Andachten

Andacht

Andacht 16.09.2018

16. September 2018 | Manfred Böttcher

Andacht 16.09.2018

Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat ... Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat.

Während einer Fahrt durch die Schären - das sind kleine, der Küste vorgelagerte Felseninseln - fragte ein besorgter Fahrgast den Kapitän, ob er auch alle Klippen kenne. Die Antwort des Kapitäns lautete: „Nein, aber ich weiß, wo das tiefe Fahrwasser ist, um mit dem Schiff ungefährdet zum Ziel zu gelangen!“
Kein Brief des Paulus im Neuen Testament ist so persönlich gehalten wie der an die Gemeinde in Philippi. Bis zuletzt war Paulus mit dieser von ihm gegründeten ersten Gemeinde in Europa besonders eng verbunden. In seinem Brief machte der Apostel den Christen in Philippi Mut und ließ sie teilhaben an seinen Erfahrungen in der Nachfolge von Jesus. Er schrieb ihnen weder „Ihr müsstet ...“ noch „Ihr solltet ...“, vielmehr bekannte er ihnen, dass er selbst entschieden dem Glaubensziel nachstrebte. Er war gewiss, dass seine persönlichen Erfahrungen mit Jesus Christus dazu beitragen würden, sowohl die Gläubigen in Philippi als auch uns heute zu ermutigen, unbeirrt am Ziel des Glaubens festzuhalten.
Für Paulus, den früheren Verfolger der Gemeinde, war es unfassbare Gnade: „Jesus Christus hat Besitz von mir ergriffen.“ Unter keinen Umständen wollte er ihn enttäuschen. Was Jesus seinen Jüngern sagte, gilt auch für uns: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt.“ (Joh 15,16) Wer das begriffen hat, wird den Weg mit Christus nicht aufgeben, bis ins hohe Alter wird er daran festhalten.
Weiterhin bekannte Paulus: „Ich lasse alles hinter mir.“ Im Umgang miteinander, ob in Familie, Gemeinde oder am Arbeitsplatz, geht es selten ohne Enttäuschungen oder gar Verletzungen ab. Was gewesen ist, lässt sich nicht ungeschehen machen. Allein in der Vergebung durch Christus kann dir die Last der Vergangenheit abgenommen werden. Entscheidend in unserem Christsein ist jedoch das Heute. Nimm dir wie Paulus jeden Tag neu vor: „Ich halte geradewegs auf das Ziel zu.“

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