Andachten

Andacht

Andacht 07.09.2018

07. September 2018 | Klaus Schulz

Andacht 07.09.2018

Auch sein Wort in den Heiligen Schriften nützt euch nichts mehr - weil ihr dem, den er gesandt hat, keinen Glauben schenkt. Ihr forscht doch in den Heiligen Schriften und seid überzeugt, in ihnen das ewige Leben zu finden - und gerade sie weisen auf mich hin.

Blaise Pascal war ein französischer Religionsphilosoph, Mathematiker und Physiker. Er lebte im 17. Jahrhundert und war auch als Erfinder tätig. Seit 1642 arbeitete Pascal an der Konstruktion einer Rechenmaschine. 1648 entdeckte er das Gesetz der kommunizierenden Röhren und wies die Abnahme des Luftdrucks mit steigender Höhe durch Höhenmessung mit dem Barometer nach.
In jungen Jahren führte Pascal ein weltmännisches Leben. Eine Wende brachte eine mystische Erleuchtung, nach der er sich in das Kloster Port Royal zurückzog. Neben weiteren mathematischen Arbeiten widmete er sich auch theologischen Studien. Blaise Pascal gehört zu den herausragenden Wissenschaftlern und Denkern des 17. Jahrhunderts. Trotzdem machte er sich immer wieder Gedanken über das Verhältnis des Menschen zu Gott und sagte, dass es drei Arten von Menschen gebe: Die einen dienen Gott, da sie ihn gefunden haben. Die anderen bemühen sich, ihn zu suchen, weil sie ihn nicht gefunden haben. Die dritte Art von Menschen lebt vor sich hin, ohne ihn zu suchen und ohne ihn gefunden zu haben. Die ersten sind vernünftig und glücklich. Die zweiten, die Mittleren, sind unglücklich und vernünftig. Die dritten sind töricht und unglücklich. Er äußerte sich aber nicht dazu, zu welcher Gruppe er sich zugehörig fühlte.
Wann genau Pascal selbst Gott fand oder sich von Gott finden ließ, teilte er zu seinen Lebzeiten nicht mit. Es existiert die Geschichte über ihn, dass man nach seinem Tod im Futter seiner Jacke zwei eingenähte Blätter fand. In kurzen Anmerkungen beschrieb Pascal seine Lebenswende. Von Gewissheit, Empfindung, Freude, Friede ist dort zu lesen. Er schrieb, dass er von Gott getrennt war, getrennt auch von Jesus Christus, vor dem er geflohen sei. Nun aber habe er Gott durch den Glauben an Jesus Christus gefunden. Nach seiner Erkenntnis kann Gott nur auf den Wegen des Evangeliums gelehrt und gefunden werden. In seiner Hinwendung zu Gott empfing er vor allen Dingen Gewissheit. Gerade diese Gewissheit benötigen alle Menschen.

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