Andachten

Andacht

Andacht 02.09.2018

02. September 2018 | Hartwig Lüpke

Andacht 02.09.2018

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.

„Freude ist die Medizin dieses Lebens“, hat Ernest Hemingway (1899-1961) geschrieben. Wir brauchen diese Freudenmedizin, weil wir krank sind vor Trauer und leerem Spaß, Zweifel und Zerstreuung. Wir brauchen sie mehr als Tabletten und Tropfen, weil wir krank sind durch Schuld und Versagen. Wir brauchen die Freude als Heilmittel, weil wir allzu oft mehr Probleme haben als Lösungen. Deshalb rief Paulus, der sich selbst gerade in Haft befand und nichts Gutes zu erwarten hatte, dazu auf: „Freut euch!“ Er wusste aus Erfahrung: Freude ist eine entscheidende Gabe und Aufgabe. Sie entsteht „im Herrn“, also hat ihren Grund im Herrn. Sie trägt und beglückt die, die mit Jesus und aus seiner Gnade leben. Was ist es für ein Schatz, von Gott herzlich geliebt zu sein, Vergebung erfahren zu haben und in der Gewissheit leben zu können, gerettet zu sein - allen Irrwegen und Umwegen des menschlichen Lebens zum Trotz!
Können wir uns darüber noch freuen? Sind wir Christen an unserer Freude erkennbar? Gibt es in unserem Leben und in unseren Gottesdiensten noch diese leuchtende Freude?
Große Sorgen, wenig Hoffnung, da hat’s die Freude oft schwer. In unserer von viel Unnötigem überschwemmten Medienwelt, in der wir von einem Unterhaltungsprogramm zum nächsten jagen, gibt es viel „Spaß“, der uns letztlich nicht zufrieden macht - dafür aber so schmerzlich wenig echte Freude. Darum lohnt es sich, auf Paulus zu hören: „Freut euch im Herrn!“ Die Medizin, von der Paulus schrieb, ist die Erfahrung, dass Gott uns gnädig ist und wir durch ihn heil werden können.
Was wäre, wenn wir nicht nur „richtig“ glaubten, sondern uns auch „richtig“ freuen könnten? In unser Leben käme mehr Güte, Milde und Flexibilität. Wir würden vor unnötiger Härte bewahrt, könnten gemäßigt miteinander umgehen, gerade auch in Stunden des Streits. Das gilt erst recht im Blick auf unser Lebensziel, auf die Wiederkunft von Jesus: Der Herr kommt, das ist unsere Freude, unsere Hoffnung, unsere Kraft - ja, unser Leben. Augustinus sagte: „Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.“
„Die Freude am HERRN ist eure Stärke.“

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