Andachten

Andacht

Andacht 27.08.2018

27. August 2018 | Roland Nickel

Andacht 27.08.2018

Jeder kann ungestört unter seinem Feigenbaum und in seinem Weingarten sitzen, ohne dass ihn jemand aufschreckt. Das verspricht der Herr, der allmächtige Gott!

Vor einiger Zeit sind meine Frau und ich an die schöne Bergstraße gezogen. Eines Abends im Sommer fuhren wir mit unseren Fahrrädern in die steilen Weinberge, nicht weit weg von unserer Wohnung. Wir genossen auf einer Bank unser schmackhaftes Picknick und die wunderschöne Aussicht auf die Rheinebene und die Berge des Odenwalds.
Als ich mich umsah, entdeckte ich mitten zwischen den Weinstöcken eine kleine Hütte und daneben einen Schatten spendenden Baum. Dieses Bild erinnerte mich an unseren heutigen Bibeltext. Der Prophet sieht das kommende Friedensreich Gottes. Gott verspricht seinen Gläubigen, dass sie Sicherheit und Frieden haben werden. Sie können selbst für ihr Einkommen sorgen, denn sie sitzen in ihrem Eigentum. Sie müssen nicht mehr für andere arbeiten, sie brauchen keine Angst mehr haben, dass sie vertrieben werden - ein Schicksal, das das Volk Gottes häufig in seiner Geschichte erleben musste. Sie können die Früchte ihrer Arbeit genießen.
Die Welt heute ist unsicher und zerbrechlich. Wir hören von Kriegen, von Gewalt, Tod und Grausamkeit. Wir sehen Naturkatastrophen und den Hunger von fast einer Milliarde Menschen auf dieser Welt. Die Ungerechtigkeit ist in unserem Umfeld und weltweit an der Tagesordnung. Wir spüren in erschreckender Weise die Worte Jesu aus Matthäus 24,6-13 bestätigt.
Genau in diese Situation spricht Gott das Wort von seinem Reich: „Jeder kann ungestört unter seinem Feigenbaum und in seinem Weingarten sitzen, ohne dass ihn jemand aufschreckt.“ Wie tröstlich und wie ermutigend. Immer, wenn ich zwischen den Wein-stöcken sitze oder unter den Schatten spendenden Buchen des Odenwalds, wird für mich diese Vision des Propheten Micha greifbar. Dann kann ich ein Stückchen in die Zukunft schauen und mir vergegenwärtigen, was Gott für uns vorgesehen hat. Er möchte, dass seine Leute in Ruhe und Frieden leben können. Das macht mich zuversichtlich und hoffnungsfroh.
Ich wünsche dir einen solchen Ort, an dem du schon ein wenig von der Zukunft erspüren kannst, die Gott für dich vorbereitet hat.

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