Andachten

Andacht

Andacht 08.10.2018

08. Oktober 2018 | Nicole Spöhr

Andacht 08.10.2018

Bildnachweis: es.war.einmal.. / photocase.de

Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.

Dagmar ist mit den Nerven am Ende. Sich ständig um alle möglichen Anliegen kümmern zu müssen fordert seinen Tribut. Nun ist auch noch der Schwiegervater gestorben, und der Mann der Reinigungsfirma ist ein Sprücheklopfer. Dass auf der Firmen-Homepage „sensibler Umgang mit den Angehörigen“ stand, wird mit „Naja, is’ halt Werbung!“ abgetan.
Doch irgendwie schaffen es die beiden, sich anzunähern, und Dagmar klagt Schotty ihr Leid. In einem Hotel unterzutauchen und sich in Ruhe auszuschlafen, das täte jetzt gut! Aber wie soll die ehrliche Dagmar die kurzerhand ausgetüftelte Ausrede über ihr Verschwinden mitteilen? Nach den holprigen Anfängen werden die Ausschmückungen immer glaubhafter. Als Letztes ist ihr Mann an der Reihe. Die perfektionierten Ausführungen auf den Lippen, gesteht sie ihm aber doch die Wahrheit: „Ich kann einfach nicht mehr!“ Und tatsächlich wird sie ermutigt, sich die nötige Auszeit zu nehmen. Selbst Schotty ist erstaunt, dass das mit der Wahrheit so gut geklappt hat: „Wenn jemand fragt, wie es mir geht, sage ich: ,Gut‘, egal, wie es wirklich ist, denn das geht doch niemanden was an.“
Diese Szene stammt aus der Comedy-Serie „Der Tatortreiniger“, in der der bodenständige Schotty immer wieder mit unterschiedlichsten Menschen und Situationen konfrontiert wird. In Gesprächen stößt er dabei oft Fragen an, die am Ende zu ihm selbst zurückkommen. Was würde passieren, wenn er auf die Frage „Wie geht es dir?“ ehrlich antwortete? Es scheint ihn zu beunruhigen, sich zu öffnen, sich preiszugeben und damit verletzlich zu machen.
Aber jeder braucht Menschen, denen er ehrlich sagen kann, was ihm gerade durch Kopf und Herz geht. Insbesondere in stressigen Zeiten, wenn einem, wie Dagmar, gerade alles über den Kopf wächst, hilft es, sich jemandem anzuvertrauen.
Vor allem in scheinbar ausweglosen Situationen bietet sich Gott als Gegenüber an, der uns den Stress und Druck nehmen will! Er liebt uns und will unser Bestes. Ich bin mir sicher, dass er für jeden Fall - ob kleine Krise oder ausgewachsener „Tatort“ - die richtigen „Putzmittel“ parat hat und für jeden Menschen, der sich an ihn wendet, offene Ohren und offene Arme!

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