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Andacht

Andacht 18.08.2018

18. August 2018 | Johannes Fiedler

Andacht 18.08.2018

Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

Die Zöllner und Sünder hatten gute Gründe, wenn sie die Nähe von Jesus suchten und ihm aufmerksam zuhörten. Das hatten die Pharisäer und Schriftgelehrten richtig beobachtet und auf den Punkt gebracht, wenn sie sagten: „Jesus nimmt die Sünder an und setzt sich mit ihnen an einen Tisch.“
Kürzer und treffender lässt sich auch das Evangelium nicht zusammenfassen. Nur schade, dass diese Feststellung murrend getroffen wurde, wie schon bei der Berufung des Levi (siehe Lk 5,29-30).
Aber Jesus wollte das Murren nicht so stehen lassen. Er nahm sich viel Zeit bei dem Versuch, das Murren in Fröhlichkeit und guten Mut zu verwandeln (siehe Lk 15,32). Dazu erzählte er drei Geschichten.
Er widersprach seinen Kritikern gar nicht in Bezug auf ihre Einschätzung, dass Zöllner und Sünder „Verlorengegangene“ seien. Welcher Mensch aber würde ein verirrtes Schaf sich selbst überlassen? Er wird es doch suchen, nach Hause tragen und seine Freude mit Nachbarn und Freunden teilen.
Auch die Frau, die das ganze Haus auf den Kopf stellte, um das verlorene Geldstück wiederzufinden, ließ ihre ganze Nachbarschaft an der Freude teilhaben, weil sie es wiedergefunden hatte.
So schnell war der Ärger der Schriftgelehrten aber nicht verflogen. Doch Jesus gab nicht auf und erzählte eine dritte Geschichte:
Ein Sohn zog von zu Hause aus, ließ sich sein Erbe auszahlen und verprasste es. Eines Tages stand er abgerissen und mit leeren Händen wieder vor der Tür. Der Vater hatte ihn längst vorher gesehen, lief ihm entgegen, umarmte und küsste ihn. Dann wurde gefeiert.
Der Zorn des älteren Bruders, der vom Feld kam, passte nicht zu der überfließenden Freude, die herrscht, wenn jemand Verlorenes wiedergefunden wird: „Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.“
Danke, Jesus, für die drei Geschichten, die du den Murrenden erzählt hast. Sie haben damals schon Menschen Mut gemacht und sie fröhlich gestimmt. Das können sie auch heute noch!

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