Andachten

Andacht

Andacht 27.09.2018

27. September 2018 | Albrecht Höschele

Andacht 27.09.2018

Bildnachweis: ig3l / photocase.de

Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten.

Mit einem privaten Förderverein für Gemeindegründung durften wir erleben, wie in Tansania über tausend Menschen Jesus fanden. So entstanden dort in wenigen Jahren mehrere neue Gemeinden.
Da kann ich auch die Dankbarkeit und Freude des Paulus über christliche Gemeinden als Frucht der Verkündigung des Evangeliums in Kleinasien gut nachempfinden. Doch Paulus stellte sich nicht selbst groß heraus, sondern zeigte seine Begeisterung über das, was er wiederum von Kolossä gehört hatte: In jener Gemeinde verstand es ein gewisser Epaphras, von der guten geistlichen Einstellung seiner Schwestern und Brüder zu erzählen, was zum Wachstum seiner Gemeinde führte.
Der Apostel, dem es nicht an Selbstbewusstsein mangelte, hatte den Gläubigen in Korinth bekannt: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ (1 Kor 15,10) An die Philipper schrieb er: „Folgt mir, liebe Brüder, und seht auf die, die so leben, wie ihr uns zum Vorbild habt.“ (Phil 3,17)
Das ist es! Epaphras war solch ein Vorbild, und sicher entstand dadurch jene ansteckende, liebevolle Atmosphäre in seiner Gemeinde - ein wohlwollender christlicher Umgang miteinander, der weitere Menschen für Jesu Nachfolge motiviert hat.
Wünschen wir uns nicht auch, dass unsere Gemeinde wächst? Nicht nur „äußerlich“, vielmehr in der Liebe zu Jesus, der das größte Vorbild bleibt. Da bin zuerst aber auch ich gefragt, ihm zu folgen und so ebenfalls ein Trendsetter zu Gottes Ehre zu werden.
Das bedeutet nicht, dass ich allein alles schaffen muss, was von einem Christen zu erwarten wäre. Deshalb fügt Paulus der Andeutung seiner eigenen Grenzen Gottes Wirken und das Teamwork seiner Diener hinzu: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen. Wir beide arbeiten an demselben Werk: der, der pflanzt, und der, der begießt; doch wird Gott jeden nach seinem persönlichen Einsatz belohnen.“ (1 Kor 3,6.8 GNB)
Wo Nachfolger Jesu unter der Führung des Heiligen Geistes so zusammenwirken, sind derlei Wunder des Gemeindewachstums auch heute möglich.

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