Andachten

Andacht

Andacht 12.11.2018

12. November 2018 | Arno Pötzsch

Andacht 12.11.2018

Bildnachweis: cydonna / photocase.de

Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Es ist schwer, aber auch gleichzeitig etwas Besonderes, wenn man einen geliebten Menschen in den letzten Lebensstunden begleiten darf. Nicht jeder will es, nicht jeder kann es und oft ist es auch nicht möglich.
Die Freunde und die Mutter Jesu standen unter dem Kreuz, während Jesus starb. Sie konnten ihm keine Hand halten, keinen Trost zusprechen. Sie haben sicher unendlich gelitten. Hilflos standen sie da und konnten nur erschüttert zusehen, wie Jesus starb. Wie tröstlich kann doch dann ein solcher Ausruf des Sterbenden sein: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“
Als meine Mutter starb, konnten wir noch an ihrem Bett sitzen, Glaubenslieder singen und den Psalm 23 lesen. Sie sprach sogar leise „Amen“. Wir wussten, dass sie bereit war zu gehen, und wir waren sehr dankbar dafür. Sie starb in tiefem Glauben an ihren Heiland. Nicht jedem ist es vergönnt, so geborgen und in Frieden zu sterben. Für uns war es leichter, Abschied zu nehmen, weil wir wussten, dass die Sterbende mit Gott verbunden war.
Auf manchen Kranzschleifen liest man das Wort: „Aus Gottes Hand in Gottes Hand.“ Dieses Wissen kann eine große Hilfe sowohl für den Sterbenden als auch für die Lebenden sein. Wer glaubt, dass der Mensch aus der Hand des allmächtigen Schöpfers her-vorgegangen ist, kann auch an die Auferstehung der Toten glauben. In diesem Wissen kann man sich leichter voneinander trennen. Einen geliebten Menschen dankbar aus Gottes Hand genommen zu haben und ihn ihm wieder zurückgeben zu können, gibt Frieden über allem Schmerz.
Schon heute können wir darüber nachdenken, wie unsere Beziehung zu Gott ist. Es hat mir vor so mancher Operation und Narkose Ruhe geschenkt zu sagen: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Bei ihm sind wir am sichersten aufgehoben. Marli Weigt
„Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt. Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und
Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.“

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