Andachten

Andacht

Andacht 03.10.2018

03. Oktober 2018 | Günter Schlicke

Andacht 03.10.2018

Bildnachweis: AllzweckJack / photocase.de

Jesus sagte zu ihnen: „Amen, ich versichere euch: Wer sündigt, ist ein Sklave der Sünde ... Wenn der Sohn euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei.“

Am 9. November 1989 jubelten Menschen vor Freude, sangen, tanzten und feierten laut, weil die Mauer in Berlin gefallen und der Weg in die Freiheit offen war. Friedensgebete, Demonstrationen und unzählige Kerzen als Symbole der Gewaltlosigkeit waren dieser Zeit vorausgegangen, ehe Tausende vom Osten in den Westen unseres Landes strömten.
Seit 2015 kommen riesige Menschenmassen aus vielen Ländern der Welt nach Deutschland, weil sie vor Terror, Verfolgung, Krieg und Armut fliehen.
Der Wunsch nach Freiheit - was immer sich auch der Einzelne darunter vorstellt - treibt sie vorwärts. Die Menschen verlassen ihre Heimat, nehmen lange und gefährliche Reisen auf sich, bezahlen große Summen für die Fahrt über das Mittelmeer und viele verlieren dabei sogar das Leben.
Die Juden zur Zeit von Jesus sehnten sich ebenfalls nach Freiheit. Sie blieben zwar in ihrem Land, dachten aber, dass der schon lange angekündigte Messias sie vom römischen Besatzungsjoch befreien würde. Weil sie auf nationale Größe hofften, konnten sie nicht verstehen, dass Jesus nicht gekommen war, um wieder einen selbständigen jüdischen Staat zu errichten, sondern um das uralte, aber grundlegende Problem der Menschheit zu lösen.
Jesus wollte und will uns aus der Sklaverei des Egoismus befreien - das heißt aus einem Leben, das nur auf sich selbst ausgerichtet ist und die Folge der Trennung vom Schöpfer im Paradies darstellt. Deshalb hat er gesagt: „Wenn der Sohn euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei.“
Gottes Wille für uns Menschen ist, dass wir wirklich frei werden, deshalb hat er versprochen: „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben ... und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ (Hes 36,26-27)
Wenn wir uns durch Jesus so verändern lassen, werden wir als Menschen mit einer neuen Gesinnung in die neue Welt, die er schaffen wird, passen und dort für immer leben dürfen.

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