Andachten

Andacht

Andacht 13.09.2018

13. September 2018 | Dagmar Heck

Andacht 13.09.2018

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Am Rande des Hotzenwaldes im Südschwarzwald liegt zwischen den Ortschaften Ühlingen und Untermettingen die kleine Jakobuskapelle. Erbaut wurde sie Anfang des 19. Jahrhunderts nach einem schweren Unwetter, bei dem die gesamte Ernte vernichtet wor-den war. Im Giebel hat Erich Rastätter ein Relief mit drei Totenschädeln gestaltet und es mit der Inschrift versehen: „Sag mir Beschauer - wer war König, wer Bettler, wer Bauer?“
Das Kunstwerk erinnert daran, dass das Leben vergänglich ist. Es wirft die Frage auf, welchen Wert die Bereiche des Lebens haben, für die wir Zeit und Kraft investieren. Auch wenn wir den Gedanken gerne verdrängen, werden nach unserem Sterben unser sozialer Status, unser Besitz, unsere Bildung, unsere beruflichen Erfolge und privaten Leistungen, unser äußeres Erscheinungsbild und auch unser soziales Engagement keine Rolle mehr spielen.
Die Bibel sagt uns in Römer 3,22-23 (Hfa): „Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.“ Was wirklich zählt, ist unsere Beziehung zu unserem Schöpfer und Heiland, ob wir das Geschenk der Gnade angenommen haben und unser Name im „Buch des Lebens“ steht. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh 3,16 Hfa) Dieses Versprechen dürfen wir für uns in Anspruch nehmen.
Mit dieser Hoffnung können wir unser Leben gestalten und daraus Trost schöpfen, wenn persönliche Schicksalsschläge, zerstörte Hoffnungen, Krankheit, Schmerzen und der Tod uns bewusst machen, dass wir in einer sündigen Welt leben. Doch wenn Jesus wiederkommt, wird das Böse für immer vernichtet werden. Das ist ein Grund zur Vorfreude, denn „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offb 21,4).
Die Freude über dieses Geschenk der unendlichen Liebe Gottes können wir auch heute erfahren und dankbar an andere Menschen weitergeben.

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