Andachten

Andacht

Andacht 10.08.2018

10. August 2018 | Marit Krejcek

Andacht 10.08.2018

Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Ein Mann hatte sich in der Wüste verirrt und war dem Verdursten nahe. Als er plötzlich ein altes, verwittertes Haus mit einer Wasserpumpe vor sich sah, glaubte er zuerst seinen Augen nicht trauen zu können. Völlig überrascht setzte er die Pumpe in Bewegung, aber ohne Erfolg. Dann bemerkte er einen kleinen Krug mit einem Korkstöpsel und einem Hinweis daran: „Sie müssen die Pumpe zuerst mit Wasser füllen! Und vergessen Sie nicht, den Krug nachzufüllen, ehe Sie von hier weggehen!“
Der Mann zog den Korken aus dem Krug: Er war tatsächlich voll Wasser! Nun begann er mit sich selbst zu ringen: Sollte er wirklich das Wasser in die rostige Pumpe gießen und möglicherweise das lebenswichtige Nass verschwenden? Wenn er aber sofort aus dem Krug trank, so würde kein anderer nach ihm mehr Wasser haben. Schweren Herzens goss er das Wasser in die alte Pumpe. Dann hob und senkte er den Schwengel, was das Zeug hielt. Und plötzlich schoss tatsächlich das köstliche Nass aus der Röhre. Jetzt hatte der Mann mehr frisches Wasser, als er selbst brauchte. Er stillte seinen Durst, füllte dann den Krug erneut, verkorkte ihn und fügte den Anweisungen auf dem Zettel noch einen Satz hinzu: „Glaube nur, es funktioniert wirklich!“
Die Diener im vorangestellten Bibeltext mussten entgegen aller Vernunft die sechs leeren Wasserkrüge, die für rituelle Waschungen gedacht waren, erneut mit Wasser füllen. Das kostete sicherlich einige Zeit, denn jeder Krug fasste 100 Liter Wasser. Ob sie zwi-schendurch nicht doch am Sinn der Anordnung zweifelten? Schließlich war dieses Wunder, das Jesus hier vollbringen wollte, das erste in seiner Laufbahn. Es gab also noch keinen „Präzedenzfall“, auf den man sich hätte verlassen können. Aber sie hielten durch und ließen sogar den Festordner von dem Wasser kosten. Letztendlich wurden ihr Glaube und ihre Tat belohnt und die Hochzeit gerettet.
Was wäre passiert, wenn die Diener nicht auf den Rat der Mutter Jesu gehört und seine merkwürdige Anweisung nicht ernst genommen hätten? Jesus hätte ihnen in ihrer Not nicht helfen können.
Auch wir können uns auf die Anweisungen verlassen, die Jesus uns in der Bibel gegeben hat, und werden gesegnet, wenn wir tun, was er uns sagt.

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