alles, was ihm in vierzig Jahren lieb geworden war. Geblieben war ihm nur sein Wanderstab.
Dachte er! Als er sich schlafen legte, erschien ihm Gott selbst und sprach: „Ich bin der Herr, der Gott deines Großvaters und deines Vaters, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dieses Land. Ich will dich nicht verlassen.“ (vgl. V. 13) Drei große Zusagen Gottes: „Ich bin mit dir (auf der Flucht, trotz deines Betrugs), ich will dich behüten (du brauchst meine Hilfe in Haran) und ich will dich wieder heimbringen (zum Vater).“
Hatte er sie verdient? Nein, Gottes Güte ist immer ein Geschenk! Und das empfand Jakob auch so. Er war überwältigt von dem Traum mit der Leiter, die bei ihm, dem Betrüger, begann, und deren Spitze bis zu Gott in den Himmel reichte. Jakob durfte hören und sehen, dass Gott die Verbindung zu ihm halten wollte, dass er ihm nahe war. Deshalb wiederholte er in seinem Gelübde die Zusagen: „Wenn Gott mit mir ist, mich behütet und mich wieder zu meinem Vater heimbringt, dann soll er mein Gott sein.“ Nicht mehr nur der Gott seines Vaters und Großvaters. Er sollte zukünftig der Herr seines Lebens sein, auf den er sich ganz verlassen wollte. Das will ich auch! Gott soll mein Gott sein, auch heute!

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